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Festredner Prof. Dr. Andrzej Tomaszewski, Foto: Schlesisches Museum / Jürgen Matschie 

Ulf Großmann, Bürgermeister für Kultur in Görlitz, Museumsdirektor Dr. Markus Bauer, Bischof Ryszard Bogusz aus Breslau, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg- schlesische Oberlausitz, und der stellvertretende Bürgermeister von Zgorzelec, Ireneusz Aniszkiewicz (v.l.n.r), Foto: Schlesisches Museum / Jürgen Matschie 

Am 13. Mai wurde das Schlesische Museum zu Görlitz eröffnet

Am Sonnabend fand in Görlitz unter großem öffentlichem Interesse die Eröffnung des Schlesischen Museums statt. Ungefähr 4000 Gäste besuchten das neue Museum und die Veranstaltungen am Eröffnungstag. Die ständige Ausstellung im aufwändig sanierten Schönhof, einem der ältesten profanen Renaissancegebäude Deutschlands, präsentiert auf 2000 m² Fläche neun Jahrhunderte schlesische Geschichte. Modernes Ausstellungsdesign und sorgfältig restaurierte Decken- und Wandmalereien im Stil der Renaissance bieten einen eindrucksvollen Rahmen für ca. 1000 Exponate. Gleichzeitig wurde die Sonderausstellung „Museumsland Schlesien“ eröffnet, in der sich 32 Partnermuseen aus Polen, Tschechien und Deutschland vorstellen.

Der sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt, der Ehrenvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien Dr. Herbert Hupka und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Prof. Dr. Gottfried Kiesow nahmen an der Festveranstaltung teil und sprachen Grußworte. Ministerialdirektor Prof. Dr. Schäfer überbrachte die Grüße von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der verhindert war. Die Festansprache hielt der Warschauer Kunsthistoriker und führende Denkmalpfleger Polens, Prof. Dr. Andrzej Tomaszewski. Er bezeichnete die Museumseröffnung als ein „bedeutsames kulturpolitisches Ereignis von überregionaler Bedeutung“. Das Museum sei ein „Wegbereiter für einen übernationalen, europäischen Blick“ auf die Geschichte Schlesiens. Anschließend fand aus Anlass der Museumseröffnung ein ökumenischer Gottesdienst in der Görlitzer Peterskirche statt. Die Leitung hatten Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, und Bischof Rudolf Müller, Bistum Görlitz. Vertreter polnischer und tschechischer Kirchen wirkten am Gottesdienst mit. In seiner Predigt betonte Bischof Huber den Auftrag zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen, der sich aus der Geschichte Schlesiens ergäbe, und sprach die Hoffnung aus, das neue Museum könnte im Prozess der Verständigung eine förderliche Rolle spielen.

Dr. Martina Pietsch

GEORG DEHIO-BUCHPREIS 2006 geht an Karl-Markus Gauß und Thomas Urban

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa ehrt Karl-Markus Gauß für sein Gesamtwerk und Thomas Urban für seine Publikation Der Verlust. Die Vertreibung der Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert.

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam vergibt im Herbst 2006 den GEORG DEHIO-BUCHPREIS. Mit dieser vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann dotierten Auszeichnung werden Autoren geehrt, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Wechselbeziehungen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinander gesetzt haben. Der Georg Dehio-Buchpreis ist aufgeteilt in einen mit 12.000 Euro dotierten Hauptpreis und einen mit 8.000 Euro dotierten Ehrenpreis. Der Hauptpreis würdigt das publizistische Gesamt- und Lebenswerk eines Autors. Mit dem Ehrenpreis wird der Verfasser einer herausragenden Publikation ausgezeichnet.

Die Jury unter dem Vorsitz des Historikers und Publizisten Peter Ambros sprach den Hauptpreis dem Salzburger Publizisten Karl-Markus Gauß zu. Er schreibt seit mehr als zwanzig Jahren über die Regionen Mittel- und Osteuropas, über ihre Kultur, Geschichte und Gegenwart. Im Mittelpunkt seines Werkes steht die Darstellung der vergessenen oder kaum bekannten Welten der Minderheiten dieser Region. Gauß führt seine Leser in die exotischen Winkel Europas und bringt ihnen diese untergehenden Landschaften und ihre Menschen mit oft vielfältiger kultureller Herkunft und Biographie auf plastische und zugleich differenzierte und mitfühlende Weise nahe. Dabei gilt sein Augenmerk besonders auch den Angehörigen der deutschen Restvölker, denen er vor allem in seinem zuletzt erschienenen Buch Die versprengten Deutschen nachspürt. Karl-Markus Gauß trägt mit seinem Werk dazu bei, ein verlorengehendes Europa geistig zu bewahren und die historischen Hintergründe dieses Verlustes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Der Ehrenpreis geht an Thomas Urban für seine Publikation Der Verlust. Die Vertreibung der Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert. Das Buch öffnet den Blick für die Millionen Menschen aus verschiedenen Völkern, die im 20. Jahrhundert ihre Heimat verloren haben. Die Vertreibung der Deutschen aus den heute zu Polen gehörenden Ostgebieten wird parallel zu derjenigen der Polen aus ihren Ostgebieten, die an die Sowjetunion fielen, beschrieben. Thomas Urban hat den brisanten Stoff sehr sensibel aufbereitet und erzählt die Geschichte der polnischen und der deutschen Vertreibung, indem er geschickt beide Perspektiven nebeneinander stellt. Mit seinem Buch trägt er in herausragender Weise zur Verständigung zwischen Polen und Deutschen bei.

Die feierliche Preisverleihung findet am 29. November 2006 in Berlin statt.

Weitere Informationen:
Tanja Krombach
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Am Neuen Markt 1
D - 14467 Potsdam
Tel.: 0331/20098-17
E-Mail:  krombach(at)kulturforum.info

I Liceum Ogólnokształcące im. Bolesława Krzywoustego w Głogowie (Glogau, ehemals Pestalozzi-Schule Glogau) 

Preisträger Maciej Wach liest in Mi-litärmantel und Militärstiefeln aus Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues 

Dr. Klaus Schneider gratuliert Preis-trägerin Katarzyna Jagiełło 

Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz veranstaltet Vorlesewettbewerb in Glogau (Głogów)

Eine der Aufgaben des „Vereins der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz - Landesmuseum Schlesien e. V.“ besteht darin, die Anzahl der Freunde und Förderer zu mehren, wobei ein erster wichtiger Schritt der Hinführung zum Schlesischen Museum zu Görlitz der ist, daß man Freunde gewinnt. Diesem Ziel dient ein neues Projekt des Vereins, nämlich an Schulen im polnischen Schlesien Vorlesewettbewerbe für Schüler, die Deutsch lernen, durchzuführen. Der erste Versuch eines solchen Wettbewerbs ist im Februar dieses Jahres im niederschlesischen Glogau (Głogów) gelungen. Der Vorlesewettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit dem I Liceum Ogólnokształcące (I. Allgemeinbildenden Lyzeum) durchgeführt. Das polnische „Liceum“ entspricht den letzten drei Klassen unserer achtklassigen Gymnasien, die Schülerinnen und Schüler sind also zwischen 16 und 18 Jahre alt. Für den ersten Versuch wurde Glogau gewählt, da für den Vereinsvorsitzenden und gebürtigen Glogauer Dr. Klaus Schneider Glogau aufgrund vielfältiger Kontakte sozusagen vertrautes Terrain ist.

Die Idee wurde Anfang des vergangenen Jahres dem Direktor der Schule, Herrn Zygmunt Włodarczak, erstmals unterbreitet, als Preis wurde für die ersten drei Sieger des Wettbewerbs eine dreitägige Reise nach Görlitz und Dresden vorgeschlagen. Diese Initiative wurde positiv aufgenommen, Frau Teresa Zezulak, einer sehr engagierten und kompetenten Lehrerin, die an der Schule Deutsch unterrichtet, die Organisation des Wettbewerbs übertragen und ein Termin für die Durchführung im Schuljahr 2005/2006 festgelegt. Die Idee gefiel auch dem Oberbürgermeister (Stadtpräsidenten) von Glogau, Herrn Zbigniew Rybka, so gut, dass er für die Veranstaltung den Ratssaal des Glogauer Rathauses zur Verfügung stellte und außerdem einen Preis des Stadtpräsidenten in Form eines Gutscheins für Bücher stiftete. Ferner hatten der Landrat als Schulträger sowie der Schuldirektor Buchpreise spendiert. So konnte Stadtpräsident Rybka am Vormittag des 23. Februar 2006 etwa 70 Schülerinnen und Schüler begrüßen, davon 22 aktive Wettbewerbsteilnehmer. Die weiteren dort anwesenden Schüler waren gekommen, um für ihre jeweiligen Klassenkameraden „die Daumen zu drücken“. Zum Veranstaltungsort sei erwähnt, dass das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Glogauer Rathaus erst im Jahre 2003 wieder seiner Bestimmung übergeben werden konnte, nachdem es originalgetreu wieder aufgebaut worden war. Die Baumaßnahmen im Ratssaal waren sogar erst im Dezember 2005 abgeschlossen worden, so dass es für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis war, dass die Veranstaltung in dem schönen neuen Ratssaal stattfinden konnte.

Mit welchem Spaß und Eifer die Vorbereitungen für den Wettbewerb vonstatten gegangen waren, konnte man schon daran erkennen, dass der Ratssaal nicht wie ein Ratssaal aussah, vielmehr hatten Lehrer und Schüler einige Ideen entwickelt, um daraus ein Forum für einen Vorlesewettbewerb zu machen. Auf einer an der Stirnseite angebrachten Leinwand lief ein Endlosfilm, auf dem vor dem Hintergrund von Glogauer Ansichten immer wieder die Namen der Veranstalter und Sponsoren erschienen. Darunter standen auf dem Boden überdimensionierte Buchattrappen, um die herum aus buntem Pappkarton ausgeschnittene Buchstaben lagen, was alles darauf hinwies, dass es in der Veranstaltung um Bücher ging. Ein witziger Dialog (natürlich auch auf deutsch von zwei Schülern vorgetragen) zwischen Büchern, die so gerne gelesen werden möchten, und einem Schüler, der allerlei Ausreden vorbringt, warum er nicht dazu käme, war der gelungene Auftakt des Vorlesewettbewerbs.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, einen selbst gewählten Text vorzulesen. Die Vielfalt und Auswahl der Autoren sowie zum Teil die begleitende szenischen Darstellung des Inhalts hat die Mitglieder der Jury überrascht und beeindruckt: Heinrich Böll, Horst Bienek, Wolfgang Borchert, Wilhelm Busch, Joseph von Eichendorff, Michael Ende, Johann Wolfgang von Goethe, Erich Kästner, Freya von Moltke, Erich Maria Remarque, sowie, was auch zugelassen war, Übersetzungen polnischer Autoren wie Ewa Szymborska, die auch auf polnisch vorgetragen wurden. Musikalische Darbietungen von Schülern sorgten zwischendurch für etwas Entspannung. Die Jury bestand aus der Organisatorin, Frau Teresa Zezulak, zwei weiteren Lehrerinnen und einer Schülerin, Görlitz war neben dem Vereinsvorsitzenden durch Herrn Dr. Michael Parak, den Kulturreferenten für Schlesien, vertreten. Letzterer war durch die dargebotenen Leistungen derart beeindruckt, daß er spontan alle 22 Teilnehmer zu einem Besuch nach Görlitz und ins Schlesische Museum einlud, was mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Die Jury entschied sich, die drei Hauptpreise gleichrangig an Katarzyna Jagiełło (Michael Ende, Momo), Radoslaw Poprawski (Wolfgang Borchert, Nachts schlafen die Ratten doch) und Maciej Wach (Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues) zu vergeben.

Die drei Preisträger haben Ende März ihre Reise nach Görlitz und Dresden sehr genossen. In Görlitz hat Dr. Parak der Gruppe das (zu der Zeit noch nicht eröffnete) Museum und die Stadt gezeigt. Für den Aufenthalt in Dresden hatte Herr Dr. Wolfgang Nicht, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Dresden, auf Anfrage sofort zugesagt, Gastfamilien für die Schüler und die sie begleitende Lehrerin zu finden, die die Besucher aus Glogau privat unterbringen und zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt führen würden. „Wir danken für die Gastfreundschaft, für die uns gewidmete Zeit und die ausgezeichnete Führung. Wir sind wirklich begeistert von Dresden und von der Freundlichkeit, die uns vom Augenblick unserer Ankunft an begegnete“  schrieb ins Gästebuch der DPG. Im Ergebnis lässt sich sagen, dass ein solcher Vorlesewettbewerb geeignet ist, Schulen, Lehrer wie Schüler, im polnischen Schlesien auf das Schlesische Museum zu Görlitz aufmerksam zu machen und dort Freunde für das Museum zu gewinnen, und er hat sich zugleich als ein viel versprechender Ansatz für die grenzüberschreitenden Aktivitäten des Kulturreferenten am Museum erwiesen. Für den nächsten Vorlesewettbewerb des Vereins der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz ist bereits die Stadt Goldberg (Złotoryja) ins Auge gefasst.

Dr. Klaus Schneider

Der Übersetzer Karl Dedecius wird 85

Am 20. Mai 2006 feiert Karl Dedecius, der Übersetzer und Vermittler polnischer Literatur und Kultur in Deutschland und Mitbegründer des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, seinen 85. Geburtstag.

Dedecius wurde 1921 in der polnischen Industriestadt Lodz geboren. Er besuchte das polnische Stefan-Żeromski-Gymnasium und machte dort das Abitur. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen im Zweiten Weltkrieg wurde er zunächst in den Reichsarbeitsdienst und dann in die Wehrmacht eingezogen. In Stalingrad geriet er 1943 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. 1950 wurde Dedecius entlassen und ging zunächst nach Weimar in die DDR. 1952 siedelte er in die Bundesrepublik über und wurde Angestellter bei der Allianz AG. 1979/1980 Mitbegründer und erster Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt (bis 1997).

Dedecius ist ein herausragender Übersetzer polnischer und russischer Literatur. Seit 1958 veröffentlicht er Übersetzungen aus dem Polnischen sowie Essays über Polen, die polnische Literatur und ihre Autoren. Für seine Arbeit wurde er im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet. Er ist u. a. Träger des Hessischen Kulturpreises, des Bundesverdienstkreuzes und des Ordens des Weißen Adlers der Republik Polen. 1990 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

Die Ehrendoktorwürde der Universität Köln wurde ihm 1976 verliehen, die der Katholischen Universität Lublin 1987, 1990 folgte die Universität Lodz, 1995 die Universität Thorn, 2000 die Jagiellonen-Universität Krakau und 2001 die Universität Breslau.

Zu seinen wichtigsten Büchern zählen: "Deutsche und Polen. Botschaft der Bücher" (1971), "Überall ist Polen" (1974), "Polnische Profile" (1975), "Zur Literatur und Kultur Polens" (1981), "Vom Übersetzen" (1986), "Von Polens Poeten" (1988),. Als Hauptwerk Dedecius' gilt neben der 50-bändigen Polnischen Bibliothek, die 1982 bis 2000 im Suhrkamp-Verlag erschien, das 7-bändige Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts (1996-2000, Ammann Verlag). 2006 erschien seine Autobiographie „Ein Europäer aus Lodz“ (Suhrkamp).

Weitere Informationen:

Dr. Andrzej Kaluza
Deutsches Polen-Institut
Mathildenhöhweg 2
D - 64287 Darmstadt
Tel.: 06151– 498513
Fax: 06151– 498510
E-mail:  kaluza(at)dpi-da.de
 www.deutsches-polen-institut.de

 

Tandemsprachkurse – noch freie Plätze für deutsche MuttersprachlerInnen
(Wroclaw 16.07.-06.08.2006, Morawa 10.-24.09.2006)

Für MultiplikatorInnen im deutsch-polnischen Jugendaustausch organisiert das DPJW zwei intensive deutsch-polnische Tandemsprachkurse. Die TeilnehmerInnen lernen entsprechend ihrem Lernniveau die Partnersprache in ihren Sprachgruppen, aber auch voneinander in sprachlich gemischten Tandemgruppen. Daneben bieten gemeinsame Abende und Ausflüge Zeit für den Austausch über die

(gemeinsame) Arbeit mit deutschen und polnischen Jugendlichen. In Kooperation mit der Schule für polnische Sprache und Kultur an der Universität Wroclaw.

Für deutsche MuttersprachlerInnen gibt es für den Kurs in Wroclaw (16.07.-06.08.2006) und den Kurs in Morawa (10.-24.09.2006) noch einige freie Plätze. InteressentInnen können sich noch bis zum 31.05.2006 anmelden (verlängerte Anmeldefrist!).

Informationen und Anmeldeformulare gibt es unter www.dpjw.org

Maik Güldenstern
Polsko-Niemiecka Wspólpraca Mlodziezy (PNWM)/ Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW)
ul. Alzacka 18
PL - 03-973 Warszawa
tel.: +48-22 / 51889 - 18
faks.: +48-22 / 6170448
E-Mail:  gueldenstern(at)pnwm.org
 www.pnwm.org

 

Die Europäische Union und ihre Nachbarn – Seminar der Stiftung Genshagen

24.-29.09.2006
Schloss Genshagen

Das Seminar richtet sich an Ministerialbeamte, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Studenten der höheren Semester/Doktoranden aus Deutschland, Frankreich und Polen.

Schloss Genshagen ist Sitz des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa (Stiftung Genshagen). Die Stiftung Genshagen wirkt insbesondere im vorpolitischen Raum. Mit ihren Aktivitäten trägt sie dazu bei, einen Prozess der Meinungsbildung anzuregen und an der politischen Entscheidungsfindung mitzuarbeiten. Die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Dialogs steht dabei im Zentrum ihres Handelns. Ziel ist es, ein Forum zu bieten, das die Begegnung und den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten ermöglicht. Mehr Informationen finden Sie unter  www.stiftung-genshagen.de.

Das Projekt knüpft thematisch an ein Seminar der Stiftung vom September 2005 an. Weitere Informationen zu unserer Arbeit im Bereich EU-Nachbarschaftspolitik finden Sie unter  www.junge-ideen-fuer-europa.de Anmeldeschluss ist der 23. Juni 2006.

Malwina Pryjda, Freie Mitarbeiterin
Stiftung Genshagen - Berlin-Brandenburgisches Institut für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa
Im Schloss
D-14974 Genshagen
Tel. +49 (0)3378-80-59-13
Fax +49 (0)3378-87-00-13
E-Mail:  pryjda(at)stiftung-genshagen.de