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Isidor Aschheim: ohne Titel (Schiff „Hilda“ nach dem Brand), undatiert, Foto: Stekovics

Vortragsreihe „Von Schlesien nach Israel“

Zur Situation der Juden in Schlesien in den 1930er Jahren
Vortrag von Prof. Dr. Arno Herzig, Hamburg

Termin: Di., 15.04.2008, 19 Uhr
Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz
Veranstalter: Das Projekt wird gemeinsam vom Schlesischen Museum und dem Kulturreferenten für Schlesien beim schlesischen Museum zu Görlitz in Zusammenarbeit mit dem  Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. durchgeführt und durch das  Sächsische Staatsministerium des Innern und den  Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt

In Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur Schlesiens spielten jüdische Bürger eine bedeutende Rolle. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begannen die Repressionen gegen die jüdische Bevölkerung. Viele versuchten zu emigrieren. Die jüdischen Bürger, die trotz der Verfolgung noch in Deutschland ausharrten, wurden durch die Novemberpogrome 1938 und die einsetzenden Deportationen in die Konzentrationslager gezwungen, das Land zu verlassen. Ziel der Flucht war für viele Palästina.

Der Schlesienexperte Arno Herzig lehrt am Historischen Seminar der Universität Hamburg.