Blick in die Heimatstube
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Niederschwedeldorf
(Szalejów Dolny), südwestlich von Glatz gelegen, wurde urkundlich
das erste Mal 1269 erwähnt und gehörte seit Beginn des 15.
Jahrhunderts dem Augustinerorden. 1597 wurde der Besitz an den Jesuitenorden
übergeben, und 1787 übernahm ihn der preußische Staat
zusammen mit dem gesamten jesuitischen Grundbesitz. Das Gut wurde an
den Staatsminister Friedrich Wilhelm Graf von Reden verkauft und kam
durch Erbfolge an die Familie von Münchhausen. Ernst Freiherr von
Münchhausen war begeisterter Kunstsammler, ließ 1840 das
Schloss errichten und eine Zuckerfabrik erbauen.
Die
Heimatgruppe Niederschwedeldorf wurde 1962 gegründet. Einige
Monate später begann die Einrichtung der Heimatstube unter
Mitwirkung der Baronin Gudula von Münchhausen.
Die Sammlung setzt sich zusammen aus Büchern, Uhren und Möbeln,
teils aus dem Besitz der Baronin Gudula von Münchhausen. Des
weiteren besitzt die Heimatstube einen umfangreichen Bestand an
Literatur zu Schlesien, Erinnerungsfotos und persönliche Erinnerungsstücke
aus Niederschwedeldorf. Die Heimatstube ist zentraler Treffpunkt
für Vereinsversammlungen und regelmäßige Zusammenkünfte.
Im Jahr 2001 ist das "Heimatbuch der Gemeinde Niederschwedeldorf"
erschienen und über die Heimatgruppe zu beziehen. |
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Uhr aus dem Jagdzimmer des Baron von Münchhausen
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