Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

Spätaussiedler in Deutschland. Integration – Herausforderung für Politik und Gesellschaft (17.03.-19.03.2007)

Veranstalter: Konrad-Adenauer-Stiftung
Ort: Bildungszentrum Schloss Eichholz, Urfelder Strasse 221, 50389 Wesseling

Samstag, 17. März 2007

16.30 – 18.00 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Tagung
Jutta Graf, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Integration – Herausforderung für Politik und Gesellschaft
Dr. Christoph Rotkegel, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn
19.00 – 22.00 Uhr
Zwei Jahre Zuwanderungsgesetz – eine Bilanz
Fachreferent Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg

Sonntag, 18. März 2007

09.00 – 10.30 Uhr
Integration benötigt Akzeptanz: Kommunale Integrationskonzepte
Frank Jessen, Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung, Düsseldorf
11.00 – 12.30 Uhr
Integration benötigt Akzeptanz: Beispiele gelungener Integration
Frank Jessen, Düsseldorf
14.00 – 15.30 Uhr
Integration durch Sprache: Erfahrungen mit Sprach- und Integrationskursen
Jenny Schober, Aussiedlerbeauftragte der CSU Unterfranken
16.00 – 17.30 Uhr
Bildung von Anfang an: Voraussetzungen und Kriterien für eine erfolgreiche Integration junger Spätaussiedler im schulischen Bereich
Jenny Schober, Sondheim
19.00 – 20.30 Uhr
Kamingespräch: Integration und Identität in Deutschland
Bernhard Dittrich, Bochum, Sozialarbeiter

Montag, 19. März 2007

09.00 – 10.30 Uhr
Soziale und familiäre Probleme von Spätaussiedlern
Reinhard Smolkowski, Caritasverband Köln
11.00 – 12.30 Uhr
Fazit und Ausblick: Anforderungen an eine moderne Integrationspolitik
Michael Weigand, Landesvorstand des OMV Nordrhein-Westfalen
12.30 Uhr
Mittagessen, danach Ende der Veranstaltung

Organisation :
Andrea Stutzbecher-Mühlen
Veranstaltungsmanagement
Hauptabteilung Politische Bildung
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Urfelder Strasse 221
50389 Wesseling | Schloss Eichholz
T. +49 (0)2236 7074217
F. +49 (0)2236 7074285
E-Mail:  andrea.stutzbecher-muehlen(at)kas.de

 

Schweden und der europäische Protestantismus. Aus Anlass des Jubiläums 300 Jahre Altranstädter Konvention. 8. Symposium des Arbeitskreises Deutsche Landeskirchengeschichte (10.05.-13.05.2007)

Veranstalter: Verein für Schlesische Kirchengeschichte in Zusammenarbeit mit der Diecezja Wrocławska Kościół Ewangelicko-Augsburski w RP
Ort: Breslau / Wrocław

Der Adel in den lokalen Strukturen des frühneuzeitlichen Europa (15.-18. Jhrt.) (Oktober 2007)

Veranstalter: Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
Ort: Zielona Góra / Grünberg

Das Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra organisiert die wissenschaftliche Konferenz, die der breiten Charakteristik des europäischen Adels in dem Zeitraum von 16. bis 18. Jh.  gewidmet ist. Die Problematik dieses Treffens beinhaltet das allgemeine Phänomen der Rolle des Adels im Gesellschaftsleben des alten Kontinents.
Die Hierarchie und die Horizonte der frühneuzeitlichen Welt wurden in Anlehnung an die bestimmte Gesellschaftsordnung gestaltet. Der wichtigste Faktor dieser Struktur blieb eine neue, am Ende des Mittelalters herausgebildete Gruppe, die man Jahrhunderte lang  in allen europäischen Urkunden als nobiles bezeichnete. Die ehemalige als natürliche Urahne und Stammväter des Adels angesehene Ritterschaft verlor immer mehr an ihrer militärischen Funktion. Dank diesem Prozess wurde die Rolle des Adels im öffentlichen Leben immer gröβer. Dies blieb im engen Zusammenhang  mit den lokalen Verhältnissen, und diese bildete nämlich vor allem die Wirklichkeit der politischen Struktur der europäischen Provinz, die aus einzelnen Fürstentümern, Freienstandesherrschaften, Kastelaneien, Weichbildern, aber auch einzelnen Majoratsgütern (Fideicommissen) und Herrschaften bestand.
Das ununterbrochene Interesse an diesem interdisziplinären Bereich von Forschungen über Leben und Gesellschaft bewegt zur Unternehmung eines breiten wissenschaftlichen Diskurses im Spezialistenkreis sowohl aus den polnischen als auch ausländischen Forschungszentren. Die Konferenz hat zum Ziel die Präsentation der wohl unterschiedlichen Ergebnisse von einzelnen Forschungsgruppen in bezug auf die durch den Adel geschaffenen Machtstrukturen der neuzeitlichen Gesellschaften Europas zu ermöglichen, um sie vergleichen zu können.

Grundsätze und Problematik der Konferenz :
- Der Adel im feudalen Vassallensystem der Neuzeit im Lichte der Akte vom normativen Charakter. Die Entwicklung der Standessymbolik und derer juristischer Aspekt: Wappen, Wappenbriefe, Nobilitierung, Incolat, Name, Geschlecht, Titulatur.
- Adelsvertretung im öffentlichen Leben der Lokalstrukturen, die Teilnahme an der Arbeit der Ämter in den Provinzen. Unabhängigkeitsgrad, Zuständigkeitsbereich und Kompetenzen.
- Beziehungen der ständischen Versammlungen und der Standesämter zu der Zentralmacht.
- Gestaltungsprozess der lokalen Eliten und deren Einfluss auf das öffentliche Leben der Gesellschaft.
- Die Wege zu Verwaltungs- und Militärkarrieren.
- Die Dienste außerhalb des Staatsapparats.
- Die Rolle des Adels in den kirchlichen  Strukturen.
- Der Adel als Besitzer und Verwalter der  Landherrschaft. Rechtsgrundlage des Grundbesitzes.
- Versammlungen des Adels angesichts den allgemeinen politischen Verhältnissen in Europa.

Sicherlich ist nur eine Begegnung nicht imstande, das vollständige Bild des Adels im Leben von Gesellschaften in der Neuzeit zu schaffen und alle analytischen Möglichkeiten der aufgenommenen Problematik aufzuzeigen. Daher soll unsere Konferenz eine Reihe von ähnlichen, künftigen Begegnungen eröffnen und die weiteren Aspekte der Adelskultur anbelangen. Wir sind überzeugt, dass solche Begegnungen die Gelegenheit für eine Übersicht des Forschungsstandes erschaffen wie auch eine Diskussion und Formulierung der dargestellten Probleme im größeren Forschungskreis ermöglichen und die weiteren Notwendigkeiten in diesem Bereich bestimmen.

Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. habil. Wojciech Strzyżewski

Die Konferenz findet im Oktober 2007 statt. Aus organisatorischen Gründen sollen Sie sich aber spätestens bis Ende Dezember 2006 anmelden. Weitere Informationen schicken wir nach der Schließung der Vorlesungsliste. Geplante Zeit für ein Referat ist auf 20 Minuten beschränkt.

Anmeldung und Auskunft:
Dr Małgorzata Konopnicka
Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
al. Wojska Polskiego 69
PL 65-762  Zielona Góra
tel. (0-68)  328 32 49
e-mail:  szlachta(at)poczta.onet.eu

Dr Jarosław Kuczer
Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
al. Wojska Polskiego 69
PL 65-762  Zielona Góra
tel. (0-68)  328 32 03
e-mail:  szlachta(at)poczta.onet.eu