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Matěj Spurný: Flucht und Vertreibung, Sächsische Landeszentrale Für Politische Bildung und die Brücke/Most - Stiftung (Hrsg.), erhältlich bei der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Flucht und Vertreibung. Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Niederschlesien, Sachsen und Nordböhmen. Buchvorstellung und Gespräch mit Matěj Spurný

Termin: 03.02.2009 , Dienstag, 19 Uhr
Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz
Veranstalter: Kulturreferent für Schlesien beim Schlesischen Museum zu Görlitz  in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Ein junger tschechischer Historiker beschreibt kenntnisreich und einfühlsam wie sich das Dreiländereck im Zuge des Zweiten Weltkrieges veränderte. Die Flucht und Vertreibung von Deutschen wird in Dokumenten, Abbildungen und Zeitzeugenberichten anschaulich dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Aufnahme der sogenannten „Umsiedler“ in Sachsen wie auch die Neuansiedlung von Polen und Tschechen in Niederschlesien und Nordböhmen. Das von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung herausgegebene Buch will gerade eine junge Generation anregen, sich mit der Geschichte der heutigen „Euroregion Neisse“ zu beschäftigen, die für viele auch die Geschichte ihrer Eltern und Großeltern ist.

Matěj Spurný gehört zu den jungen Historikern in der Tschechischen Republik, die sich ohne Vorbehalte der deutschen Geschichte der böhmischen Länder zuwenden. Für die Bürgerinitiative Antikomplex wirkte er bei der vielbeachteten Ausstellung „Das verschwundene Sudentenland“ mit.