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Schlesiens Gauleiter Karl Hanke 

Der Henker von Breslau – Schlesiens Gauleiter Karl Hanke.
Filmvorführung und Gespräch mit dem Autor Ernst-Michael Brandt
und der MDR-Redakteurin Elfi Schmidt

Termin: Mi., 27.6.2007, 19.00 Uhr
Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz
Veranstalter: Kulturreferent für Schlesien beim Schlesischen Museum zu Görlitz
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung »Nationalsozialismus und Widerstand in Breslau. Eine lokalhistorische Spurensuche«, 9.6.–22.7.2007
Veranstaltungssprache: Deutsch
Der Eintritt ist frei!

Karl Hanke war von 1941 bis 1945 Oberpräsident und Gauleiter von Niederschlesien. Während seiner Amtszeit wurden in Breslau ca. 1.000 Menschen hingerichtet.
Bis kurz vor Ankunft der sowjetischen Truppen verweigerte Hanke eine geordnete Räumung Breslaus. Nun mussten alle Zivilisten sofort die Stadt verlassen – tausende Flüchtlinge starben an Kälte und Erschöpfung. Der Gauleiter verhinderte eine rechtzeitige Kapitulation Breslaus und gilt als der Hauptverantwortliche für die fast vollständige Zerstörung der Stadt im Festungskrieg.

Eine MDR-Dokumentation (2005, 45 min) beschreibt den Aufstieg des 1903 in Lauban NSDAP-Mitglieds bis hinauf in die höchsten Ämter von Partei und Staat. Anschließend stehen der Filmemacher Ernst-Michael Brandt und die zuständige MDR-Redakteurin Elfi Schmidt für ein Gespräch zur Verfügung.

Weitere Informationen:
 hier