Die Altranstädter Konvention vom 1707
Vortrag von Dr. Michael Parak, Kulturreferent für Schlesien beim Schlesischen Museum zu Görlitz
Termin: Do., 15.02.2007, 17.00-19.00 Uhr
Ort: Haus der Heimat e.V. Nürnberg, Imbuschstraße 1, 90473 Nürnberg
Veranstalter: Dipl. Ing. Joachim Lukas, LM Schlesien, Bezirk Mittelfranken
Veranstaltungssprache: Deutsch
Im unweit von Leipzig gelegenen Altranstädt wurde 1707 in einer Konvention nicht nur der Umgang mit dem Protestantismus in Schlesien geregelt. Der Friedensschluss zwischen dem schwedischen König Karl XII. und König August II. von Polen (auch als Kurfürst August der Starke von Sachsen bekannt) sowie die Konvention mit Kaiser Joseph I. von Österreich verhinderte einen neuen europaweiten Krieg.
Den schlesischen Protestanten im katholischen Habsburgerreich wurden wichtige Zugeständnisse gemacht. Niemand sollte mehr zu einem Glaubenswechsel gezwungen werden können. In Sagan, Militsch, Teschen, Freystadt, Hirschberg, Landeshut entstanden konnten "Gnadenkirchen" gebaut werden. Damit war die Zeit der Gegenreformation nach dem Dreißigjährigen Krieg in Schlesien beeendet.

