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Isidor Aschheim: ohne Titel (Schiff „Hilda“ nach dem Brand), undatiert, Foto: Stekovics

 

Jüdisches Leben im heutigen Breslau Vortrag von Rabbiner Itzchak Rapoport, Breslau/Wrocław

Termin: Donnerstag, 19.03.2009, 19.00 Uhr
Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz
Veranstalter: Das Projekt wird gemeinsam vom Schlesischen Museum und dem Kulturreferenten für Schlesien beim schlesischen Museum zu Görlitz in Zusammenarbeit mit dem  Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. durchgeführt und durch das  Sächsische Staatsministerium des Innern und den  Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt

75 Jahre nach den Novemberpogromen 1938 blüht in Breslau jüdisches Leben wieder auf. Ein Symbol dafür ist die Renovierung der von den Nationalsozialisten zerstörten Synagoge "Zum weißen Storch". Seit 1995 finden hier wieder Gottesdienste statt. Die jüdische Gemeinde ist die zweitgrößte in Polen. Und auch das kulturelle Leben der Gegenwart lässt deutlich erkennen, dass jüdische Traditionen untrennbar mit Breslau verknüpft sind.

Itzchak Rapoport, dessen Mutter 1968 Polen verließ, lebte in Schweden und Norwegen. Seit 2006 betreut er als Rabbiner die jüdische Gemeinde in Breslau.