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Friedrich der Grosse 1763-1786 – eine perspektivische Bestandsaufnahme (27.09.-29.09.2007)

Veranstalter: Stiftung Preussische Schloesser und Gaerten Berlin-Brandenburg, Potsdam 27
Veranstaltungsort: Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte Potsdam, Kutschstall, Am Neuen Markt

Wer Deutschlands Geschichte und Kultur vor 1933 verstehen will, kommt an Friedrich dem Grossen nicht vorbei. Der Koenig war eine praegende Persoenlichkeit fuer Preussen und fuer das unter Preussens Fuehrung gegruendete Deutsche Reich gleichermassen. Zu dem Bild, das wir heute von ihm und seiner Regierung besitzen, haben sich serioese Forschung und lieb gewonnene Legenden verdichtet. Die Stiftung Preussische Schloesser und Gaerten Berlin-Brandenburg nimmt den 300. Geburtstag Friedrichs des Grossen im Jahr 2012 zum Anlass, in einer Reihe von Tagungen über die Person des Koenigs und deren Bedeutung einst und jetzt nachzudenken. Sie moechte auf diese Weise der Forschung Impulse geben und das Wissen um – wie auch das Bewusstsein fuer – einen wichtigen Teil der deutschen Vergangenheit erweitern. Die erste von der SPSG veranstaltete Konferenz unternimmt eine perspektivische Bestandsaufnahme zu zentralen Themen der Friedrich Forschung. Ziele und Handlungsweisen, Leistungen und Erfolge, Fehlschlaege und Niederlagen des Koenigs sollen dabei naeher betrachtet werden mit dem Ziel, ein den heutigen Fragestellungen und Erkenntnissen entsprechendes Bild Friedrichs in der Geschichte zu zeichnen und seine Bedeutung fuer die heutige Zeit zu bestimmen.

Donnerstag, 27. September 2007

19:00 Uhr Empfang durch die SPSG für Referenten und Tagungsteilnehmer in Schloss Glienicke, Berlin
Begrüßung durch Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh (Generaldirektor der SPSG) und Senator a.D.
Walter Rasch (Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Preußische Seehandlung)
Grußwort von Frau Prof. Dr. Johanna Wanka (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur und Mitglied des Stiftungsrates der SPSG)

Freitag, 28. September 2007

9:15-9:45 Uhr Einführung: Der Koenig und die Groesse (Jürgen Luh, SPSG)
9:45-10:45 Uhr Der Koenig, die Legenden und die Akten (Jürgen Kloosterhuis, GStA PK)
10:45-11:15 Uhr Kaffeepause
11:15-12:15 Uhr Der Koenig als Literat (Andreas Pecar, Universitaet Rostock)
12:15-13:15 Uhr Der Koenig und die Literatur (Rainer Falk, FU Berlin)
13:15-14:45 Uhr Mittagspause
14:45-15:45 Uhr Der Koenig und das Land (Frank Goese, Universitaet Potsdam) 15:45-16:45 Uhr Der Koenig und die Armee (Daniel Hohrath, DHM)
16:45-17:00 Uhr Kaffeepause
17:00-18:00 Uhr Der Koenig und das Heilige Roemische Reich (Peter Wilson, Universitaet Hull)

Samstag, 29. September 2007

09:00-10:00 Uhr Der Koenig und die Habsburgermonarchie (Michael Hochedlinger, Kriegsarchiv, Wien)
10:00-11:00 Uhr Der Koenig und Frankreich (Michael Kaiser, Universitaet zu Köln)
11:00-11:30 Uhr Kaffeepause
11:30-12:30 Uhr Der Koenig und das Bildungswesen (Patrick Bahners, FAZ)
12:30-13:30 Uhr Der Koenig und die Antikensammlung (Astrid Dostert, Humboldt-Universitaet zu Berlin )
13:30-15:00 Uhr Mittagspause
15:00-16:00 Uhr Der Koenig und das Bauwesen (Volker Thiele, SPSG)
16:00-17:00 Uhr Der Koenig und die (Natur)Wissenschaft (Michael Eckert, Deutsches Museum)
17:00-17:30 Uhr Kaffeepause
17:30-18:30 Uhr Der Koenig und der Hof (Thomas Biskup, Universitaet Hull)

Steffen Hirsch
Stiftung Preussische Schloesser und Gaerten Berlin-Brandenburg
Allee nach Sanssouci 5
14471 Potsdam
 s.hirsch(at)spsg.de
Homepage < www.spsg.de>

 

Heimat im Museum. Deutsch-polnische Geschichte in Lokal- und Regionalmuseen Teil II (05.10.-07.10.2007)

Veranstalter: Akademia Baltica
Ort: Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Glewitz/Gliwice

Freitag, 5. Oktober 2007

15.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Follow-up Malente
Dr. Christian Pletzing, Akademieleiter, Lübeck
Dr. Berit Pleitner, Oldenburg
Beate Herget M.A., München
15.30 Uhr Vorstellungsrunde der Teilnehmer
16.00 Uhr Kaffee
16.30 Uhr Vorstellung einiger Ausstellungsprojekte durch Teilnehmer
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Erinnerungskultur(en): Ein deutsch-polnischer Vergleich
Prof. Hans Henning Hahn, Oldenburg

Samstag, 6. Oktober 2007

09.00 Uhr Exkursion: Der Annaberg als Ort deutscher und polnischer Erinnerungskultur
Führung durch das Sanktuarium sowie das „ Muzeum Czynu Powstańczego“, Góra Św. Anny
13.00 Uhr Mittagessen in Gliwice
14.30 Uhr Impulsreferat: Ausstellungsgestaltung aus lerntheoretischer Sicht, Dr. Berit Pleitner, Oldenburg
15.00 Uhr Werkstätten zur Exkursion am Vormittag: Konzeption und Gestaltung der besuchten Ausstellungen, Dawid Smolorz M.A., Zabrze; Urszula Zajączkowska, Muzeum Śląska Opolskiego (angefragt); Andrzej Koziar, Muzeum Czynu Powstańczego (angefragt)
16.30 Uhr Kaffee
17.00 Uhr Impulsreferate und Diskussion mit den Teilnehmern: Sponsoring / Finanzierungsmöglichkeiten für Museen und Ausstellungsprojekte. Praktische Wege der polnisch-deutschen Kooperation, Vertreter der SDPZ, Warszawa (angefragt), Dr. Beate Bollmann, Oldenburg
18.30 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Film

Sonntag, 7. Oktober 2007

09.00 Uhr „Historia lokalna….“ und andere Projekte des Stadtmuseums in Zabrze – Beispiele einer erfolgreichen Bildungs- und Kulturarbeit in Museen, Piotr Hnatyszyn M.A., Muzeum Miejskie, Zabrze
10.30 Uhr Kaffee
11.00 Uhr Auswertung der Tagung und Zukunftsperspektiven
12.00 Uhr Mittagessen, anschließend Abreise

Anmeldeschluss: 25.09.2007
weitere Informationen:  www.academiabaltica.de/files/2007-32-07_programm-dt.pdf

Academia Baltica
Hoghehus
Koberg 2
23552 Lübeck
Tel. +49451396940
Fax +494513969425
 office(at)academiabaltica.de
 www.academiabaltica.de

Nachwuchstagung: Nation und Region im deutsch-polnisch-tschechischen Kontext Internationale und interdisziplinäre Nachwuchstagung des Willy-Brandt-Zentrums, Wroclaw, und des Herder-Instituts e.V., Marburg
08.10.-10.10.2007

Ort: Schloss Morawa bei Wrocław/Breslau 8.-10. Oktober 2007

Nation und Region sind als Analysekategorien aufgrund neuerer Forschungstendenzen wieder ins Blickfeld historischer und kulturwissenschaftlicher Forschung gelangt. Die Fragen nach Aneignungsstrategien von Raum, von Nation und Region, nach Identitätsbildungs- und Legitimationsprozessen sind zentrale Aspekte moderner kulturhistorischer Forschung geworden. Für diese stellen gerade umstrittene Grenzen bzw. Grenzregionen, aber auch multiethnische und -konfessionelle Gebiete als Kontakt- und Übergangszonen, als Zonen kultureller Verflechtungen, aber auch als Zonen von Abgrenzung und Gewalt, etwa in Form von ethnischen "Säuberungen", wichtige Themenbereiche dar. Ein Beispiel für solche Zonen in Ostmitteleuropa ist Schlesien. Insgesamt sind dies aber auch andere Gebiete, die nach den Weltkriegen durch wechselnde staatliche Zugehörigkeit und Bevölkerungsverschiebungen es für die dort lebende/verbleibende Bevölkerung notwendig machten, ihre "nationale Identität" zu ändern. Ein thematischer Schwerpunkt der Nachwuchstagung soll daher auf die deutsch-polnisch-tschechischen, bzw. polnisch-tschechischen, deutsch-tschechischen und deutsch-polnischen Kontaktzonen gelegt werden. Als zeitlicher Rahmen bieten sich das 19. und 20. Jahrhundert an, da mit Nation und Region erst in der Moderne konkrete politische und kulturelle Forderungen verknüpft wurden.
Mit der Nachwuchstagung möchten das Herder-Institut und das Willy-Brandt-Zentrum 15 jüngeren Wissenschaftler/innen Gelegenheit geben, in Vorbereitung befindliche Dissertationsprojekte und kurz vor dem Abschluss stehende Examensarbeiten zum Thema der Veranstaltung vorzustellen und vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zu diskutieren, die in Form von Impulsreferaten vorgestellt werden. Daher müssen die vorgestellten Projekte nicht notwendigerweise einen Bezug zur schlesischen Geschichte im Besonderen und zur deutschen, polnischen oder tschechischen Geschichte im Allgemeinen haben, sondern sie sollten vor allem neue theoretische und methodische Zugangsweisen repräsentieren, weil durch die Nachwuchstagung die Möglichkeit zu einem internationalen Gedankenaustausch über methodische und inhaltliche Aspekte des Rahmenthemas eröffnet werden soll.
Die Tagung soll im Schloss Morawa bei Świdnica/Schweidnitz durchgeführt werden. Erwartet wird die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung und die Vorbereitung eines 20minütigen Referates. Veranstaltungssprachen sind Deutsch, Englisch und Polnisch. Interessierte Doktorand/inn/en und fortgeschrittene Examenskandidat/inn/en (Magister, Lehramt) werden um eine kurze Bewerbung (Lebenslauf und Skizze ihres Projektes von max. einer Seite) bis zum 30.April 2007 gebeten.

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2007 - möglichst in elektronischer Form (Word-Format) - zu richten an:
Dr. Heidi Hein-Kircher
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
Tel. +49-(0)6421-184-100
Email:  heinh(at)herder-institut.de

Die II. Tage der Jüdischen Kultur in Zielona Góra – „Żydzi na Środkowym Nadodrzu” (12.10.-14.10.2007)

Vom 12. bis 14. Oktober 2007 finden zum zweiten Mal die Tage der Jüdischen Kultur unter dem Titel “Juden im Odermittelland” statt. Ort der wissenschaftlichen Tagung wird das Museum des Lebuser Landes(Muzeum Ziemi Lubuskiej) in Zielona Góra sein.
Schwerpunkt der Veranstaltungen ist eine wissenschaftliche Tagung zur Geschichte der Juden auf dem Gebiet der heutigen Wojewodschaft Lubuskie. Die Entscheidung für dieses Thema fiel aufgrund der fehlenden wissenschaftlichen Publikationen für dieses geografische Gebiet. Die Referate werden von Historikern aus Polen und Deutschland wie Berlin, Frankfurt/Oder, Leipzig, Lublin und Warschau gehalten.
Auch soll das heutige jüdische Leben im Odermittelland gezeigt werden. Deshalb nehmen Mitglieder der jüdischen Gemeinden aus Żary(Frau Alicję Skowrońską) und Frankfurt/Oder(Herr Wladimir Lewicki) an den Kulturtagen teil.
Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung wird die Einweihung einer Gedenktafel für Wilhelm und Ulrich Levysohn sein. Das auf dem Postplatz befindliche Gebäude der ehemaligen Druckerei ist ein besonderer Platz für das Judentum in Zielona Góra. Die Familie Levysohn war für das kulturelle Leben Grünbergs im 19. Jahrhundert und auch im Allgemeinen für Polen sehr wichtig, weil in der Druckerei von Levysohn Bücher in polnischer Sprache gedruckt wurden. Dazu war Wilhelm Levysohn auch für seine Pro-polnische Einstellung bekannt. Diese Aspekte sollem mit der Einweihung in das kulturelle Gedächtnis der Stadt zurückgerufen werden.
Ein weiterer Teil der Tagung wird eine künstlerische Installation im Begräbnisgebäude sein, welches sich auf dem jüdischen Friedhof von Zielona Góra befindet. Zweck dieser Aktion soll sein, dass zunächst die Aufmerksamkeit auf den grauenvollen Zustand des jüdischen Friedhofes gerichtet werde, um die Geschichte der Gemeinden näher zu bringen. Weiter soll dies dann als Leitfaden für die aktuelle jüdische Problematik genutzt werden.
Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung werden auch verschiedene Angebote wie hebräische Kaligrafie, jüdische Musik oder jüdische Küche den Zweck der Tagung unterstreichen und ihn für alle Leute zugänglich machen. Traditionell gibt es ebenfalls einen Spaziergang auf den Spuren durch das jüdische Zielona Góra.
Ein Angebot der besonderen Art wird die multimediale Präsentation für das Gebäude des zukünftigen Warschauer Museums der Jüdischen Geschichte in Polen und die virtuelle Rekonstruktion der ehemaligen großen Synagoge in Lublin sein. Diese Präsentation wird eine der ersten in Polen und die erste in Zielona Góra sein.
Die Veranstaltung wird mit Hilfe der Stiftung Lubuska Judaica, der Gesellschaft “Towarzystwo Społeczno–Kulturalne Żydów” aus Żary und Jugendlichen der ökologischen Schule “Zespoł Szkół Ekologicznych” aus Zielona Góra organisiert.
Wer mehr über den Ablauf und Inhalt der II. Tage der Jüdischen Kultur erfahren möchte, findet dies auf der Seite der Stiftung www. judaica. prv.pl.

Jörg Schart, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Lubuska Fundacja Judaica

 

Das Haus Schaffgotsch - Konfession, Politik und Gedächtnis eines schlesischen Adelsgeschlechts vom Mittelalter bis zur Moderne. Internationale Fachtagung der Historischen Kommission für Schlesien, der Stiftung Kulturwerk Schlesien und des Deutsch-Polnischen Forschungsprojekts „Adel in Schlesien/Szlachta na Śląsku“ (25.10.-27.10.2007)

Ort: Bad Warmbrunn / Jelenia Góra-Cieplice

Programm:

Donnerstag, 25. Oktober 2007
15.30-16.00 Grußworte Dr inź. Maciej Pawłowski; Hans Ulrich Graf Schaffgotsch
16.00-16.15 Joachim Bahlcke, Stuttgart, Begrüßung und Einführung
Moderation: Thomas Wünsch, Passau
16.15-17.00 Ulrich Schmilewski, Würzburg, Das Geschlecht der Schaffgotsch-ein genealogisch-historischer Überblick
17.00-17.45 Thomas Jurez, Posen/Poznań, Die Schaffgotsch im Landbuch des Fürstentums Schweidnitz-Jauer (1366-1407)
18.00-19.30 Abendessen im Restaurant „Pod Różami“
19.30-21.30 Mitgliederversammlung der Historischen Kommission für Schlesien

Freitag, 26. Oktober 2007

Moderation: Mirosława Czarnecka, Breslau, Wrocław
9.00-9.45 Ivo Nußbicker, Stuttgart, Politik-Landesbewußtsein-Präsentation. Die Schaffgotsche Standesherrschaft in Trachenberg im 17. Jahrhundert
9.45-10.30 Michał J. Witkowski, Kattowitz/Katowice, Zwischen Landesorientierung und Hofadel: Christoph Leopold von Schaffgotsch (1623-1703)
10.30-10.50 Kaffeepause
10.50-11.35 Petr Mat`a, Prag/Praha, Der Prager Oberstburggraf Johann Ernst Anton von Schaffgotsch (1675-1747) und die böhmische Familienlinie des schlesischen Adelsgeschlechts
11.35-12.20 Peter Baumgart, Würzburg, Die Schaffgotsch zwischen Habsburg und Preußen. Zur Bewältigung einer Krise
12.20-13.05 Maximilian Eiden, Stuttgart, Die Piasten in der Erinnerungskultur des schlesischen Adels im 17. und 18. Jahrhundert-das Beispiel der Schaffgotsch
13.10-14.30 Mittagessen, Spaziergang im Kurpark
Moderation: Marek Hałub, Breslau/Wrocław
14.30-15.15 Jörg Deventer, Leipzig, Adel und Konfession, Beobachtungen am Beispiel der Schaffgotsch
15.15-15.45 Sławomir Puk, Passau, Römische Netzwerke: Gotthard Franz von Schaffgotsch (1629-1668) als Beispiel einer Karriere an der päpstlichen Kurie
15.45-16.15 Kaffeepause
16.15-17.00 Joachim Bahlcke, Stuttgart, Geistliche Karrieren der Schaffgotsch im 18. und 19. Jahrhundert
17.00-17.45 Simon Donig, Passau, Industrieller Aufstieg und adelig-bürgerliche Elitenintegration: die Koppitzer Linie der Schaffgotsch
18.00-19.30 Abendessen
19.30-20.00 Thomas Wünsch, Passau, Einführung zum Dokumentationsfilm „Frauen, Flucht, Familiengüter-Die Schaffgotsch im 20. Jahrhundert“ von Andrzej Klamt
20.00-21.00 Uraufführung des Films

Samstag, 27. Oktober 2007

Moderation: Winfried Irgang, Marburg/Lahn
9.00-9.45 Jan Harasimowicz, Breslau/Wrocław, Reussendorf-Greiffenberg-Altkemnitz: Drei evangelische Pfarrkirchen der Familie Schaffgotsch im schlesischen Gebirgsland
9.45-10.30 Michał Mencfel, Berlin, „Hier wohnt an allen Ecken Kunst und Werth und Seltenheit.“ Graf Hans Anton von Schaffgotsch (1675-1742) als Sammler
10.30-10.50 Kaffeepause
10.50-11.35 Magdalena Musik, Breslau/Wrocław, Die Schaffgotsch in Trachenberg im Lichte der Leichenpredigt von Esaias Heidenreich d.J.
11.35-12.20 Magdalena Palica, Breslau/Wrocław, Die Portraitgalerie im Warmbrunner Palais Schaffgotsch
12.20-12.45 Schlußdiskussion
13.00-14.00 Mittagessen im Restaurant „Pod Różami“
14.00-20.00 Exkursion: Schlösser und Kirchen im Hirschberger Tal (Leitung Ulrich Schmilewski, Würzburg)
20.00 Abendessen in Hirschberg

Tagungsort:
Der Blaue Saal im Palais Schaffgotsch zu Bad Warmbrunn
Sala Błękitna Pałacu Schaffgotschów w Cieplicach
Politechnika Wrocławska
Plac Piastowski 27
PL 58-560 Jelenia Góra
Tel.: +48/75-755 10 48 (Fax-755 11 99)

Unterkunft für Referenten und Moderatoren in Hirschberg:
Hotel Mercure Jelenia Góra
(www.mercure.com)
Ul. Sudecka 63
PL 58-800 Jelenia Góra
Tel.: +48/75-75 49 148 (Fax: 75-26266)

Tagungsbüro (Auskunft für alle organisatorischen Fragen)
Frau Anja Weißmantel
Stiftung Kulturwerk Schlesien
 www.kulturwerk-schlesien.de
Kardinal-Döpfner-Platz 1
D-97070 Würzburg
Tel.: +49/931-53696 (Fax: 931-53649)

Heimatbuch. Geschichte - Methodik - Wirkung (25.10.-27.10.2007)

Veranstalter: Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen, Südostdeutsche Historische Kommission, Schwäbischer Heimatbund
Veranstaltungsort: Karls Universität Tübingen, Neue Aula, Wilhelmstraße 7, Großer Senat
Deadline: 12.10.2007

Die Geschichte des Heimatbuchs reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Heimatbücher erscheinen in überaus großer Zahl bis in die Gegenwart. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass bisher so gut wie keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt ist. Es fehlt nicht nur an einer verbindlichen Definition des Begriffs. Auch die Frage, wie z.B. ein Heimatbuch von einer Ortsmonographie, einer Ortschronik oder einer Kreisbeschreibung abzugrenzen ist, gilt es noch zu beantworten. Ganz zu schweigen von einer noch fehlenden systematischen Bestandsaufnahme über die Entstehungsbedingungen, die Ausformungen, den Charakter und Quellenwert, die Zielgruppen, die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte sowie die Funktion dieser Buchgattung als „Erinnerungsort“.
Die Tagung will aber nicht nur eine Forschungslücke schließen, sondern auch die vorhandene Abgrenzung zwischen „wissenschaftlicher Forschung“ und „Laienforschung“ in diesem Bereich aufbrechen. Es sollen die Vorteile des Austausches für beide Seiten ebenso verdeutlicht wie die Zusammenhänge ausgeleuchtet werden, die zwischen „Laienforschung“, Regional- und Landesgeschichte sowie universitärer Forschung bestehen. Die Tagung ist als Plattform gedacht für das Gespräch über unterschiedliche Erkenntnisinteressen, Methoden, Arbeitsweisen, Zielgruppen und Publikationen zu einem bisher vernachlässigten Gegenstand der Lokal- und Regionalgeschichte.
Schließlich verfolgt die Tagung einen fächerübergreifenden und auch grenzüberschreitenden Ansatz. Das Heimatbuch zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es die Bereiche Geschichte, Landeskunde, Geographie, Volkskunde, Soziologie, Sprache und Literatur in sich vereint. Vertreter dieser Fächer kommen beim Symposium ebenso zu Wort wie „Laien“. Mit dem Heimatbuch steht zudem nicht nur eine Region im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Heimatbücher gibt es sowohl für den binnendeutschen als auch den ostmitteleuropäischen Raum. Deren jeweils regional- und zeitspezifische Ausprägung soll durch die vergleichende Betrachtung herausgearbeitet werden.
Die Tagung spricht die wissenschaftliche und gleichermaßen die interessierte Öffentlichkeit an, insbesondere den nicht kleinen Kreis jener, die am Entstehen eines Heimatbuches mitgewirkt haben. Damit soll der Austausch zwischen „Laien“ und Wissenschaftlern angeregt werden. Denn beide verbinden die grundsätzlichen Fragen, die das Heimatbuch aufwirft: Warum und seit wann werden Heimatbücher geschrieben? Was macht ein Buch zu einem Heimatbuch? Wer schreibt sie? Für wen werden sie geschrieben? Wer liest sie?

Donnerstag, 25. Oktober 2007
Kupferbau, Hölderlinstraße 5, Hörsaal 24

18.30 Uhr Eröffnung der Tagung
20 Jahre Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Förster, Tübingen
Grußworte
Heribert Rech MdL, Innenminister des Landes Baden-Württemberg
Prof. Dr. Bernd Engler, Rektor der Eberhard Karls Universität Tübingen
19.00 Uhr Festvortrag: Das Heimatbuch. Passt Heimat in ein Buch?, Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger, Jena
20.00 Uhr Empfang
Kleiner Senat der Eberhard Karls Universität Tübingen

Freitag, 26. Oktober 2007
Neue Aula, Wilhelmstraße 7, Großer Senat

I. Grundlagen und Kontext
9.00 – 9.45 Uhr Das Heimatbuch. Begriffsgeschichte, Themenaufriss, Leitfragen Dr. Mathias Beer, Tübingen
9.45 – 10.30 Uhr Der Heimatbund im Kontext der Heimatbewegung, PD Dr. Willi Oberkrome, Freiburg
10.30 – 11.00 Uhr Pause
II. Geschichte und regionale Ausprägungen
11.00 – 11.45 Uhr Entstehung und Aufstieg des Heimatbuches, Jutta Faehndrich M.A., Leipzig
11.45 – 12.30 Uhr Donauschwäbische Heimatbücher. Entwicklungsphasen und Ausprägungen, Josef Wolf M.A., Tübingen
12.30 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 14.45 Uhr Der preußische Nordosten vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Erlebte und erinnerte Geschichte, Dr. Wolfgang Kessler, Herne
14.45 – 15.30 Uhr Der deutsche Südwesten. Zwei Modelle ortsgeschichtlicher Forschung, Dr. Andreas Schmauder, Ravensburg
15.30 – 16.00 Uhr Pause
16.00 – 16.45 Uhr Eine Gemeinde, drei Perspektiven. Lokalpatriotische, nationale und wissenschaftliche Zugänge zu Ortsmonographien, Prof. onor. Dr. Konrad Gündisch, Oldenburg
16.45 – 17.30 Uhr Das neue Heimatbuch. Neue Medien, neue Perspektiven, Dr. Elisabeth Fendl, Freiburg
17.30 – 18.15 Uhr Warum schreibt man ein Heimatbuch? Ein Erfahrungsbericht, Georg Schmidt, Grevenbroich

Samstag, 27. Oktober

III. Methodik und Funktion
9.00 – 9.45 Uhr Heimatbuch und Wissenschaft. Irrwege und Anhaltspunkte, Dr. Wolfgang Sannwald, Tübingen
9.45 – 10.30 Uhr Weiße Flecken. Heimatbücher und die jüngere Zeitgeschichte, Prof. Dr. Wilfried Setzler, Tübingen
10.30 – 11.00 Uhr Pause
11.00 – 11.45 Uhr „Unsere Heimat war deutsch!“ Überlegungen zum Umgang mit Geschichte und Geschichtsbildern in ostdeutschen Heimatbüchern, Dr. Ulrike Frede, Münster
11.45 – 12.30 Uhr Zwischen ‚vaterländisch’ und ‚identitätsstiftend’. Perspektivenwechsel bei den Heimatbüchern in Südwestdeutschland, Dr. Gustav Schöck, Stuttgart
12.30 – 13.15 Uhr Das Heimatbuch. Erfahrungen und kritische Reflexionen, Prof. Dr. Georg Weber, Münster
13.15 – 14.00 Uhr Resümee und Perspektiven, PD Dr. Friedemann Schmoll, Augsburg

Mathias Dr. Beer
Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
Mohlstraße 18
72074 Tübingen
07071-2002536 07071-2002535
 mathias.beer(at)idgl.bwl.de

 

Interkulturelle Kommunikation und die deutsch-polnische Verständigung am besonderen Beispiel Schlesiens. Tagung der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) (25.10.-28.10.2007)

Ort: 25. bis 28. Oktober 2007 in Jauernick bei Görlitz

Die gegenwärtigen Unstimmigkeiten im deutsch-polnischen Dialog zeigen die besondere Problematik auf, dass es auf beiden Seiten Politiker gibt, die gezielt mit Provokationen und Feindbildern arbeiten, um ihre politischen Ziele zu verwirklichen. Dabei wird der seit Jahren geführte Dialog zwischen Polen und Deutschen erheblich gestört. Kritiker wenden ein, dass beide Seiten einen anderen Zugang zur Geschichtsdeutung hätten und keine gemeinsame Sprache finden könnten, um sich an den Nachbarn diskursiv anzunähern.

Zielsetzung:
Die Tagung soll besonders jungen Menschen die Problematik des Dialoges zwischen zwei Nationen, explizit zwischen Polen und Deutschen aufzeigen. Durch die Verschiedenheit von Kultur, Geschichte und Mentalität sowie der historischen nachbarschaftlichen Reibungspunkte nehmen Polen und Deutsche die gegenwärtige politische und gesellschaftliche Entwicklung anders wahr. Damit ein echter Dialog stattfinden kann, ist es daher vonnöten, sich mit dem Nachbarn zu beschäftigen und versuchen zu verstehen, warum er in bestimmten Punkten anders denkt. Dazu gehört nicht nur die Näherbringung des historischen und kulturellen Kontextes, sondern auch der interkulturellen Kommunikation als einer wissenschaftlichen Disziplin, die die diskursive Annäherung von Völkern und Kulturen anstrebt.
Dabei eignet sich Schlesien besonders als Untersuchungsregion. Seine wechselvolle Geschichte, die von mehreren Völkern und Kulturen beeinflusst wurde, lässt Schlesien eine Brückenfunktion einnehmen. Die Schlesier wissen nämlich am besten, welche Vorteile, aber auch welches Konfliktpotenzial das Zusammenleben mehrerer Völker auf engstem Raum bringen können.
Die besonders jugendlichen Teilnehmer sollen durch diese Tagung genügend Anreizpunkte bekommen, damit sie sich dem Dialog und der Verständigung mit ihrem Nachbarn offen zeigen und sich nicht von öffentlicher Meinung beeinflussen lassen, die häufig von Stereotypen und subjektiven Vorurteilen geprägt ist.

Durchführung:
Nach einer theoretischen Einführung in die beiden Themenkomplexe der interkulturellen Kommunikation als wissenschaftlicher Disziplin und der Problematik des deutsch-polnischen Dialoges sollen die Teilnehmer in Arbeitsgruppen vor konkrete Fragen gestellt werden, wobei die schlesische Region im Vordergrund stehen wird. Sie sollen erfahren, wie eine solche Kommunikation funktioniert und welche Probleme sie birgt. Es soll ihnen bewusst werden, dass viele Verstörungen in gemeinsamen Beziehungen dadurch resultieren, dass beide Gesprächspartner ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergrund nicht kennen.

PROGRAMM (Änderungen vorbehalten):

Donnerstag, 25. Oktober 2007
bis 18.00 Uhr Anreise der Teilnehmer
18.30 Uhr Begrüßung der Teilnehmer im Haus der „Schlesien Touristik Service“, Görlitz. Anschließend Abendimbiss Fahrt nach Jauernick
20.00 Uhr Einführung in die Thematik (Dr. Krzysztof Wojciechowski, Frankfurt/Oder)

Freitag, 26. Oktober 2007
09.00 – 09.15 Begrüßung/Vorstellung der Trainer (Paulina Kleiner, Berlin / Janusch Goroll, Katowice), Ziele des Workshops
09.15 – 09.45 Kennen lernen
09.45 – 12.00 Theoretische Einführung: Input zu den Themen:
„Interkulturelle Kommunikation unter den Völkern“
„Die Problematik des deutsch-polnischen Dialoges“
12.00 – 14.30 Mittagessen & Mittagspause
14.30 – 16.30 Warm up
Assoziationsspiel D –PL
Theorieeinheit: Interkulturelle Kommunikation am Beispiel von Schlesien als Brücke zwischen Deutschland und Polen.
Kleingruppenarbeit
16.30 – 17.00 Kaffeepause
17.00 – 18.30 Oberschlesier – Menschen an der Grenze zwischen Deutschen, Polen, Juden   und Tschechien. Rollenspiel zur Konfrontation mit der interkulturellen Kommunikation.
Abschlussdiskussion
Auswertung
19.00 Uhr Abendessen

Samstag, 27. Oktober 2007
Ganztägige Exkursion in die Region

Sonntag, 28. Oktober 2007
09.00 – 10.00 Uhr Heilige Messe
10.30 – 11.45 Uhr Resümee und Abschlussdiskussion
12.00 Uhr Mittagessen und Abreise der Teilnehmer

Näheres über:  www.gdpv.de

 

 

Der Adel in den lokalen Strukturen des frühneuzeitlichen Europa (15.-18. Jhrt.) (Oktober 2007)

Veranstalter: Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
Ort: Zielona Góra / Grünberg

Das Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra organisiert die wissenschaftliche Konferenz, die der breiten Charakteristik des europäischen Adels in dem Zeitraum von 16. bis 18. Jh.  gewidmet ist. Die Problematik dieses Treffens beinhaltet das allgemeine Phänomen der Rolle des Adels im Gesellschaftsleben des alten Kontinents.
Die Hierarchie und die Horizonte der frühneuzeitlichen Welt wurden in Anlehnung an die bestimmte Gesellschaftsordnung gestaltet. Der wichtigste Faktor dieser Struktur blieb eine neue, am Ende des Mittelalters herausgebildete Gruppe, die man Jahrhunderte lang  in allen europäischen Urkunden als nobiles bezeichnete. Die ehemalige als natürliche Urahne und Stammväter des Adels angesehene Ritterschaft verlor immer mehr an ihrer militärischen Funktion. Dank diesem Prozess wurde die Rolle des Adels im öffentlichen Leben immer gröβer. Dies blieb im engen Zusammenhang  mit den lokalen Verhältnissen, und diese bildete nämlich vor allem die Wirklichkeit der politischen Struktur der europäischen Provinz, die aus einzelnen Fürstentümern, Freienstandesherrschaften, Kastelaneien, Weichbildern, aber auch einzelnen Majoratsgütern (Fideicommissen) und Herrschaften bestand.
Das ununterbrochene Interesse an diesem interdisziplinären Bereich von Forschungen über Leben und Gesellschaft bewegt zur Unternehmung eines breiten wissenschaftlichen Diskurses im Spezialistenkreis sowohl aus den polnischen als auch ausländischen Forschungszentren. Die Konferenz hat zum Ziel die Präsentation der wohl unterschiedlichen Ergebnisse von einzelnen Forschungsgruppen in bezug auf die durch den Adel geschaffenen Machtstrukturen der neuzeitlichen Gesellschaften Europas zu ermöglichen, um sie vergleichen zu können.

Grundsätze und Problematik der Konferenz :
- Der Adel im feudalen Vassallensystem der Neuzeit im Lichte der Akte vom normativen Charakter. Die Entwicklung der Standessymbolik und derer juristischer Aspekt: Wappen, Wappenbriefe, Nobilitierung, Incolat, Name, Geschlecht, Titulatur.
- Adelsvertretung im öffentlichen Leben der Lokalstrukturen, die Teilnahme an der Arbeit der Ämter in den Provinzen. Unabhängigkeitsgrad, Zuständigkeitsbereich und Kompetenzen.
- Beziehungen der ständischen Versammlungen und der Standesämter zu der Zentralmacht.
- Gestaltungsprozess der lokalen Eliten und deren Einfluss auf das öffentliche Leben der Gesellschaft.
- Die Wege zu Verwaltungs- und Militärkarrieren.
- Die Dienste außerhalb des Staatsapparats.
- Die Rolle des Adels in den kirchlichen  Strukturen.
- Der Adel als Besitzer und Verwalter der  Landherrschaft. Rechtsgrundlage des Grundbesitzes.
- Versammlungen des Adels angesichts den allgemeinen politischen Verhältnissen in Europa.

Sicherlich ist nur eine Begegnung nicht imstande, das vollständige Bild des Adels im Leben von Gesellschaften in der Neuzeit zu schaffen und alle analytischen Möglichkeiten der aufgenommenen Problematik aufzuzeigen. Daher soll unsere Konferenz eine Reihe von ähnlichen, künftigen Begegnungen eröffnen und die weiteren Aspekte der Adelskultur anbelangen. Wir sind überzeugt, dass solche Begegnungen die Gelegenheit für eine Übersicht des Forschungsstandes erschaffen wie auch eine Diskussion und Formulierung der dargestellten Probleme im größeren Forschungskreis ermöglichen und die weiteren Notwendigkeiten in diesem Bereich bestimmen.

Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. habil. Wojciech Strzyżewski

Die Konferenz findet im Oktober 2007 statt. Aus organisatorischen Gründen sollen Sie sich aber spätestens bis Ende Dezember 2006 anmelden. Weitere Informationen schicken wir nach der Schließung der Vorlesungsliste. Geplante Zeit für ein Referat ist auf 20 Minuten beschränkt.

Anmeldung und Auskunft:
Dr Małgorzata Konopnicka
Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
al. Wojska Polskiego 69
PL 65-762  Zielona Góra
tel. (0-68)  328 32 49
e-mail:  szlachta(at)poczta.onet.eu

Dr Jarosław Kuczer
Institut für Geschichte der Universität Zielona Góra
al. Wojska Polskiego 69
PL 65-762  Zielona Góra
tel. (0-68)  328 32 03
e-mail:  szlachta(at)poczta.onet.eu