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Intensivtandemsprachkurs in Polnisch (für Deutsche) und in Deutsch (für Polen) in Breslau/Wrocław

Die Edith Stein Gesellschaft in Breslau organisiert in Zusammenarbeit mit BKJ e.V., mit Sitz in Remscheid, vom 1. bis 15. März 2008 den 10. Intensivtandemsprachkurs in Polnisch (für Deutsche) und in Deutsch (für Polen) in Breslau/Wrocław, der sich an Multiplikatoren des deutsch-polnischen Jugend- und Studentenaustausches richtet.
Alle Interessierten laden wir herzlich ein, sich bei uns bis zum 25. Januar 2008 zu bewerben: tandemowy@edytastein.org.pl Weitere Informationen zum Kurs finden Sie im Anhang und auf unserer Internetseite

Viele Gruesse im Namen des Tandemteams

Katarzyna Wroblewska
Dział Programowy - Programmabteilung
Towarzystwo im. Edyty Stein
ul. Nowowiejska 38
50-315 Wrocław
tel. / fax: 071 78 33 619
 www.edytastein.org.pl)www.edytastein.org.pl

Neue Wissenschaftler am Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen (Hösel)

Das neue Jahr ist noch jung, doch das Mitarbeiterteam des Oberschlesischen Landesmuseums blickt mit vielen interessanten Vorhaben – und jetzt auch mit personeller Verstärkung – voller Elan nach vorn. Dazu der Leiter Dr. Stephan Kaiser: „Gleich drei neue wissenschaftliche Kräfte ergänzen das Team. Die Unterschiede in Herkunft und Ausbildung erlauben uns, die breite Aktionspalette im In- und Ausland erheblich zu erweitern und optimal abzudecken“.

Die „Neuen“ im Museumsteam

Dr. Jolanta Rusinowska-Trojca ist eine Fachkraft, die ihr Studium sowohl in Polen an der Schlesischen Technischen Universität in Gleiwitz/Gliwice als auch in Deutschland an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn absolvierte. Die Architektin und Kunsthistorikerin wurde 1970 im oberschlesischen Zabrze/Hindenburg geborenen. Sie ist bestens vertraut mit Fragen zu schlesischer Städtegeschichte und -planung, die auch im Mittelpunkt ihrer Promotion in Kunstgeschichte standen. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am deutsch-polnischen Institut für Neue Industriekultur INIK in Forst (Lausitz) mit der Erfassung und Revitalisierung postindustrieller Kulturlandschaft in der Euroregion Spree-Neiße-Bober in Deutschland und in Polen befasst. Am Oberschlesischen Landesmuseum wird sich ihr Wirkungsfeld nun besonders auf die Zielregion der Woiwodschaft Schlesien/Slask richten, um dort die Kontakte mit polnischen Partnern für künftige Kooperationsvorhaben zu betreuen. 

Holger Seifert wurde 1979 in Dresden geboren. Dort hat er auch sein Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Informatik mit dem Magisterabschluss absolviert. Berufserfahrungen sammelte Seifert bereits als Praktikant am Erich Kästner-Museum in Dresden, in der EDV-Abteilung des Deutschen Historischen Museums, Berlin und zuletzt als Wissenschaftlicher Volontär im Arithmeum der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine besonderen Kenntnisse der Inforationstechnologie führten ihn schon bis in die Vereinigten Arabischen Emirate (Emirat Abu Dhabi), wo er als Dozent junge Menschen auf diesem Gebiet unterrichtete. Jetzt profitiert das Oberschlesische Landesmuseum von Seiferts technischem Know-how. Dabei wird er auch seine Herkunftsregion Sachsen als Achse zwischen West und Ost nicht aus dem Blick verlieren: Seine Forschungen im Rahmen seiner Magisterarbeit über die deutsch-polnischen Verhältnisses am Beispiel der geteilten Stadt Görlitz 1945-1989 kommen ihm dabei sicherlich zugute.

Der Dritte im Bunde ist Gregor Ploch, geboren 1977 im oberschlesischen Rybnik.
Er ist der erste Wissenschaftlicher Volontär im Höseler Museum.
Ploch hat sein Studium der katholischen Theologie in Münster, Salzburg und in Wien absolviert. Zuletzt war er in Wien als Doktorand für den Forschungsbereich Geschichte Schlesiens in der Neuzeit unter Berücksichtigung der konfessionellen Verhältnisse tätig und schließt derzeit seine Promotion im Fach Kirchengeschichte ab. Plochs Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte Schlesiens im 19./20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Oberschlesien. Sein besonderes Interesse gilt dem heutigen polnisch-tschechischen Grenzgebiet – einer Region, die auch zum Interessengebiet des Oberschlesischen Landesmuseums gehört. Er wird deshalb besonders die deutsch-polnisch-tschechischen Beziehungen im Blick haben. Sein ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung ist dafür eine gute Voraussetzung. Diese Initiative für Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und Polen widmet sich dem kulturellen Austausch. Im Mittelpunkt stehen dabei die Geschichte, Literatur und religiöse Kultur Schlesiens als wichtige Brückenlandschaft zwischen beiden Nationen. Erweiterte Perspektiven

Mit dieser breiten personellen Konstellation können nun viele weitere interessante und abwechslungsreiche Projekte in Angriff genommen werden. Im Mittelpunkt des Jahres 2008 steht ein doppeltes Jubiläum: Am 11. März 1983 wurde das Oberschlesische Landesmuseum in Anwesenheit des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau eröffnet. Mit der Einweihung des großen Museumsbaues begann dann vor 10 Jahren eine neue Ära. Beide Jubiläen greift die große Ausstellung „Ein zehnfach interessantes Land“ auf, die vom 22. Juli bis zum 05. Oktober 2008 gezeigt wird.
Um diese zentralen Ereignisse ranken sich zusätzliche interessante Ausstellungsvorhaben, so zur Oder als Lebensader Schlesiens, zum Thema Fußball in Oberschlesien und zu zeitgenössischer Textilkunst aus der Zielregion. Ausdruck der langjährigen und bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Oberschlesischen Landesmuseum und dem Kreis Mettmann ist die große Kreiskunstausstellung. Sie wurde bereits mehrfach im Höseler Museum ausgerichtet. Auch die Präsentation des Jahres 2008 (19.10.-23.11.08) verspricht einen interessanten Querschnitt aus dem breiten Spektrum künstlerischer Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten von Künstlerinnen und Künstlern des Kreises. Man darf gespannt sein. Weiterhin wird es eine Ausstellung zu verschiedenartigen Gesellschaftsspielen mit schlesischen Motiven geben. Das Jahr 2008 klingt aus mit der Eröffnung der Ausstellung „Beste Qualität zu civilen Preisen“ – Schlesisches Porzellan seit 1820“ (7.Dezember 2008 – 8.März 2009) des Schlesischen Museums zu Görlitz. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über die Produktion der schlesischen Porzellanfabriken von 1820 bis in die Gegenwart mit prunkvollen Exponaten aus bedeutenden Privatsammlungen, aus dem Besitz der Nachfahren von Fabrikanten sowie Leihgaben aus Polen im jeweiligen historischen und gesellschaftlichen Kontext. Zu allen Ausstellungen werden Begleitveranstaltungen und ein museumspädagogisches Programm geboten.
Johann Wolfgang von Goethe schrieb Anfang August 1790 aus Schlesien nach Weimar: „Seit Anfang des Monats bin ich nun in diesem zehnfach interessanten Lande“, das „ein sonderbar schönes, sinnliches und begreifliches Ganzes macht. Ich werde viel zu erzählen haben“. Dieser Vielfalt widmet sich das Oberschlesische Landesmuseum besonders im Jubiläumsjahr 2008 und darüber hinaus mit einem ansprechenden und abwechslungsreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, mit dem ein möglichst breites Publikum angesprochen werden soll.

Kontakt: 
Dr. Susanne Peters-Schildgen
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62
40883 Ratingen (Hösel)
Tel.: 0 21 02 / 96 50 / Fax: 0 21 02 / 965 400
e-mail: info@oslm.de / Internet:  www.oslm.de
geöffnet: Dienstag - Sonntag, 11-17 Uhr

 

Liegnitz ist Thema des 3. Schlesischen Heimatfestes

Liegnitz wird in diesem Jahr ein Schwerpunktthema des 3. Schlesischen Heimatfestes am 14. und 15. Juni 2008 im Görlitzer Rosenhof sein. Nach dem Wegfall der Grenzkontrollen und der absehbaren Fertigstellung der A4 bis zum Bunzlauer Kreuz wird die heute rund 105.000 Einwohner zählende, ehemalige schlesische Bezirkshauptstadt Liegnitz von Görlitz aus in gut 45 Minuten zu erreichen sein. Vor diesem Hintergrund soll beim 3. Schlesischen Heimatfest ausführlich über Liegnitz, seine Geschichte, seine Sehenswürdigkeiten, seine heutigen Bewohner und deren Feste informiert werden. Dazu werden auch besondere Gäste und Kulturgruppen insbesondere Vertreter der deutschen und der ukrainischen Minderheit aus dem heutigen Liegnitz ebenso eingeladen, wie die vertriebenen deutschen Liegnitzer und deren Repräsentanten, die sich heute völkerverbindend in ihrer Heimatstadt engagieren.

Veranstalter des 3. Schlesischen Heimatfestes ist der
Schlesische Heimatverein Görlitz e. V.
Brüderstraße 13
02826 Görlitz
Tel. 03581/400526

 

Mährisch Schlesien. Fortbildungsreise für Journalisten und Multiplikatoren der politischen Bildungsarbeit (09.04.2008 – 13.04.2008)

Bei der Erwähnung des Namens Schlesien denken die meisten an Preußen oder Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Polen. Dabei wird vergessen, dass die Region lange Zeit zur Krone Böhmens und Habsburgs gehörte. Auch als Friedrich der Große 1740 den größten Teil Schlesiens Preußen einverleibte, verblieb ein kleiner Landstrich beim Hause Habsburg. Baudenkmäler aber auch kulturelle Traditionen legen Zeugnis einer Entwicklung ab, bei der auch weiterhin die Vorbilder Wien, Prag und Budapest und nicht Berlin oder Warschau bildeten. Seit dem Ersten Weltkrieg gehören die Städte „Österreich-Schlesiens“ zu Tschechien und Polen, darunter auch das geteilte Teschen (Cieszyn / Český Těšín).
Die Fortbildungsreise wendet sich vor allem an Politik- und Kulturredakteure sowie an Reisejournalisten. Eine kaum bekannte Kulturregion wird in vielen Facetten der Vergangenheit und Gegenwart vorgestellt. Kompetente Ansprechpartner stehen für Gespräche bereit. Den Teilnehmern wird vorab eine Broschüre mit detaillierten Informationen zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt.
Veranstalter der Fortbildungsreise sind das Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam, der Kulturreferent für Schlesien beim Schlesischen Museum zu Görlitz und der Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert-Stifter Verein e.V.
Dank Fördermitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien können die Kosten für die Fahrt, Unterkunft und Verpflegung auf einen Eigenanteil von 150,- € begrenzt werden. In diesem Teilnahmebeitrag sind die Kosten für die Fahrt in Nieder- und Oberschlesien, Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück und Abendessen sowie Eintrittsgebühren enthalten. Die An- und Abreise nach Görlitz muss von den Teilnehmern selbst organisiert und finanziert werden. Nach Absprache und Verfügbarkeit können gegen Aufpreis auch Einzelzimmer vergeben werden. Wir bitten dies bei der Anmeldung besonders zu vermerken.

Vorläufiges Programm:

Mittwoch, 9. April 2008
Abfahrt Berlin Hauptbahnhof 7.06 Uhr; Ankunft Görlitz 10.07 Uhr
Abfahrt in Görlitz 10.30 Uhr vor dem Bahnhof mit der Busgesellschaft PKP
Mittagessen in Haynau/Chojnow
Schlesien und Galizien: kurzer Rundgang in Bielitz-Biala/Bielsko-Biała
Abendessen und Übernachtung in Teschen/Cieszyn

Donnerstag, 10. April 2008
Evangelisches in der Habsburgermonarchie und in Polen: Besichtigung der Gnadenkirche in Teschen und Gespräch mit einem Vertreter der Evangelisch-Augsburgischen Kirche
Die Aufarbeitung der Nachkriegsgeschichte und der Umgang mit dem deutschen Kulturerbe in Tschechien: Gespräch mit einem Vertreter der Bürgerinitiative Antikomplex aus Prag
Euroregion Teschener Schlesien: Führung durch das polnische und tschechische Teschen (Cieszyn / Český Těšín) mit Besichtigung des jüdischen Friedhofs
Abendessen und Übernachtung in Teschen/Cieszyn

Freitag, 11. April 2008
Fahrt von Teschen/Cieszyn nach Troppau/Opava
Schlesien in der Tschechischen Republik – gestern und heute: Gespräch mit Vertretern der Schlesischen Universität Troppau
Barock und Moderne Architektur: Kunstgeschichtlicher Stadtrundgang mit einem Vertreter des Schlesischen Landesmuseums Troppau
Fahrt von Troppau/Opava nach Jägerndorf/Krnov
Gemeinsames Abendessen und Übernachtung in Jägerndorf/Krnov

Samstag, 12. April 2008
Als Deutsche in der Tschechischen Republik. Gespräch mit einem Vertreter des Schlesisch-deutschen Verbands Jägerndorf
Erinnerungskultur: Ein Denkmal zu Flucht und Vertreibung
Fahrt von Jägerndorf/Krnov nach Reihwiesen (Rejvíz)
Ansiedlung von Griechen in der Tschechoslowakei nach 1945: Gespräch mit Sotiris Joanidis (geb. 1939 in Griechenland)
Fahrt von Reihwiesen (Rejvíz) nach Freiwaldau (Jeseník)
Wie geht man heute mit Kultur und Natur im Altvatergebirge um? Gespräch mit einem Vertreter der Bürgerinitiative Brontosaurus
Fahrt von Freiwaldau (Jeseník) nach Neisse/Nysa
Gemeinsames Abendessen und Übernachtung in Neisse/Nysa

Sonntag, 13. April 2008
Rückfahrt nach Görlitz, Ankunft ca. 14.00 Uhr
Möglichkeit zur Weiterfahrt nach Berlin; Görlitz ab 14.51, Berlin an 17.58 (Züge fahren stündlich)

Anmeldung mit beigefügtem Formular
Anmeldeschluss: 28.02.2008
Die Veranstalter behalten sich vor, Teilnehmer aus dem Kreis der Interessenten auszuwählen

Anmeldung und Rückfragen an:

Gabriele Samietz
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Am Neuen Markt 1
D-14467 Potsdam
Tel. +49(0)331 200 98 13
Fax. +49(0)331 200 98 50
 samietz(at)kulturforum.info
 www.kulturforum.info

Dr. Michael Parak
Kulturreferent für Schlesien
Schlesisches Museum zu Görlitz
Untermarkt 4
D-02826 Görlitz
Tel. +49(0)3581 8791 116
Fax. +49(0)3581 8791 222
 mparak(at)schlesisches-museum.de
 www.schlesisches-museum.de

Dr. Wolfgang Schwarz
Kulturreferent für die böhmischen Länder
im Adalbert-Stifter Verein e.V.
Hochstraße 8
81669 München
Tel. +49(0)89 622716 35
Fax. +49(0)89 4891148
 schwarz(at)asv-muen.de
 www.asv-muen.de