Heimatmuseum Bad
Münder
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Friedersdorf (Biedrzychowice) ist ein
kleiner Ort am Queis, etwa 3 km nordöstlich von Greiffenberg. Er
gehörte ursprünglich zu Schlesien; nach dem Verkauf des Gutes
im späten 15. Jahrhundert zählte man ihn zur Oberlausitz. Kulturell
bedeutsam ist eine Schlossanlage aus dem 16. Jahrhundert, die 1702 im
Barockstil umgebaut wurde. Graf Alexander Minutoli-Waldeck erwarb Friedersdorf
Ende des 19. Jahrhunderts und stattete das Schloss mit Kunstwerken aus.
Die Heimatstube Friedersdorf entstand 1972 zusammen mit der Heimatstube
Gersdorf. Bis 1997 waren beide Sammlungen im Heimatmuseum Bad Münder
untergebracht. Dann entschlossen sich die Gersdorfer, ihren Bestand in
ihrem Patenschaftsort Bakede auszustellen. Die Heimatstube Friedersdorf
blieb in Bad Münder und ist heute im sogenannten "Flüchtlingszimmer",
das sich ganz allgemein mit der Geschichte der Vertriebenen und Flüchtlinge
auseinandersetzt, ausgestellt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Schenkungen,
die das Museum von den Friedersdorfern meist während der Heimattreffen
erhielt: einige Textilien, Gegenstände des Haushalts, Andenken und
Fotografien.
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