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Ein Informationsangebot des Kulturreferenten für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

in manchen Städten haben Museumsnächte ihren Höhepunkt überschritten. Dass solche Veranstaltungen noch immer ein großes Publikum begeistern können, zeigte sich am 15.09.2007 in Görlitz. Mehr als 1500 Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Museen der Stadt. Die diesjährige Museumsnacht stand im Schlesischen Museum dabei ganz im Zeichen des schwarzen und des weißen Goldes: Porzellan und Kohle spielen in Geschichte und Gegenwart Schlesiens eine wichtige Rolle. Den beiden ungleichen Materialien sind auch Sonderausstellungen gewidmet, die das Museum in diesem Jahr zeigt. Die Sonderausstellung „Beste Qualität zu civilen Preisen. Schlesisches Porzellan seit 1820“wird am 26.10.2007 eröffnet.

Die Bergmannskapelle der Grube „Turów“ aus Bogytynia / Reichenau zog in Paradeuniform vom Obermarkt zum Museum, wo sie Direktor Dr. Markus Bauer begrüßte. Tassen und Teller warten ungeduldig auf Porzellanmaler. In den Kellerräumen des Schönhofs hörte man düstere Geschichten von schlesischen Berg- und Wassergeistern. Auch der Dokumentarfilm von Andrzej Klamt „Wer bin ich – Schlesische Lebensläufe“ wurde vorgeführt.

Mit besten Grüßen aus Görlitz

Ihr
Dr. Michael Parak
Kulturreferent für Schlesien