Haus Ratibor

Ratiborer Stube
Küpperstegerstr. 56
51373 Leverkusen
Tel.: 0214 / 69420

Trägerschaft:

Bund der Ratiborer - Stadt und Land und Stadt Leverkusen
Öffnungszeiten

Mo bis Do 17.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Abfüllgerät für Schnupftabak, von Joseph Doms, 19. / 20. Jahrhundert

Abfüllgerät für Schnupftabak von Joseph Doms
19. / 20. Jahrhundert


Die Stadt Ratibor (Racibórz) geht auf eine 1108 erstmals erwähnte Wallburg an der Oder zurück. Im Mittelalter galt Ratibor als wichtiger Handelsort, außerdem waren die Tuchmacherei, Gerberei und Brauerei wichtige Wirtschaftsfaktoren. Durch Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und durch zahlreiche Brände im 17.Jahrhundert verlor Ratibor an Bedeutung. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Berlin - Wien, die über Ratibor führte, kam es zu einem erneuten Aufschwung und der Ansiedlung von Industrie. 1903 wurde Ratibor zur Kreisstadt. Nach dem 1. Weltkrieg verlor der Kreis Ratibor das Hultschiner Ländchen, die Stadt selbst wurde 1945 stark zerstört.

1951 übernahm Leverkusen die Patenschaft über die Stadt Ratibor und der Rhein-Wupper-Kreis über den gleichnamigen Landkreis. Im Jahr 2002 wird das heutige Racibórz Partnerstadt von Leverkusen.
Seit 1991 ist die Heimatstube im "Haus Ratibor - Stätte der Begegnung" zusammen mit anderen ostdeutschen Vereinen in Leverkusen untergebracht. Die Objekte werden in sieben Vitrinen ausgestellt. Zum Bestand gehören Karten und Haushaltsgegenstände. Hervorzuheben ist ein Ratiborer Heller von 1450, der im Stadtarchiv Leverkusen aufbewahrt wird.

Informationen der Partnerstadt Leverkusen: http://www.leverkusen.com/partner/ratibor/


 
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letzte Aktualisierung: 28.03.2012