Heimatstube der Grottkauer

Die zwei Heimatsammlungen des Kreises Grottkau
im Museum Abtei Liesborn und im Alten Rathaus der Stadt Beckum
sind nicht mehr zugänglich.
Die Sammlungen sind eingelagert.

 
Karte Schlesiens
 


1268 erhielt Grottkau (Grodków) durch Herzog Heinrich IV. von Breslau das deutsche Stadtrecht. Es erfolgte eine planmäßige, für ostdeutsche Gründungsstädte typische Anlage der Stadt mit einem quadratischen Ring, von dem aus vier Straßen zu den Tortürmen führen. Von den ursprünglichen vier Tortürmen - dem Neisser, Breslauer, Münsterberger und Löwener Tor - sind nur noch die beiden letzteren erhalten. Das Löwener Tor gilt heute als Wahrzeichen Grottkaus. 1344 kam das Herzogtum Grottkau an den Bischof von Breslau; Grottkau erlangte den Rang einer "hochfürstlichen Stadt". Bis zur Säkularisierung 1810 führte der Bischof den Titel "Herzog von Grottkau". Bis 1920 war Grottkau preußische Garnisonsstadt, dann wurde die Garnison infolge der Versailler Bestimmungen aufgelöst.



 

 

 

Nachbildung der Breslauer Madonna des Meisters der schönen Madonnen um 1400

Nachbildung der Breslauer Madonna
des Meisters der schönen Madonnen um 1400

 

 
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Goldberg-Stube
Heimatstube Guhrau
 


letzte Aktualisierung: 12.08.2011