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Colloquium Opole 2016

Polen, Deutsche und Tschechen und die Herausforderungen von Migration und Integration

 8. – 9. November 2016, Oppeln

Die jährliche Konferenz „Colloquium Opole“ versammelt seit mehr als 30 Jahren traditionell im November Wissenschaftler, Experten und Praktiker, die sich mit zentralen Fragestellungen aus dem Bereich der deutsch-polnisch-tschechischen Beziehungen befassen. Der Fokus liegt dabei auf der Exemplifizierung dieser Themen auf den Geschichtsraum Schlesien.

In diesem Jahr wollen die Veranstalter des „Colloquium Opole 2016” die internationale Debatte über die Themen Migration und Integration bezogen auf Erfahrungen der Nachbarländer Polen, Tschechien und Deutschland und insbesondere vor dem Hintergrund der schlesischen Vergangenheit und Gegenwart behandeln. Dabei spielen die Themen der demographischen Entwicklung in unseren Gesellschaften und der Bevölkerungsabwanderung aus den peripheren Grenzregionen in Mittel- und Osteuropa eine wichtige Rolle.  Inwieweit kann eine gezielte Einwanderungspolitik diese strukturschwachen Regionen stärken? Wie reagieren die Gesellschaften in von Abwanderung betroffenen Regionen auf Zuwanderung? Welche historischen Erfahrungen behindern oder fördern die Integration? Welche Integrationsmodelle haben sich in der Vergangenheit bewährt?

 
Wir laden zu einem interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch ein und wollen gezielt unterschiedliche Standpunkte, gegeben durch die jeweiligen nationalen und kulturellen Erfahrungen, zu Wort kommen lassen.  Dabei wollen wir sechs Themenkomplexe ansprechen:

1.       Allgemeine Betrachtung des Themas Migration in Europa unter gesellschaftspolitischer und deutsch-polnisch-tschechischer Perspektive ,

2.       Vergleich der Asyl- und Einwanderungspolitik sowie ihrer Konsequenzen in Polen, Tschechien und Deutschland angesichts des Flüchtlingsproblems,

3.       Vergleichende Analyse der Berichterstattung über Zuwanderung und Flüchtlingsbewegung nach Europa in den Medien,

4.       Reflexion über die gesellschaftlich-kulturelle Integration von Migrant(inne)n auf der Grundlage von Beispielen aus den drei Ländern,

5.       Retrospektive Betrachtung der Migrationserfahrungen und ihres Stellenwertes im historischen Bewusstsein in der polnischen, deutschen und tschechischen Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung Schlesiens,

6.       Diskussion über die Perspektiven der Entwicklung, die durch die Flüchtlingskrise in Europa bezogen auf politische und sozial-ökonomische Fragen als auch Fragen der kulturellen Identitäten hervorgerufen werden.

 
Die Veranstalter der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Colloquium Opole 2016” wollen in der Debatte über Migrationsgesellschaften im zeitgenössischen Europa Stimmen aus den drei Nachbarländern zusammen führen und schlagen dafür folgende Methoden vor:

-  Einführungssektion mit zwei politischen Statements,

- vier thematische Sektionen mit Vorträgen von Wissenschaftler(inne)n aus den drei Ländern, und eine Podiumsdiskussion zur Zusammenfassung der zweitägigen Beratung und gleichzeitig der Benennung von Entwicklungsperspektiven zu den behandelten Themenkomplexen. 

Hier erscheint in Kürze ein Link zum Tagungsprogramm!