Neisser Heimatmuseum

Gelber Stern 21
31134 Hildesheim
Tel.: 05121/ 132756


Trägerschaft:

Neisser Kultur- & Heimatbund e. V. und Landkreis Hildesheim

Öffnungszeiten

Mi     16 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung (Renate Bruntz, Tel. 05121/46431)

Internet: http://www.neisserheimatbund.de/

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Neisser Haus in Hildesheim


Neisse (Nysa) war Hauptstadt des Bistumlandes Neisse-Ottmachau-Grottkau und Residenz der Bischöfe von Breslau seit dem 16. Jahrhundert. Wirtschaftliche Bedeutung hatte der Garn- und Leinenhandel sowie der Handel mit österreichischen und ungarischen Weinen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden Festungsanlagen um Neisse errichtet, die unter preußischer Herrschaft am Ende des 18. Jahrhunderts zu einer der stärksten Anlagen Europas ausgebaut wurden. Vor dem Ersten Weltkrieg hatte Neisse die größte Garnison Schlesiens. Im März 1945 wurde die Stadt erobert und zu ca. 75 % zerstört. Inzwischen ist jedoch vieles wieder aufgebaut.

Auf Initiative von August Mazur wurde 1950 in Schwabach zunächst eine kleine Neisser Heimatstube eingerichtet. Zwei Jahre später übernahmen der Landkreis und die Stadt Hildesheim die Patenschaft für Stadt und Kreis Neisse. Seit 1963 befindet sich die immer umfangreicher werdende Sammlung am heutigen Standort Hildesheim. Ein altes Fachwerkgebäude im Stadtzentrum dient als Domizil des Heimatmuseums und des Archivs.
Zur Sammlung gehören Textilien, zahlreiche Grafiken, Bücher und Landkarten aus dem 17. / 18. Jahrhundert. Ferner sind Keramik und andere Gegenstände des Haushalts zu sehen. Von besonderer Bedeutung sind eine preußische Regimentsfahne des 19. Jahrhunderts sowie wertvolle Grafiken, wie eine Originalansicht "Nissa" aus der Schedel'schen Weltchronik (1493).

Im Jahr 2002 wurde das 50-jährige Bestehen der Patenschaft Neisse - Hildesheim gefeiert.

 

 
kontakt@schlesisches-museum.de
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letzte Aktualisierung: 23.04.2009