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Blick auf das Hirschberger Tal einst und jetzt

Das im Riesengebirge am Fuße der Schneekoppe gelegene Hirschberger Tal war im 19. Jahrhundert,  vor allem in der Zeit der Romantik, das beliebteste Reiseland nördlich der Alpen. So errichtete hier auch die preußische Königsfamilie ihre Sommerresidenzen, Künstler wie Caspar David Friedrich oder Ludwig Richter  hielten die Schönheit der Landschaft  in Bildern fest, Theodor Fontane verbrachte in dieser Gegend regelmäßig seinen Urlaub und Carl und Gerhart Hauptmann ließen sich 1890 im Hirschberger Tal nieder, wo Gerhart Hauptmann u.a. das Drama „Die Weber“ schrieb und bis zu seinem Tode 1946 in Agnetendorf lebte.
Und auch heute ist diese Landschaft mit den sanften Hügeln, den schroffen Felsformationen und gigantischen Wasserfällen wieder ein beliebtes Urlaubsgebiet. Nach wie vor steht bei vielen der Touristen eine Wanderung zur Schneekoppe auf dem Programm. Heute kann man einen großen Teil des Weges mit dem Sessellift zurücklegen, schafft ohne Mühe die Wanderung an einem Tag oder hat die Möglichkeit, in einer der sogenannten Bauden, die durchaus den Komfort eines Hotels haben zu übernachten.
Wie war es aber  vor über 200 Jahren, als der 41jährige Geheimrat Wolfgang von Goethe 1790 eine Koppenwanderung unternahm und dort den Sonnenaufgang erlebte, Heinrich von Kleist 1797 seine „Hymne an die Sonne“ in das Koppenbuch der Hampelbaude schrieb oder Theodor Körner 1809 den “Sonnenaufgang auf der Schneekoppe“ bedichtete?  Nicht nur zeitgenössische Schriften geben uns einen Einblick, vor allem auch die zahlreichen Kupferstiche und Lithographien aus dieser Zeit. Es waren Bilder, die der Tourist des 19. Jahrhunderts als Souvenir mit nach Hause nahm, wie heute vergleichsweise die Fotographie oder Ansichtskarte. Da sehen wir, wie begüterte Personen, vorwiegend Gäste aus Bad Warmbrunn, von Sesselträgern zum Kynast oder bis zur Schneekoppe hinauf getragen werden, oder können einen Blick in die nach der Säkularisation zu einer Herberge umgestaltete St. Laurentiuskappelle auf der Schneekoppe werfen. Bis zu 12 Gäste wurde hinter einem Verschlag ein Nachtlager geboten. Wir bekommen auf einer der Lithographien auch eine Vorstellung von der bescheidenen Hampelbaude, in der einst Goethe übernachtete. Die Graphiken beweisen ebenso, dass es schon Anfang des 19. Jahrhunderts in Stonsdorf außer einem sog. Gesellschaftshaus einen Biergarten gab, der bevorzugt von den Badegäste aus Warmbrunn aufgesucht wurde.
Und wie war es mit dem Wintersport? 1893 hatte Oscar Vorweg die erste Skifahrt auf die Schneekoppe unternommen und seine Erfahrungen über den weißen Wahnsinn veröffentlicht, 1905 errichtete man die erste hölzerne Strungschanze. Doch bereits 1815 wurden zunehmend die ursprünglich für Holzfuhren  bestimmten Hörnerschlitten für Vergnügungszwecke eingesetzt, wie auf Ansichten zu sehen ist, und entsprechende Schlittenbahnen errichtet, die eine Abfahrt in einer Dauer bis zu 20 Minuten ermöglichten.
Es war nicht nur die Schönheit der Natur, die die Menschen immer wieder in diese Gegend zog, es war auch die Verbindung von Natur und Kultur, die das Hirschberger Tal mit der Burgruine Kynast, den Schlössern, Herrenhäusern und ihren Parkanlagen zu einer einzigartigen Kulturlandschaft machten. Das wird auch an der großen Zahl an der Souvenirbilder dieser Zeit deutlich, die u.a. die Schlösser Erdmannsdorf, Fischbach, Schildau und Lomnitz zeigen.
Und heute? Das Hirschberger Tal blieb von den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg verschont. Doch mit Flucht und Vertreibung und Neubesiedlung setzte der Verfall der historischen Bauwerke ein, vor allem solange sie leer standen und der Plünderung ausgesetzt waren. Hinzu kam, dass es bis 1962 keine verbindlichen Vorschriften für den Denkmalschutz gab. Das sollte sich 1989 mit der politischen Wende ändern. Inzwischen ist ein Teil der Schlösser und Herrenhäuser in Privatbesitz übergegangenen und zum Teil vorbildlich restauriert. Oft sind aber auch heute noch Objekte im schlechten baulichen Zustand, da der finanzielle Aufwand für die Renovierung den neuen Besitzer überfordert.
Das nun von der Fundacja Dominium Łomnica herausgegebene zweisprachige Buch „Blick auf das Hirschberger Tal einst und jetzt“, illustriert mit vorwiegend historischen Ansichten, will uns nicht nur die Geschichte dieser besonders schönen Gegend Schlesiens in Erinnerung rufen, sondern es will auch der heutigen Bevölkerung die historische Bedeutung und damit das kulturelle Erbe dieses einzigartigen Tales näher bringen. Nur wenn dies in das Bewusstsein der Menschen übergeht, wird es möglich sein, das Hirschberger Tal vor Gesichtsverlust durch beliebige Bauaktivitäten und das kulturelle Erbe für die zukünftigen Generationen zu bewahren. Das wird auch aus dem Vorwort von Prof. Dr. Andrzej Tomaszewski, dem einstigen Generalkonservators Polens, deutlich der in den vergangenen Monaten mit dem maßgebenden Initiator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Gottfried Kiesow, die Deutsch-Polnische Denkmalschutzstiftung gründete.

Dr. Angelika Marsch

Angelika Marsch: Blick auf das Hirschberger Tal einst und jetzt. Fundacja Dominium Łomnica, Lomnitz  2007, 136 S., 97 Abb., erhältlich in: Schlesische Schatztruhe, Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, 11.90 Euro und in Schloss Lomnitz.

 

 

Die Preisträger der Vorlesewettbewerbs mit den Deutschlehrerinnen Anna Górska und Kamila Dzikowska (von rechts) und Dr. Klaus Schneider (3. von links).  

Vorlesewettbewerb des Vereins der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz in Liegnitz

Der Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz hat sich vorgenommen, auch im polnischen Schlesien Freunde für das Museum zu gewinnen. Zu diesem Zweck führt der Verein an Schulen in Schlesien Vorlesewettbewerbe durch, an denen Schülerinnen und Schüler mit dem Fach Deutsch teilnehmen können. Nach dem ersten erfolgreichen Wettbewerb in Glogau (Głogów) im vergangenen Jahr fand im April diesen Jahres ein Vorlesewettbewerb in Liegnitz (Legnica) statt. Die drei besten Schüler erhalten als Preis eine Reise nach Görlitz (mit Besuch im Museum) und nach Dresden. Die Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Dresden unter Ihrem Vorsitzenden Dr. Wolfgang Nicht war auch in diesem Jahr wieder bereit, dieses Projekt zu unterstützen, indem Mitglieder der Gesellschaft die Preisträger und die sie begleitende Lehrerin in Dresden bei sich aufnahmen und ihnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigten. Den untenstehenden Bericht haben die beiden Deutschlehrerinnen geschrieben, die den Vorlesewettbewerb in Liegnitz hervorragend organisierten hatten und die außer den Teilnehmern am Wettbewerb viele weitere  Schüler für Aktivitäten zur Ausgestaltung der Veranstaltung gewonnen hatten.
Am 25. April 2007 fand im Jugendkulturzentrum in Liegnitz ein Wettbewerb „Deutsch-polnische Literaturpräsentation“ statt. Teilnehmer des Wettbewerbs waren Schüler des II. Allgemeinbildenden Lyzeums (II Liceum Ogólnokształcące) in Liegnitz. Initiator des Wettbewerbs war Dr. Klaus Schneider, der Vorsitzende des Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz. Aufgabe der Teilnehmer war es, ein selbst gewähltes literarisches Werk bzw. einen Abschnitt aus einem Werk zu präsentieren. Die Veranstaltung wurde von zwei Schülern unserer Schule in polnischer und in deutscher Sprache moderiert. Beethovens „Mondscheinsonate“, gespielt von Bartosz Bondzior, Schüler der II. Klasse, stimmte die Teilnehmer ein. Vor dem Beginn des eigentlichen Wettbewerbs wurde eine multimediale Präsentation gezeigt, welche die deutschen Nobelpreisträger für Literatur vorstellte und auf diese Weise den ca. 80 Zuhörern ein Kurzporträt der bedeutendsten deutschen Schriftsteller vermittelte.
Die 19 Teilnehmer an dem Vorlesewettbewerb hatten Werke aus unterschiedlichen literarischen Gattungen ausgewählt. Darunter waren Auszüge aus Werken von Erich M. Remarque, Heinrich Böll, Patrick Süskind, Thomas Krüger, Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Clemens Brentano, Friedrich Nietzsche und Jan Twardowski (in der Übersetzung von Carl Dedecius) sowie Märchen der Gebrüder Grimm. Manche Teilnehmer charakterisierten durch entsprechende Kostümierung und Requisiten den Autor oder den Inhalt des vorgetragenen Werkes. Einige Interpretationen wurden von dazu passenden Musikstücken untermalt oder durch eine multimediale Präsentation begleitet. In den Pausen wurden den Zuschauern von Schülern Lieder in deutscher Sprache vorgesungen, eine Tanzgruppe zeigte indische und spanischen Tänze.
Den Preis für die dreitägige Reise nach Görlitz und Dresden vergab die Jury an Marta Gregorkiewicz, Katarzyna Kamiñska und Monika Hermanowicz. Drei weitere Schüler erhielten einen Buchpreis. Der Vorlesewettbewerb erwies sich als eine sehr gelungenes Unternehmen. Die Schüler unserer Schule zeigten ein enormes Engagement, und die Teilnahme am Wettbewerb gab ihnen eine hervorragende Gelegenheit, sich mit deutscher  Literatur vertraut zu machen und ihre Interessen auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln. Die Durchführung derartiger kultureller Veranstaltungen fördert den Sinn der jungen Leute für gute Literatur sowie den Wunsch, die Kultur unserer nächsten Nachbarn kennenzulernen.
Der Ausflug nach Görlitz und Dresden war für das Wochenende vom 8. bis 10 Juni 2007 geplant. In Görlitz wurden wir von Herrn Dr. Michael Parak, dem Kulturreferenten am Schlesischen Museum zu Görlitz, herzlich willkommen geheißen wurden. Eine Mitarbeiterin des Museums führte uns durch die Ausstellung. Unser besonderes Interesse erweckten alte Landkarten, auf denen die alten Namen von den Städten und Orten standen, und es gelang uns, die meisten der Namen zu identifizieren. Nach der Führung konnten wir bei einem Stadtrundgang den Görlitzer Altmarkt und viele Sehenswürdigkeiten bewundern.
In Dresden wurden wir von unseren Gastfamilien Howald und Wendel am Bahnhof abgeholt. Am Samstag sahen wir als erstes die Visitenkarte Dresdens – den Zwinger. Wir waren von diesem Bau begeistert und mussten uns natürlich mit der Polnischen Krone fotografieren. Im Wallpavillon war gerade die Ausstellung „Die Mätressen August des Starken“, die uns schon anlockte, weil der König unter anderem polnische Schönheiten zu schätzen wusste. Nach dem Mittagessen waren wir im Kraszewski-Museum. Ein Stück Heimat in einem von uns lieb gewonnenen, aber immerhin fremden Land. Total begeistert waren wir vom Schloss Pillnitz. Am Abend wurden wir von Dr. Klaus Schneider in ein nettes Restaurant eingeladen, wo auch Dr. Wolfgang Nicht zugegen war. Der Abend verging in lustiger und freundlicher Atmosphäre. Wer uns hätte beobachten können, hätte niemals geglaubt, dass zwischen der polnischen und deutschen Nation irgendwelche Reibungen entstehen können.
Sonntag war der letzte Tag unseres Aufenthaltes in Deutschland. Da Frau Howald in einem Chor singt, gingen wir zum Gottesdienst in die Frauenkirche. Der evangelische Gottesdienst war eine neue Erfahrung. Im Geiste der religiösen Versöhnung machte es uns nichts aus, mit der Gemeinde zusammen zu singen und zu beten. Später besuchten wir auch noch die neu erbaute jüdische Synagoge. Der Aufenthalt in Görlitz und Dresden war einfach traumhaft. Die Gastfreundschaft unserer Gastfamilien hätte locker unsere polnische Tradition übertreffen können. Wir wollen uns dafür herzlich bedanken, dass so viele Leute sich Zeit nahmen, um uns die Städte Görlitz und Dresden näher zu bringen. Und vor allem freuen wir uns, wieder dazu beigetragen zu haben, dass Deutsche und Polen sich besser verstehen und im Frieden als Nachbarn nebeneinander leben können.

Anna Górska und Kamila Dzikowska

 

Schloss Zieserwitz, 1861/62. Das Schloss existiert heute nicht mehr 

Wanderausstellung: Ländliche Idylle auf schlesischen Landsitzen. Schlesische Schlösser und Herrenhäuser im Ansichtenwerk von Alexander Duncker

Die Ausstellung kann über das Museum für schlesische Landeskunde Königswinter-Heisterbacherrott entliehen werden.

»Ländliche Wohnsitze, Schlösser und Residenzen« der preußischen Provinzen publizierte der Berliner Verleger Alexander Duncker zwischen 1857 und 1883 in einem monumentalen Werk. Von den 960 Steindrucken ist Schlesien mit 227 Abbildungen die am häufigsten vertretene Provinz. Der zeitlich-stilistische Bogen reicht von der Renaissance zur Neorenaissance und vom Barock bis zum Neobarock. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche adeligen Wohnsitze grundlegend umgebaut bzw. erfolgten Neubaumaßnahmen. Die Lithographien gewähren Einblicke in das adelige Landleben der Zeit, das sich in den Bildern als Idylle in entspannter Atmosphäre fernab der Städte in sommerlich-angenehmer Stimmung zeigt. In den Gärten und Parks flanieren Paare und Familien, Gesellschaften picknicken oder man genießt eine Kahnpartie auf dem Schlossteich.

Technische Angaben
a) Exponate
Kopien der Ansichten in 120% Vergrößerung in:
28 Rahmen à 40 x 50cm (mit zwei Ansichten)
6 Rahmen à 50 x 70 cm
4 Rahmen à 21 x 21 cm
4 Rahmen à 30 x 30cm
6 transparente Textildrucke mit Ausschnittmotiven (280x120cm).
Die Drucke sind oben und unten gesäumt, damit man eine Stange hindurchziehen kann. An einfachen Besenstielen mit rechts und links einer kleinen Ösen können die Drucke mit Nylonfaden o.ä. an der Decke oder in Fensternischen befestigen werden.
Ein/e Podest/Vitrine mit Landkarte und Markierungen der gezeigten Schlossansichten (105 cm hoch, 73 cm tief und 89 cm breit)

b) Katalog zur Ausstellung (Verkaufspreis 7,50 €)
Der vollständige, reich bebilderte Katalog steht als PDF-Datei im Internet zur Verfügung (http://www.sachsen.de/de/bf/staatsregierung/ministerien/smi/smi/kulturfoerderung/alexduncker/Alexander_Duncker.pdf). Die gedruckte Version kann auf Rechnung mit Versandkosten beim Haus Schlesien bezogen werden.

Nicola Remig
Museum für schlesische Landeskunde
Dollendorfer Str. 412, Heisterbacherrott
53639 Königswinter
+49(02244)88 62 31
+49 (02244) 886200
 remig(at)hausschlesien.de

 

Ausschreibung: Georg Dehio-Buchpreis 2008

Der Georg Dehio-Buchpreis wird im Herbst 2008 zum dritten Mal vergeben. Das Deutsche Kulturforum nimmt bis zum 31. Oktober 2007 Vorschläge von Verlagen, Wissenschaftlern, Kritikern, Institutionen und Organisationen im In- und Ausland entgegen.
Mit dieser vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann dotierten Auszeichnung ehrt das Deutsche Kulturforum östliches Europa Autoren, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Interferenzen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinander gesetzt haben.
Der Georg Dehio-Buchpreis ist in einen Hauptpreis und einen Ehrenpreis unterteilt. Der Hauptpreis ist mit 12.000 Euro, der Ehrenpreis mit 8.000 Euro dotiert.
Der Hauptpreis würdigt das literarische oder publizistische Gesamt- und Lebenswerk eines Autors. Mit dem Ehrenpreis wird der Autor (ggf. gemeinsam mit dem Übersetzer) einer herausragenden Publikation ausgezeichnet.
Das Deutsche Kulturforum nimmt Vorschläge von Verlagen, Wissenschaftlern und Kritikern sowie von einschlägigen Institutionen und Organisationen im In- und Ausland entgegen. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig. Die Bewerbungen müssen folgende Unterlagen enthalte
- bio-bibliographische Angaben zum Autor und ggf. seinem Übersetzer (achtfach)
- Verlagsausgabe oder Kopie des Sachbuchs (bei Verlagen achtfach, bei sonstigen vorschlagenden Institutionen oder Personen einfach)
- Begründung des Vorschlags (achtfach)

Bewerbungen und Vorschläge müssen bis zum 31. Oktober 2007 bei folgender Adresse eingehen:
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Am Neuen Markt 1
D–14467 Potsdam
 deutsches@kulturforum.info
Tel: +49.331.200980
Fax: +49.331.2009850

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Publizisten und Kritikern, ein benannter Vertreter der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) sowie ein Vertreter der von BKM geförderten Institutionen, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa befassen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgereicht. Die Entscheidung der Jury wird im Fall der Absage nicht begründet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst 2008 statt.

Quelle:  http://www.kulturforum.info/php/x.php4?x=1012812

Auf den Spuren der Mythen und Legenden des Glatzer Berglands. Treffen für 20 Jugendliche aus Deutschland und Polen. Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin

Teil 1: 16.10.2007 – 27.10.2007; Seitendorf/Stronie Śląskie (Niederschlesien)
Teil 2: 01.02.2008 – 11.02.2008; Bad Landeck/Lądek Zdrój (Niederschlesien)

Das Projekt Auf den Spuren der Mythen und Legenden des Glatzer Berglands (Wojewodschaft Niederschlesien) ist ein zweiteiliges Treffen für 20 Jugendliche aus Deutschland (Berlin) und Polen (Stronie Śląskie/Seitendorf) im Alter von 18-26 Jahren. Während der ersten Projektphase vom 16. bis 27. Oktober 2007 machen sich die Jugendlichen auf eine Wanderung zu Orten, die eine besondere Bedeutung in der Tradition des Glatzer Berglands spielen. Die Projektteilnehmer werden dabei erste Aufzeichnungen und Fotoreportagen machen sowie Drehbuchkonzepte entwerfen, die einen Hintergrund für weitere Aktivitäten bilden. Das zweite Teil des Projekts findet in Bad Landeck/Lądek Zdrój vom 1. bis 11. Februar 2008 statt. Während dieser Phase entstehen eine Theateraufführung, eine inszenierte Fotosession sowie die Vorbereitung der zweisprachigen Projektdokumentation in Form eines Reiseberichts. Das Ziel des Projekts ist vor allem die Bearbeitung von Mythen und Legenden und ihre Umgestaltung in szenischer Darstellung, mit Hilfe fotografischer und literarischerer Mittel. Das Projekt soll die Suche nach der kulturellen Identität mit der Region Glatzer Bergland denjenigen Polen und Deutschen ermöglichen, die durch ihren Wohnort und ihre Wurzel mit der Region verbunden sind.
Auch hier werden noch Jugendliche auf deutscher Seite gesucht, die an dem abwechslungsreichen Projekt interessiert sind und vielleicht sogar durch den familiengeschichtlichen Hintergrund ihrer Eltern und Großeltern eine Beziehung zu dieser Region mitbringen. Wer an diesem Projekt mitar-beiten will, melde sich bitte bei der
Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin
Schillerstr. 59
10627 Berlin
Tel. 713 89 213 oder Mobil 17833 54 909
sowie per E-mail  paulinakleiner(at)googlemail.com