Heimatstube Friedersdorf
im Heimatmuseum Bad Münder
Museumsleiter: Herr Salzmann
Kellerstr. 13
31848 Bad Münder
Tel.: 05042/52276
Trägerschaft: Heimatvereinigung Friedersdorf und Stadt Bad Münder
Öffnungszeiten
Freitag 17.00 - 20.00
Sonntag 15.00 - 18.00
oder nach Vereinbarung mit Herrn Salzmann: 05042/52276
Friedersdorf (Biedrzychowice) ist ein kleiner Ort am Queis, etwa 3 km nordöstlich von Greiffenberg. Er gehörte ursprünglich zu Schlesien; nach dem Verkauf des Gutes im späten 15. Jahrhundert zählte man ihn zur Oberlausitz. Kulturell bedeutsam ist eine Schlossanlage aus dem 16. Jahrhundert, die 1702 im Barockstil umgebaut wurde. Graf Alexander Minutoli-Waldeck erwarb Friedersdorf Ende des 19. Jahrhunderts und stattete das Schloss mit Kunstwerken aus.
Die Heimatstube Friedersdorf entstand 1972 zusammen mit der Heimatstube Gersdorf. Bis 1997 waren beide Sammlungen im Heimatmuseum Bad Münder untergebracht. Dann entschlossen sich die Gersdorfer, ihren Bestand in ihrem Patenschaftsort Bakede auszustellen. Die Heimatstube Friedersdorf blieb in Bad Münder und ist heute im sogenannten "Flüchtlingszimmer", das sich ganz allgemein mit der Geschichte der Vertriebenen und Flüchtlinge auseinandersetzt, ausgestellt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Schenkungen, die das Museum von den Friedersdorfern meist während der Heimattreffen erhielt: einige Textilien, Gegenstände des Haushalts, Andenken und Fotografien.