Heimatsammlung Hindenburg / OS

Bismarckplatz 10 (Luisenschule)
45128 Essen

Website: http://www.hindenburg-aktuell.de/museum/museum.htm
Öffnungszeiten

zugänglich nach Vereinbarung
Helga Zöllig, Tel.: 0201/675403
Karte Schlesiens



Ausschnitt: Fahne des Gesangvereins Hindenburg/OS

Ausschnitt: Fahne des Gesangvereins Hindenburg/OS


Hindenburg (Zabrze), mitten im oberschlesischen Industrierevier gelegen, ging aus dem um 1300 gegründeten Dorf "Sabre sive Cunczindorf" hervor. Der Ort erlangte Bedeutung erst mit der Industrialisierung. Großen Einfluss auf die Geschichte Hindenburgs / Zabrzes hatte die Familie Henckel von Donnersmarck. Mitte des 19. Jahrhunderts ließ sie eine Hochofenanlage und eine Koksanstalt errichten. Es folgten weitere Industrieanlagen und verarbeitende Industrien.
1905 vereinigte man umliegende Landgemeinden und Gutsbezirke zu einer Großgemeinde Zabrze, die sich nach dem Sieg Hindenburgs in Tannenberg 1915 den Namen Hindenburg gab. 1922 erhielt Hindenburg/OS den Stadtstatus.

Seit 1953 gibt es die Patenschaft Essen - Hindenburg/OS.
Die frühere Ausstellung in der Bückmannshof-Schule über die geschichtliche Entwicklung Hindenburgs und Oberschlesiens wurde im Auftrag des Vertretungsausschusses "Hindenburg/OS" bei der Patenstadt Essen neu gestaltet und 1997 eröffnet. Gezeigt wurden vor allem Objekte des Bergbaus, Kohleschnitzereien, Fotografien und Dokumente. Besonders sehenswert sind die Fahnen, Orden und Abzeichen und Bergbaulampen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Jahr 2007 eröffnete die Sammlung in neuen Räumen der ehemaligen Luisenschule als Teil verschiedener Ausstellungsbereiche zu Themen der Essener Geschichte.
Dieses wird voraussichtlich im Jahr 2009 das "Haus der Essener Geschichte" sein.

Grubenlampen

Grubenlampen



 
kontakt@schlesisches-museum.de
Drucken der Informationen
Karte Schlesiens
Karte der BRD
Hauptseite
Heimatstube Habelschwerdt
Heimatstube Hirschberg
 


letzte Aktualisierung: 22.04.2009