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Schweden und der europäische Protestantismus. Aus Anlass des Jubiläums 300 Jahre Altranstädter Konvention. 8. Symposium des Arbeitskreises Deutsche Landeskirchengeschichte (10.05.-13.05.2007)

Veranstalter: Verein für Schlesische Kirchengeschichte in Zusammenarbeit mit der Diecezja Wrocławska Kościół Ewangelicko-Augsburski w RP
Ort: Breslau / Wrocław

Im Jahr 2007 erinnert der Verein für Schlesische Kirchengeschichte e. V. an seine Gründung vor 125 Jahren, 1882 in Breslau. Außerdem wird in diesem Jahr das Jubiläum 300 Jahre Altranstädter Konvention (1707-1709) begangen. Beide Ereignisse sollen durch das gemeinsam veranstaltete Symposium gewürdigt werden.

Tagesordnung:

Donnerstag, 10. Mai 2006

18.00 Uhr Eröffnung Bischof Ryszard Bogusz und  Christian-Erdmann Schott
18.15 Uhr Vortrag: Jens E. Olesen, Greifswald: „Der Löwe aus Mitternacht“ als Retter des evangelischen Glaubens in Deutschland
19.30 Uhr Empfang beim deutschen Generalkonsul in Breslau (dazu ist eine besondere Einladung notwendig)

Freitag, 11. Mai 2007

8.30 Andacht
8.45 –9.30 Uhr:  Hermann Ehmer, Stuttgart: Die Rettung des württembergischen Protestantismus durch Schweden im Dreißigjährigen Krieg
9.30 – 10.15 Uhr: Inge Mager, Hamburg: Die Bemühungen des niedersächsischen Theologen Georg Calixt um konfessionelle Eintracht in dem von den Schweden gebildeten Herzogtum Franken im Jahr 1633
10.15 – 10.45 Uhr  Kaffeepause
10.45 – 11.30 Uhr: Hermann-Dieter Müller, Mainz: Die Schweden unter Gustav II. Adolf und Reichskanzler Axel Oxenstierna in Mainz/Rhein (1631-1636)
11.30 – 12.15 Uhr: Hans Otte, Hannover: Der Bremer Dom in schwedischer Hand (1648-1715)
12.15 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 16.30 Uhr Exkursion in Breslau
16.30 – 17.00 Uhr Kaffee
17.00 – 17.45 Uhr: Christian-Erdmann Schott, Mainz: Kinderbeten und Gnadenkirchen in Schlesien – zu den frömmigkeitsgeschichtlichen Folgen der Altranstädter Konvention
17.45 – 18.30 Uhr: Haik Thomas Porada, Leipzig: Schwedisch-Pommern während des Nordischen Krieges
Abendessen
20.00 Uhr Mitgliederversammlung Verein für Schlesische Kirchengeschichte e. V.

Sonnabend, 12. Mai 2007

8.30 Uhr Andacht
8.45 – 9.30 Uhr: Michael Bunners, Wismar: Ursprung und Grund der Gustav-Adolf-Verehrung in zeitgenössischen Predigten des Dreißigjährigen Krieges
9.30 – 10.15 Uhr: Ernst Koch, Leipzig: Zur Memoria des Königs Gustav Adolf in Thüringen
10.15 – 10.45 Uhr: Kaffeepause
10.45 – 11.30 Uhr: Ralf Thomas, Freital: Kirchliche Gustav-Adolf-Erinnerungsstätten im sächsischen Raum
11.30 – 12.15 Uhr: Hans-Joachim Ramm, Kiel: Entstehung des Gustav Adolf Werkes und seine heutigen Aktivitäten
12.15 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Exkursion zur Gnadenkirche in Milicz/Militsch
18.00 Uhr Die kirchengeschichtlichen Vereine stellen sich vor - Abschlussdiskussion 

Sonntag, 13. Mai 2007

10.00 Uhr Gottesdienst in der Hofkirche mit Bischof Ryszard Bogusz
Ende der Tagung

Tagungsort: Gemeindehaus der ehemaligen Hofkirche ul. Kazimierza Wielkiego 29 in Wroclaw/Breslau (Tel.: 0048-71-34 34 730)
Auskünfte erteilt: Dr. Christian-Erdmann Schott, Elsa-Brändström-Str. 21, 55124 Mainz. Tel.: 06131/690488

 

 

 

 

Schweden und der europäische Protestantismus. Aus Anlass des Jubiläums 300 Jahre Altranstädter Konvention. 8. Symposium des Arbeitskreises Deutsche Landeskirchengeschichte (10.05.-13.05.2007)

Veranstalter: Verein für Schlesische Kirchengeschichte in Zusammenarbeit mit der Diecezja Wrocławska Kościół Ewangelicko-Augsburski w RP
Ort: Breslau / Wrocław

Im Jahr 2007 erinnert der Verein für Schlesische Kirchengeschichte e. V. an seine Gründung vor 125 Jahren, 1882 in Breslau. Außerdem wird in diesem Jahr das Jubiläum 300 Jahre Altranstädter Konvention (1707-1709) begangen. Beide Ereignisse sollen durch das gemeinsam veranstaltete Symposium gewürdigt werden.

Tagesordnung:

Donnerstag, 10. Mai 2006

18.00 Uhr Eröffnung Bischof Ryszard Bogusz und  Christian-Erdmann Schott
18.15 Uhr Vortrag: Jens E. Olesen, Greifswald: „Der Löwe aus Mitternacht“ als Retter des evangelischen Glaubens in Deutschland
19.30 Uhr Empfang beim deutschen Generalkonsul in Breslau (dazu ist eine besondere Einladung notwendig)

Freitag, 11. Mai 2007

8.30 Andacht
8.45 –9.30 Uhr:  Hermann Ehmer, Stuttgart: Die Rettung des württembergischen Protestantismus durch Schweden im Dreißigjährigen Krieg
9.30 – 10.15 Uhr: Inge Mager, Hamburg: Die Bemühungen des niedersächsischen Theologen Georg Calixt um konfessionelle Eintracht in dem von den Schweden gebildeten Herzogtum Franken im Jahr 1633
10.15 – 10.45 Uhr  Kaffeepause
10.45 – 11.30 Uhr: Hermann-Dieter Müller, Mainz: Die Schweden unter Gustav II. Adolf und Reichskanzler Axel Oxenstierna in Mainz/Rhein (1631-1636)
11.30 – 12.15 Uhr: Hans Otte, Hannover: Der Bremer Dom in schwedischer Hand (1648-1715)
12.15 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 16.30 Uhr Exkursion in Breslau
16.30 – 17.00 Uhr Kaffee
17.00 – 17.45 Uhr: Christian-Erdmann Schott, Mainz: Kinderbeten und Gnadenkirchen in Schlesien – zu den frömmigkeitsgeschichtlichen Folgen der Altranstädter Konvention
17.45 – 18.30 Uhr: Haik Thomas Porada, Leipzig: Schwedisch-Pommern während des Nordischen Krieges
Abendessen
20.00 Uhr Mitgliederversammlung Verein für Schlesische Kirchengeschichte e. V.

Sonnabend, 12. Mai 2007

8.30 Uhr Andacht
8.45 – 9.30 Uhr: Michael Bunners, Wismar: Ursprung und Grund der Gustav-Adolf-Verehrung in zeitgenössischen Predigten des Dreißigjährigen Krieges
9.30 – 10.15 Uhr: Ernst Koch, Leipzig: Zur Memoria des Königs Gustav Adolf in Thüringen
10.15 – 10.45 Uhr: Kaffeepause
10.45 – 11.30 Uhr: Ralf Thomas, Freital: Kirchliche Gustav-Adolf-Erinnerungsstätten im sächsischen Raum
11.30 – 12.15 Uhr: Hans-Joachim Ramm, Kiel: Entstehung des Gustav Adolf Werkes und seine heutigen Aktivitäten
12.15 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Exkursion zur Gnadenkirche in Milicz/Militsch
18.00 Uhr Die kirchengeschichtlichen Vereine stellen sich vor - Abschlussdiskussion 

Sonntag, 13. Mai 2007

10.00 Uhr Gottesdienst in der Hofkirche mit Bischof Ryszard Bogusz
Ende der Tagung

Tagungsort: Gemeindehaus der ehemaligen Hofkirche ul. Kazimierza Wielkiego 29 in Wroclaw/Breslau (Tel.: 0048-71-34 34 730)
Auskünfte erteilt: Dr. Christian-Erdmann Schott, Elsa-Brändström-Str. 21, 55124 Mainz. Tel.: 06131/690488

 

 

 

 

Nachwuchstagung: Nation und Region im deutsch-polnisch-tschechischen Kontext Internationale und interdisziplinäre Nachwuchstagung des Willy-Brandt-Zentrums, Wroclaw, und des Herder-Instituts e.V., Marburg
08.10.-10.10.2007

Ort: Schloss Morawa bei Wrocław/Breslau 8.-10. Oktober 2007

Nation und Region sind als Analysekategorien aufgrund neuerer Forschungstendenzen wieder ins Blickfeld historischer und kulturwissenschaftlicher Forschung gelangt. Die Fragen nach Aneignungsstrategien von Raum, von Nation und Region, nach Identitätsbildungs- und Legitimationsprozessen sind zentrale Aspekte moderner kulturhistorischer Forschung geworden. Für diese stellen gerade umstrittene Grenzen bzw. Grenzregionen, aber auch multiethnische und -konfessionelle Gebiete als Kontakt- und Übergangszonen, als Zonen kultureller Verflechtungen, aber auch als Zonen von Abgrenzung und Gewalt, etwa in Form von ethnischen "Säuberungen", wichtige Themenbereiche dar. Ein Beispiel für solche Zonen in Ostmitteleuropa ist Schlesien. Insgesamt sind dies aber auch andere Gebiete, die nach den Weltkriegen durch wechselnde staatliche Zugehörigkeit und Bevölkerungsverschiebungen es für die dort lebende/verbleibende Bevölkerung notwendig machten, ihre "nationale Identität" zu ändern. Ein thematischer Schwerpunkt der Nachwuchstagung soll daher auf die deutsch-polnisch-tschechischen, bzw. polnisch-tschechischen, deutsch-tschechischen und deutsch-polnischen Kontaktzonen gelegt werden. Als zeitlicher Rahmen bieten sich das 19. und 20. Jahrhundert an, da mit Nation und Region erst in der Moderne konkrete politische und kulturelle Forderungen verknüpft wurden.
Mit der Nachwuchstagung möchten das Herder-Institut und das Willy-Brandt-Zentrum 15 jüngeren Wissenschaftler/innen Gelegenheit geben, in Vorbereitung befindliche Dissertationsprojekte und kurz vor dem Abschluss stehende Examensarbeiten zum Thema der Veranstaltung vorzustellen und vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zu diskutieren, die in Form von Impulsreferaten vorgestellt werden. Daher müssen die vorgestellten Projekte nicht notwendigerweise einen Bezug zur schlesischen Geschichte im Besonderen und zur deutschen, polnischen oder tschechischen Geschichte im Allgemeinen haben, sondern sie sollten vor allem neue theoretische und methodische Zugangsweisen repräsentieren, weil durch die Nachwuchstagung die Möglichkeit zu einem internationalen Gedankenaustausch über methodische und inhaltliche Aspekte des Rahmenthemas eröffnet werden soll.
Die Tagung soll im Schloss Morawa bei Świdnica/Schweidnitz durchgeführt werden. Erwartet wird die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung und die Vorbereitung eines 20minütigen Referates. Veranstaltungssprachen sind Deutsch, Englisch und Polnisch. Interessierte Doktorand/inn/en und fortgeschrittene Examenskandidat/inn/en (Magister, Lehramt) werden um eine kurze Bewerbung (Lebenslauf und Skizze ihres Projektes von max. einer Seite) bis zum 30.April 2007 gebeten.

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2007 - möglichst in elektronischer Form (Word-Format) - zu richten an:
Dr. Heidi Hein-Kircher
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
Tel. +49-(0)6421-184-100
Email:  heinh(at)herder-institut.de

Der Adel in den lokalen Strukturen des frühneuzeitlichen Europa (15.-18. Jhrt.) (Oktober 2007)

Veranstalter: Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
Ort: Zielona Góra / Grünberg

Das Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra organisiert die wissenschaftliche Konferenz, die der breiten Charakteristik des europäischen Adels in dem Zeitraum von 16. bis 18. Jh.  gewidmet ist. Die Problematik dieses Treffens beinhaltet das allgemeine Phänomen der Rolle des Adels im Gesellschaftsleben des alten Kontinents.
Die Hierarchie und die Horizonte der frühneuzeitlichen Welt wurden in Anlehnung an die bestimmte Gesellschaftsordnung gestaltet. Der wichtigste Faktor dieser Struktur blieb eine neue, am Ende des Mittelalters herausgebildete Gruppe, die man Jahrhunderte lang  in allen europäischen Urkunden als nobiles bezeichnete. Die ehemalige als natürliche Urahne und Stammväter des Adels angesehene Ritterschaft verlor immer mehr an ihrer militärischen Funktion. Dank diesem Prozess wurde die Rolle des Adels im öffentlichen Leben immer gröβer. Dies blieb im engen Zusammenhang  mit den lokalen Verhältnissen, und diese bildete nämlich vor allem die Wirklichkeit der politischen Struktur der europäischen Provinz, die aus einzelnen Fürstentümern, Freienstandesherrschaften, Kastelaneien, Weichbildern, aber auch einzelnen Majoratsgütern (Fideicommissen) und Herrschaften bestand.
Das ununterbrochene Interesse an diesem interdisziplinären Bereich von Forschungen über Leben und Gesellschaft bewegt zur Unternehmung eines breiten wissenschaftlichen Diskurses im Spezialistenkreis sowohl aus den polnischen als auch ausländischen Forschungszentren. Die Konferenz hat zum Ziel die Präsentation der wohl unterschiedlichen Ergebnisse von einzelnen Forschungsgruppen in bezug auf die durch den Adel geschaffenen Machtstrukturen der neuzeitlichen Gesellschaften Europas zu ermöglichen, um sie vergleichen zu können.

Grundsätze und Problematik der Konferenz :
- Der Adel im feudalen Vassallensystem der Neuzeit im Lichte der Akte vom normativen Charakter. Die Entwicklung der Standessymbolik und derer juristischer Aspekt: Wappen, Wappenbriefe, Nobilitierung, Incolat, Name, Geschlecht, Titulatur.
- Adelsvertretung im öffentlichen Leben der Lokalstrukturen, die Teilnahme an der Arbeit der Ämter in den Provinzen. Unabhängigkeitsgrad, Zuständigkeitsbereich und Kompetenzen.
- Beziehungen der ständischen Versammlungen und der Standesämter zu der Zentralmacht.
- Gestaltungsprozess der lokalen Eliten und deren Einfluss auf das öffentliche Leben der Gesellschaft.
- Die Wege zu Verwaltungs- und Militärkarrieren.
- Die Dienste außerhalb des Staatsapparats.
- Die Rolle des Adels in den kirchlichen  Strukturen.
- Der Adel als Besitzer und Verwalter der  Landherrschaft. Rechtsgrundlage des Grundbesitzes.
- Versammlungen des Adels angesichts den allgemeinen politischen Verhältnissen in Europa.

Sicherlich ist nur eine Begegnung nicht imstande, das vollständige Bild des Adels im Leben von Gesellschaften in der Neuzeit zu schaffen und alle analytischen Möglichkeiten der aufgenommenen Problematik aufzuzeigen. Daher soll unsere Konferenz eine Reihe von ähnlichen, künftigen Begegnungen eröffnen und die weiteren Aspekte der Adelskultur anbelangen. Wir sind überzeugt, dass solche Begegnungen die Gelegenheit für eine Übersicht des Forschungsstandes erschaffen wie auch eine Diskussion und Formulierung der dargestellten Probleme im größeren Forschungskreis ermöglichen und die weiteren Notwendigkeiten in diesem Bereich bestimmen.

Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. habil. Wojciech Strzyżewski

Die Konferenz findet im Oktober 2007 statt. Aus organisatorischen Gründen sollen Sie sich aber spätestens bis Ende Dezember 2006 anmelden. Weitere Informationen schicken wir nach der Schließung der Vorlesungsliste. Geplante Zeit für ein Referat ist auf 20 Minuten beschränkt.

Anmeldung und Auskunft:
Dr Małgorzata Konopnicka
Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
al. Wojska Polskiego 69
PL 65-762  Zielona Góra
tel. (0-68)  328 32 49
e-mail:  szlachta(at)poczta.onet.eu

Dr Jarosław Kuczer
Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
al. Wojska Polskiego 69
PL 65-762  Zielona Góra
tel. (0-68)  328 32 03
e-mail:  szlachta(at)poczta.onet.eu