
Ausschnitt: Fahne
des Gesangvereins Hindenburg/OS
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Hindenburg (Zabrze), mitten im oberschlesischen
Industrierevier gelegen, ging aus dem um 1300 gegründeten Dorf "Sabre
sive Cunczindorf" hervor. Der Ort erlangte Bedeutung erst mit der
Industrialisierung. Großen Einfluss auf die Geschichte Hindenburgs
/ Zabrzes hatte die Familie Henckel von Donnersmarck. Mitte des 19. Jahrhunderts
ließ sie eine Hochofenanlage und eine Koksanstalt errichten. Es
folgten weitere Industrieanlagen und verarbeitende Industrien.
1905 vereinigte man umliegende Landgemeinden und Gutsbezirke zu einer
Großgemeinde Zabrze, die sich nach dem Sieg Hindenburgs in Tannenberg
1915 den Namen Hindenburg gab. 1922 erhielt Hindenburg/OS den Stadtstatus.
Seit 1953 gibt es die Patenschaft Essen - Hindenburg/OS.
Die frühere Ausstellung in der Bückmannshof-Schule über
die geschichtliche Entwicklung Hindenburgs und Oberschlesiens wurde im
Auftrag des Vertretungsausschusses "Hindenburg/OS" bei der Patenstadt
Essen neu gestaltet und 1997 eröffnet. Gezeigt wurden vor allem Objekte
des Bergbaus, Kohleschnitzereien, Fotografien und Dokumente. Besonders
sehenswert sind die Fahnen, Orden und Abzeichen und Bergbaulampen aus
dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Jahr 2007 eröffnete die Sammlung
in neuen Räumen der ehemaligen Luisenschule als Teil verschiedener
Ausstellungsbereiche zu Themen der Essener Geschichte. Dieses
wird voraussichtlich im Jahr 2009 das "Haus der Essener Geschichte"
sein.
Grubenlampen
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