Heimatstube Striegau

Vitrinen mit Erinnerungsstücken
im Museum der Stadt Lübbecke
Am Markt 3
32312 Lübbecke

Dokumente, Bücher, Karten u.a.
im Stadtarchiv Lübbecke
Wiehenweg 33
32312 Lübbecke

Kontakt Museum und Stadtarchiv:
Christel Droste
Tel.: 05741 / 232034
Fax:: 05741 / 232035
c.droste@luebbecke.de

Trägerschaft:

Bundesheimatgruppe Striegau Stadt und Land e.V. und Stadt Lübbecke
Kontakt: bhg-striegau@web.de oder h-aschenbach@gmx.de
Tel. 04171 / 68123

Öffnungszeiten
Dienstag durchgehend 10.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch durchgehend 11.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 11.00 - 13.00 Uhr, 14.30 - 18.00 Uhr
Freitag 11.00 - 13.00 Uhr, 14.30 - 18.00 Uhr

Montag - Donnerstag 8.00 - 11.30 Uhr
und nach Vereinbarung


Karte Schlesiens



Innungsfahne, 1925

Innungsfahne, 1925


Die Stadt Striegau (Strzegom) ist eine Gründung der schlesischen Herzöge in der Nähe einer älteren slawischen Siedlung (erste Erwähnung als deutschrechtliche Stadt: 1242). Sie diente im Mittelalter neben Jauer und Schweidnitz als Sperrfestung gegen die Gebirgspässe und als Schutz der an den Sudeten entlangführenden Straße. Die St. Peter - Paul - Kirche, im 13. und 14. Jahrhundert erbaut, gehörte zu den stattlichsten Pfarrkirchen Schlesiens.
Große Bedeutung hatte in Striegau bis zum 30jährigen Kriege die Tuchmacherei und Leinwandweberei. Striegauer Tuche wurden bis nach Venedig geliefert. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Steinindustrie (Granit- und Basaltbrüche) zum Haupterwerbszweig, in den Gründerjahren (nach 1871) kamen Stuhlfabrik, Malzfabrik, Mühlenwerke und Maschinenfabriken hinzu.
Die Stadt Striegau ist Geburtsort des spätbarocken Lyrikers Johann Christian Günther (1695-1723).

Die Heimatstube Striegau wurde 1966 in Lübbecke - Patenstadt seit 1960 - eingerichtet. Bis 2007 wurden die Objekte, Bücher, Dokumente und Fotografien in zwei Räumen des Museums Burgmannshof präsentiert. Seit 2007 werden die Erinnerungsstücke in zwei Vitrinen im Museum der Stadt Lübbecke gezeigt. Die Akten werden im Stadtarchiv bewahrt. Neben archäologischen Funden, Münzen und Notgeld zählen Gemälde und Grafiken, Porzellan sowie einige Textilien zur Sammlung. Hervorzuheben ist die Fahne der Friseur- und Perückenmacher-Innung von 1925 und das Fragment einer Urkunde aus dem 18. Jahrhundert.

Informationen: http://www.bhgstriegau.keepfree.de/



 
schlesisches.museum.goerlitz@t-online.de
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letzte Aktualisierung: 29.03.2012