Heimatstube Freystadt

im Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg
Schloßplatz 1
35781 Weilburg

Tel.: 06471 379447
Fax: 06471 379452
E-Mail: museum@weilburg.de
Internet: http://www.weilburg-lahn.info/sehwert/museum.htm

Trägerschaft:
Heimatbund Kreis Freystadt e.V. und
der Kreisauschuss des Landkreises Limburg-Weilburg

Öffnungszeiten:

1. April bis 31. Oktober:
Dienstag bis Freitag: 10.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr
An Samstagen, Sonn- und Feiertagen: 10.00 -17.00 Uhr.

1. November bis 31. März:
Montag bis Freitag: 10.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Geschlossen:
Karfreitag und 20. Dezember bis 20. Januar

Karte Schlesiens


Freystadt (Kozuchów), nordöstlich von Sagan wurde in den 1260er Jahren von Herzog Konrad I. von Glogau als Marktort für eine Gruppe älterer Waldhufendörfer gegründet. Der Ort entwickelte sich zu einer Handwerker- und Ackerbürgerstadt mit bedeutender Tuchmacherzunft. Von Besonderheit ist die doppelte Stadtmauer, die weitgehend erhalten blieb, da Freystadt im 19. Jahrhundert abseits der Verkehrswege lag.

Die Heimatstube Freystadt wurde am 1966 im alten Gymnasium zu Weilburg (Lahn) gegründet. Sie befand sich einige Zeit in drei freundlichen Altbauräumen des Kreishauses Weilburg und seit 2006 ist sie im Bergbau- und Stadtmuseum untergebracht. Es werden Objekte aus dem gesamten Kreis Freystadt, Niederschlesien gesammelt. Dabei handelt es sich vor allem um Andenken, Bücher, Fotografien, Grafiken, Karten, Bunzlauer Keramik und Textilien. Interessant ist ein schlesisches Brautkleid aus dem 19. Jahrhundert, eine schmiedeeiserne Wandplatte des Heimatmuseums Freystadt und die schlesische General-Chronik von Joachim Coreus, im Jahr 1587 in die deutsche Sprache übersetzt von Heinrich Rätel.


Weitere Fotografien aus der Heimatstube Freystadt.



Aufnahme: J. Heimann, März 2002, Kreisbildstelle Weilburg

 
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letzte Aktualisierung: 13.09.2007