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Auf der Suche nach dem jüdischen Schlesien

Donnerstag, 8.4., 18 Uhr
Schlesisches Museum zu Görlitz, Veranstaltungssaal
Hintereingang, Fischmarkt 5

Auf einer Veranstaltung am Donnerstag, den 8. April 2010, um 18 Uhr, stellen sich drei Projekte vor: Sie fragen gemeinsam nach dem Schicksal jener Juden aus Schlesien, die dem Vernichtungsfuror des nationalsozialistischen Deutschlands entkommen konnten.

Maximilian Eiden präsentiert das Buch zur Vorlesungsreihe „Von Schlesien nach Israel“, die 2008/09 vom Schlesischen Museum durchgeführt wurde. Die Beiträge des Bandes widmen sich aus verschiedenen Perspektiven der Flucht schlesischer Juden in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina und dem Umgang dieser Menschen mit ihrer Lebensgeschichte und Herkunft.

Ein unschätzbares Dokument für das Fortwirken der alten Heimat Schlesien in der neuen Heimat, dem jüdischen Staat Israel, wird zukünftig allen Interessierten weltweit zugänglich sein: Dr. Ingo Loose (Humboldt-Universität Berlin) stellt die digitale Ausgabe der „Mitteilungen des Vereins ehemaliger Breslauer und Schlesier in Israel“ vor.

Höhepunkt des Abends dürfte eine Filmvorführung sein. Dominik Ptak und Paulina Poznańska von der Edith-Stein-Gesellschaft Breslau präsentieren die Dokumentation „Jüdisches Breslau“. Dieser 40-minütige Film von Stefanie Trambow und Andrea Zsigmond ist das Ergebnis eines Treffens polnischer und deutscher Studenten mit Juden, die vor dem Zweiten Weltkrieg aus Breslau fliehen konnten und heute in Israel leben.

Eine Veranstaltung des Kulturreferenten für Schlesien in Kooperation mit der Edith-Stein-Gesellschaft Breslau.

Eintritt frei