Heimatstube Winzig
Dauerausstellung Winzig
im Rathaus Meschede
Franz - Stahlmecke - Platz 2
59872 Meschede
E-Mail: post@meschede.de
Internet: http://www.heimatgemeinde-winzig-schlesien.de/
Trägerschaft:
Heimatgemeinschaft Winzig und Stadt Meschede
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 08.00 - 12.00 Uhr Do 08.00 - 17.00 Uhr
Winzig (Winsko), 1285 durch Herzog Primko von Steinau zu deutschem Recht ausgesetzt, war bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg eine Ackerbürgerstadt. Bedeutung erlangte sie durch Viehmärkte, den Handel und die Einrichtung landwirtschaftlicher Industrien. Bei der Besetzung der Stadt durch sowjetische Truppen im Januar 1945 wurde der Ort stark zerstört und danach nur zögernd wieder aufgebaut. Heute hat Winzig seinen Stadtstatus verloren.
Seit 1959 befindet sich die Heimatstube Winzig im Mescheder Rathaus. Die Heimatgemeinschaft konnte zunächst ein eigenes Patenschaftszimmer nutzen. Seit 1989 wird die Sammlung im Foyer im I. Obergeschoss des Rathauses in vier großen Hochvitrinen präsentiert. Gezeigt werden Fotografien, Bücher, Zeitungen aus der Zeit vor 1945, Krüge aus Keramik und Porzellan, Orden, zahlreiche Urkunden, Zeugnisse und Meisterbriefe. Die Heimatstube besitzt u.a. Chroniken der Stadt Winzig von 1864 und 1914 und ein 1945/46 in Winzig geführtes Tagebuch.
Von Besonderheit ist ein barocker Engelskopf vom Orgelprospekt der evangelischen Kirche Winzig, der Prototyp eines Ölstandsanzeigers aus dem 20. Jahrhundert und eine Lehensurkunde von 1785.