Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

Zur Arbeit der Kulturreferentin

»Schlesien – wo liegt das eigentlich?« Eine solche Frage mag für einen Angehörigen der Erlebnisgeneration, der noch in Schlesien geboren und aufgewachsen ist, geradezu unerhört klingen. Auch ein Bewohner von Görlitz oder Niesky wird vermutlich darüber die Nase rümpfen. Doch schon in Regionen, die weiter von der deutsch-polnischen Grenze entfernt liegen, wird man häufig eine große Unkenntnis antreffen, was Schlesien betrifft.

Aufgrund der  Neukonzeption der Bundesregierung für die kulturelle Breitenarbeit nach  § 96 Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz wurden im Jahr 2002 Kulturreferentenstellen für die ehemals deutschen Siedlungsgebiete im östlichen Mitteleuropa geschaffen, die bei den zuständigen Museen, darunter das Schlesische Museum zu Görlitz, angesiedelt sind.

Zu den Aufgabenbereichen der Kulturreferentin für Schlesien zählt die Arbeit mit Schulen, Bildungseinrichtungen und Museen. Grenzüberschreitende Maßnahmen sowie die kulturelle Breitenarbeit schlesischer Heimatvereinigungen werden von der Kulturreferentin unterstützt.

Die deutsche Geschichte und Kultur in Schlesien wird dabei als gemeinsames europäisches Erbe begriffen, das es in Zusammenarbeit mit Polen und der Tschechischen Republik zu wahren gilt. Die Kulturregion Schlesien bietet so ein Vehikel, um sich über Altersgrenzen und Nationen hinweg zu verständigen.

Kontakt

Dr. Annemarie Franke 

Schlesisches Museum zu Görlitz,
Untermarkt 4

Post:
PF 300 461, 02809 Görlitz

Tel.: 0049 - (0)3581 / 8791-116
Fax: 0049 - (0)3581 / 8791-222
E-mail:  afranke(at)schlesisches-museum.de