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Ein Informationsangebot des Kulturreferenten für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

„Beste Qualität zu civilen Preisen“ – mit diesem selbstbewussten Slogan warb eine schlesische Porzellanfabrik Ende des 19. Jahrhunderts für ihre Produkte. Und in der Tat: die Hersteller in Schlesien brauchten sich vor ihren Mitbewerbern in den traditionellen deutschen Porzellanlandschaften nicht zu verstecken. Fast fünfzig Firmen produzierten zwischen 1820 und 1945 in Schlesien. Hier standen die größten und modernsten Fabrikanlagen Deutschlands. Die schlesische Porzellanindustrie trug wesentlich dazu bei, dass Porzellan im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem Gebrauchsgut breiter Schichten der Bevölkerung wurde.

Vielfältige, ästhetisch ansprechende Porzellane vom Neu-Rokoko bis zum Art deco zeugen von der Leistungsfähigkeit der schlesischen Hersteller. In der Ausstellung können Porzellane in ihrem historischen Kontext erlebt werden, Prunkporzellane ebenso wie einfaches Hotel- und Alltagsgeschirr. Ein umfangreiches Begleitprogramm, eine Publikation und eine Computerpräsentation mit zusätzliche Materialien, darunter Fotos der Sammlung Eitel Tette im Schlesisches Museum zu Görlitz, runden die Ausstellung ab.

Mit besten Grüßen aus Görlitz

Ihr
Dr. Michael Parak
Kulturreferent für Schlesien