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Nationale Freiheitskonzepte und Beziehungsgeschichte in Mittel- und Osteuropa: Von „Deutschem Recht“, „Polnischer Freiheit“, „Französischer Anarchie“ und „Russischer Despotie“ Wissenschaftliches Kolloquium zu Ehren des 75. Geburtstags von Prof. Dr. Klaus Zernack
06.10.–08.10.2006

 

Deutschland und Polen im Schatten der Vergangenheit? Die deutsch-polnischen Beziehungen gestern und heute
20.10.-22.10.2006

Deutsch-polnisches Seminar in Sankelmark

Seit einigen Jahren wird das deutsch-polnische Verhältnis wieder von Konflikten geprägt, die sich vornehmlich an historisch belasteten Streitfragen entzünden. Anhand aktueller Beispiele wollen wir Vorurteile untersuchen, die sich ins kollektive Gedächtnis von Deutschen und Polen eingeprägt haben. Außerdem werden wir die polnisch-deutschen Beziehungen mit dem Verhältnis Polens zu seinen direkten östlichen Nachbarn vergleichen. Unser besonderes Augenmerk gilt der jungen Generation in beiden Ländern, die unsere Nachbarschaft in Zukunft gestalten wird.

Nähere Informationen unter:
 www.academiabaltica.de

Adel in Schlesien. Herrschaft – Kultur – Selbstdarstellung / Szlachta na Śląsku. Władza – kultura – samoreprezentacja
26.10.-28.10.2006

Veranstalter: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlischen Europa / Federalny Instytut ds. Kultury I Historii Niemców w Europie Środkowej i Wschodniej

Uniwersytet Wrocławski, Instytut Historii Sztuki / Universität Breslau, Institut für Kunstgeschichte

Ort: Breslau, Rathaus
Teilnehmer: 50-70 nach Anmeldung
Simultanübersetzung

1. Tag / Pierwszy dzień
9.00-11.00 Feierliche Eröffnung der Tagung / Uroczyste otwarcie konferencji
Begrüßung / Powitanie
prof. dr. hab. Jan Harasimowicz / prof. dr Matthias Weber
Rafał Dutkiewicz, Prezydent Miasta Wrocławia / Stadtpräsident von Breslau
N.N., Wojewoda Dolnośląski / Woiwode von Niederschlesien
Dr. Helmut Schöps, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland / Konsul Generalny Republiki Federalnej Niemiec
Rektor Unwersytetu Wrocławskiego / Rektor der Universität Wrocław/Breslau

Einführung In das Thema / Wprowadzenie do tematu
prof. Dr hab.Jan Harasimowicz / prof. Dr Matthias Weber
Musik / Muzyka
Pause / Przerwa
11.00-13.00       Sektion 1: Quellen, Literatur, Stand der Forschung /
Sekcja 1: Źródła, literatura, stan badan (Sektionsleitung / Kierownik sekcji: N.N.)
14.30-18.30       Sektion 2: Herkommen, tradition, Memoriał und Selbstverständnis des Adels /
Sekcja 2: Pochodzenie, tradycja, memoria I samoporozumienie szlachty
(Sektionsleitung / Kierownik sekcji: N.N.)

2. Tag / Drugi dzień
9.00-13.00 Sektion 3: Geschichte und politische Bedeutung des Adels / Sekcja 3: Historia i znaczenie polityczne szlachty (Sektionsleitung / Kierownik sekcji: N.N.)
14.30-18.00       Sektion 4: Wirtschaftliche Bedeutung, Verwaltung / Sekcja 4: Znaczenie ekonomiczne, administracja (Sektionsleitung / Kierownik sekcji: N.N.)
20.00       Festvortrag / Wykład uroczysty:

3. Tag / Trzeci dzień
9.00-13.00 Sektion 5: Mäzenatentum – Kunst, Literatur, Musik / Sekcja 5: Szlachta jako mecenta sztuki: sztuka, literatura, muzyka (Sektionsleitung / Kierownik sekcji: N.N.)
14.30-18.00       Sektion 6: Frömmigkeite & Bildung / Sekcja 6: Pobożność i oświata (Sektionsleitung / Kierownik sekcji: N.N.)
18.30       Schlussdiskussion / końcowa dyskusja
19.00       Ende der Tagung / Zakończenie konferencji

Stereotypen und Vorurteile vor dem Hintergrund der deutsch-polnischen Beziehungen. Herbsttagung der Gesellschaft für deutsch-polnische Verständigung in Jauernick-Buschbach
26.10.-29.10.2006

Die Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) lädt zu ihrem traditionellen Herbstforum nach Jauernick bei Görlitz ein. Es findet vom 26. bis 29. Oktober 2006 statt und behandelt eine leider immer wieder aktuelle Problematik, nämlich die Stereotypen und Vorurteile vor dem Hintergrund der deutsch-polnischen Beziehungen.

Es wird die Frage aufgeworfen, wie die Stereotypen und Vorurteile entstehen und aufrechterhalten werden. Die Teilnehmer werden dabei aktiv ins Geschehen einbezogen und mit ihren eigenen Vorurteilen konfrontiert. Wie sehen sie ihre Nachbarn bzw. Ausländer generell? Gibt es pauschale Vor-Urteile, zu welchen sie neigen? Gibt es Gemeinsamkeiten bei den Vorurteilen der Menschen aus den verschiedenen Ländern?

Das Forum soll den Teilnehmern die Problematik zeigen, damit sie über sich selbst und ihre Bilder nachdenken können. Damit soll ein weiterer kleiner Schritt zur Annäherung von Polen und Deutschen getan werden.

Abgerundet wird das Forum von einer ganztätigen Exkursion nach Dresden, einer Stadt, die aufgrund ihrer bewegten Geschichte symbolträchtig für die Versöhnung unter den einst verfeindeten Völkern ist.

Weitere Informationen sowie Anmeldungen bitte an die folgende Mailadresse richten:  gploch(at)aon.at

 

JUNGE AKADEMIE SCHLESIEN
24.11.-26.11.2006

Internationale Nachwuchstagung der Historischen Kommission für Schlesien in Zusammenarbeit mit dem Schlesischen Museum zu Görlitz

Um den internationalen Nachwuchs zur Schlesienforschung zu fördern, veranstaltet die Historische Kommission für Schlesien ein Treffen der interessierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.

Ziel ist es, allen mit einer Qualifikationsarbeit oder sonstigen Forschungsarbeit zur Geschichte Schlesiens befaßten jüngeren Wissenschaftlern ein Forum der Präsentation und Diskussion zu bieten. Promovenden sind genauso angesprochen wie Habilitanden oder mit einem Post-doc-Projekt Beschäftigte. Sie haben die Möglichkeit, ihre Forschung vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren, woran sich eine Diskussion anschließen wird. Aus organisatorischen Gründen sind zwei Gruppen mit unterschiedlich langen Referaten vorgesehen. Die Absprache darüber nehmen die Organisatoren zusammen mit den Referenten vor.

Im Sinne einer „Jungen Akademie“ gibt es bei den Themen keine zeitlichen und methodischen Einschränkungen. Bedingung ist ein historischer Ansatz, der wenigstens in substantiellen Teilen der Arbeit gegeben sein muß. Neben den rein geschichtswissenschaftlichen Themen sind auch kunsthistorische, sprach- und dialektgeschichtliche, historisch-volkskundliche bzw. –ethnologische sowie kirchen- und religionsgeschichtliche Fragestellungen willkommen. In Frage kommen alle Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Vergleichende Fragestellungen, die über Schlesien in seinen wechselnden historischen Grenzen hinausgehen, aber einen klaren schlesischen Bezug aufweisen, sind ebenfalls einschlägig.

Zur Bewerbung aufgefordert sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nicht nur aus Deutschland, sondern ebenso aus Polen, Tschechien und darüber hinaus. Unter den Meldungen wird von den Organisatoren eine Auswahl der Einzuladenden getroffen. Zuschüsse für Reise- und Übernachtungskosten der Referenten können von der Historischen Kommission für Schlesien auf Antrag gewährt werden.

Um die Verständigung innerhalb der Nachwuchsgruppe und mit den Mitgliedern der Historischen Kommission zu erleichtern, ist jeder Teilnehmer aufgefordert, ein Exposé im Umfang von max. 5 Seiten Länge anzufertigen,  das während der Tagung in der gehörigen Anzahl kopiert ausliegen wird. Es enthält die wesentlichen Aussagen zum Forschungsprojekt, dazu möglicherweise Quellenausschnitte, Karten, Abbildungen, Tabellen, bibliographische Angaben etc.

Die Exposés sind bis Ende Mai 2006 einzureichen; eine definitive Zusage über die Auswahl der Referenten erfolgt bis Ende Juni 2006.

Bewerbungen ab sofort und mit Vorlage des Exposés bitte zweifach bei der Historischen Kommission für Schlesien
c/o Prof. Dr. Joachim Bahlcke
Universität Stuttgart
Historisches Institut
Abteilung Geschichte der Frühen Neuzeit
Keplerstr. 17
D - 70174 Stuttgart
E-Mail:  joachim.bahlcke(at)po.hi.uni-stuttgart.de sowie

c/o Prof. Dr. Thomas Wünsch
Universität Passau
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen
D - 94030 Passau
E-Mail:  thomas.wuensch(at)uni-passau.de