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Isidor Aschheim: ohne Titel (Schiff „Hilda“ nach dem Brand), undatiert, Foto: Stekovics

Vortragsreihe „Von Schlesien nach Israel“

Isidor Aschheim - Von Breslau an die Bezalel-Schule für Kunst und Kunsthandwerk in Jerusalem
Vortrag von Dr. Johanna Brade, Görlitz

Termin: Di,. 03.06.2008, 19 Uhr
Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz
Veranstalter: Das Projekt wird gemeinsam vom Schlesischen Museum und dem Kulturreferenten für Schlesien beim schlesischen Museum zu Görlitz in Zusammenarbeit mit dem  Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. durchgeführt und durch das  Sächsische Staatsministerium des Innern und den  Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt

Der handschriftliche Vermerk „Schiff ‚Hilda’ nach dem Brand“ auf einer Zeichnung des jüdischen Künstlers Isidor Aschheim (1891-1968) war der Anlass für eine weit verzweigte „Spurensuche“. Mit Hilfe aus Israel gelang es, die hinter dem Bild verborgene dramatische Geschichte einer Flucht im Jahr 1939 von Breslau nach Palästina zu rekonstruieren. Sie führte den Künstler nach Jerusalem, wo ihm der Aufbau einer zweiten Karriere gelang. Anhand von Bildern, die sich heute im Besitz des Schlesischen Museums befinden, lässt sich der kulturelle Beitrag jüdischer Künstler aus Schlesiens Metropole Breslau zur Kunst der „klassischen Moderne“ beispielhaft belegen.