Habelschwerdt (Bystrzyca Klodzka)
liegt an der Einmündung des Kressenbachs in die Glatzer Neiße
und wurde Mitte des 13. Jahrhunderts gegründet. Der Ort entwickelte
sich zur Handwerkerstadt, wobei Tuchmacherei und Leineweberei die
führende Rolle übernahmen. Wirtschaftliche Blütezeiten
erlebte Habelschwerdt im 15./16. Jahrhundert und erneut im 19. Jahrhundert
nach Einführung der Holzindustrie und mit dem Anschluss an die
Eisenbahnlinie Glatz - Mittelwalde.
Der Schriftsteller Hermann Stehr (1864-1940) wurde in Habelschwerdt
geboren und ist dort auch begraben.
Der letzte deutsche Bürgermeister von Habelschwerdt, Dr. Alois
Weiß war Initiator der Patenschaft zwischen Altena und Habelschwerdt.
Hinzu kam die Patenschaft zwischen dem Kreis Altena (später Märkischer
Kreis) und dem Kreis Habelschwerdt. Beide Patenschaften bestehen seit
dem 19.10.1952. Die Städtepatenschaft wurde anfangs von den Vertretern
der Habelschwerdter, seit 1994 von der Heimatgruppe Habelschwerdt
/ Schlesien übernommen. Für die Kreispatenschaft ist die
Kreisversammlung Habelschwerdt verantwortlich.
In der Burg Altena wurden Objekte aus Stadt und Kreis Habelschwerdt
bewahrt und ausgestellt. Seit März 1999 ist die Heimatstube im
Kreismedienzentrum der Kreisverwaltung Märkischer Kreis in Altena
untergebracht. In der Sammlung befinden sich Landkarten, Grafiken,
Dokumente sowie Gegenstände des Haushalts. Hervorzuheben sind
drei schlesische Frauenhauben, die Fahne des Militärvereins Kunzendorf/Biele
und ein schlesischer Kachelofen.