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Erhaltung des baukulturellen Erbes in Niederschlesien. 4-tägige Busexkursion der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) für Denkmal- und Kunstinteressierte (10.04.-13.04.2008)

Mittwoch, 9. April 2008
Individuelle Anreise nach Görlitz. Übernachtung/Frühstück in einem Hotel im historischen Zentrum.

Donnerstag, 10. April 2008
Nach dem Frühstück geführter Stadtrundgang historische Altstadt Görlitz mit Innenbesichtigung eines originalen Hallenhauses und des Schlesischen Museums Görlitz. Gemeinsame Mittagspause in Görlitz. Anschließend Überfahrt nach Polen und Besichtigungsstopp an der Gnadenkirche von Hirschberg/Jelenia Gora. Weiterfahrt in das Hirschberger Tal. Besichtigung Schloss Lomnitz/Lomnica. Gemeinsames Abendessen und Übernachtung auf Schloss Stonsdorf/Staniszow.

Freitag, 11. April 2008
Vormittags Besichtigung der UNESCO-Welterbestätte Friedenskirche Schweidnitz/Swidnica, erstes Förderprojekt der DPS. Gemeinsame Teilnahme an der Feier zur Fertigstellung der Fördermaßnahme „Fensterinstandsetzung Südgiebel“ im Beisein der Kirchengemeinde von Pressevertretern. Anschließend ausführliche Führung mit Präsentation der geförderten Arbeiten. Ausblick auf dringend notwendige nächste Restaurierungsschritte. Nach gemeinsamem Mittagsmahlzeit in Schweidnitz Besichtigung der Friedenskirche Jauer/Jawor, ebenfalls Welterbestätte. Abendessen und Übernachtung auf Schloss Stonsdorf.

Samstag, 12. April 2008
Fahrt nach Breslau/Wroclaw. Spezialbesichtigung der Aula Leopoldina, Prunkstück der Universität Breslau. Nach gemeinsamer Mittagsmahlzeit geführter Stadtrundgang mit Dominsel, Rathaus (inkl. Innenbesichtigung) und Ring. Abendessen und Übernachtung im Stadtzentrum von Breslau.

Sonntag, 13. April 2008
Besichtigung der Basilika der Zisterzienserklosteranlage Heinrichsau (Henryków) bei Breslau  mit Vorstellung des Restaurierungskonzepts. Rückfahrt nach Breslau-Hauptbahnhof und dort Ende der Exkursion gegen 12.30 Uhr.

Preis: 470,00 Euro pro Person im Doppelzimmer und 65,00 Euro Einzelzimmerzuschlag (Realisierung der Reise nur, wenn mindestens 30 Teilnehmer zusammenkommen. Maximale Teilnehmerzahl 40 Personen)

Leistungen:
4 Übernachtungen mit Frühstück und 3 x Halbpension, in Komforthotels in historischen Gebäuden (darunter ein denkmalgeschütztes Schlosshotel)
3 zusätzliche Mittagsmahlzeiten unterwegs
Fahrt im polnischen Komfort-Reisebus
Eintrittsgebühren Besichtigungsprogramm inklusive
Reiseleitung (Dr. Peter Schabe (DPS)
Bus-Rücktransfer am 13. April 2008 nach Görlitz direkt nach Exkursionsende

Die Reise wird fachlich begleitet von:
Professor Dr. habil. Andrzej Tomaszewski, Präsident des Polnischen Nationalkomitees von ICOMOS (Vorstandsvorsitzender der DPS)
Dr. Ulrich Schaaf, Dozent an der Universität Thorn im Fachbereich Restaurierung und Baudenkmalpflege (DPS-Fachexperte Schlesien, ist in Schweidnitz, Jauer, Breslau Henrykow/Heinrichsau dabei)

(Stand 03.12.2007 – Änderungen vorbehalten). Anmeldung und Rückfragen an:  deutsch-polnische-stiftung(at)denkmalschutz.de

Dr. Peter Schabe M.A.
Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz
Geschäftsstelle
Karpfengrund 1
D-02826 Görlitz
phone 0049(0)30-25 89 86 33
Fax 0049(0)30-25 89 91 31
e-mail:  deutsch-polnische-stiftung(at)denkmalschutz.de

 

Operationelles Programm 2007-2013: „Niederschlesien“

1. Regionales operationelles Programm für die Woiwodschaft Niederschlesien, Konvergenzziel, kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

2. Am 6. September 2007 billigte die Europäische Kommission für den Zeitraum 2007‑2013 ein regionales operationelles Programm für die Woiwodschaft Niederschlesien in Polen mit dem Titel „Operationelles Programm für die Woiwodschaft Niederschlesien für den Zeitraum 2007-2013“. Mit diesem Programm werden für die Woiwodschaft Niederschlesien Fördermittel der Gemeinschaft im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ verfügbar gemacht. Der Gesamtetat des operationellen Programms beläuft sich auf rund 1,56 Mrd. EUR, und der Gemeinschaftsbeitrag über den EFRE beträgt 1,21 Mrd. EUR (dies entspricht etwa 1,8 % der gesamten EU-Fördermittel, die im Rahmen der Kohäsionspolitik im Zeitraum 2007-2013 in Polen investiert werden).

3. Zweck und Ziel der EU-Investition
Das operationelle Regionalprogramm für die Woiwodschaft Niederschlesien ist das erste breit angelegte, koordinierte, mehrjährige Entwicklungsprogramm der Region mit stabiler finanzieller Grundlage. Die strategischen Ziele des Programms umfassen die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, des sozialen Zusammenhalts und der Anbindung der Region sowie die Nutzung ihres einzigartigen wirtschaftlichen und kulturellen Potenzials, wobei gleichzeitig ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt gewährleistet werden soll. Das operationelle Regionalprogramm für die Woiwodschaft Niederschlesien ist folglich das wichtigste Instrument der Region, um den Strukturwandel zu vollziehen. Darüber hinaus ist das Programm auch ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der überarbeiteten Lissabon-Strategie: über 40 % der Gesamtmittel des EFRE entfallen auf die Lissabon-Ziele.
Das Programm verfolgt das strategische Ziel, die Lebensqualität der Einwohner Niederschlesiens und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu erhöhen und dabei gleichzeitig die Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung zu beachten.

4. Erwartete Wirkung der Investition
Das Programm gewährleistet die Schaffung von rund 8400 neuen Arbeitsplätzen, die Hälfte davon für Frauen. Geplant ist die Verlegung von 540 km neuer Abwasserrohre, wodurch 40 000 Menschen an die Kanalisation angeschlossen werden können. 250 000 Menschen werden Breitband-Internetzugang erhalten.

5. Prioritätsachsen
Das Programm gliedert sich in folgende Prioritätsachsen:

Prioritätsachse 1: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Niederschlesien („Unternehmen und Innovation“)
Diese Prioritätsachse zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Niederschlesien insbesondere durch Maßnahmen zu verbessern, die die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unterstützen und das Potenzial im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) ausbauen und nutzen. Vorgesehen sind Instrumente zur direkten und indirekten finanziellen Förderung von KMU. Die Entwicklung der Unternehmen in Niederschlesien, insbesondere der KMU, wird unter anderem hauptsächlich dadurch behindert, dass es kaum Finanzierungsmöglichkeiten gibt und Eigenmittel nur begrenzt zur Verfügung stehen. Daher werden im Rahmen dieser Prioritätsachse innovative Investitionen von Unternehmen einschließlich Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung gefördert. Dies soll durch den Kauf von Sachanlagen im Zusammenhang mit F&E‑Tätigkeiten in Unternehmen sowie durch die Förderung revolvierender Instrumente geschehen, die für die KMU finanziert werden, insbesondere die regionalen Darlehens- und Garantiefonds. Auch die Initiative JEREMIE kann in diesem Bereich genutzt werden. Der zweite Hauptinterventionsbereich ist die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und F&E‑Zentren.

Prioritätsachse 2: Entwicklung der Informationsgesellschaft in Niederschlesien („Informationsgesellschaft“)
Hauptziel dieser Prioritätsachse ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Region durch die Entwicklung einer grundlegenden regionalen und lokalen Infrastruktur für die Informationsgesellschaft.
Dies wird dazu beitragen, die Ungleichheiten bei Zugang und Nutzung des Internets und anderer Informations‑ und Kommunikationstechnologien zwischen der niederschlesischen Gesellschaft und anderen Regionen in der Europäischen Union abzubauen. Außerdem sollen die derzeitigen Unterschiede insbesondere zwischen Ballungsräumen und ländlichen Gebieten verringert werden. Fördervorhaben in ländlichen Gebieten und Kleinstädten werden wenigstens 38 % der für diese Prioritätsachse veranschlagten Mittel erhalten.

Prioritätsachse 3: Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Niederschlesiens („Verkehr“)
Diese Prioritätsachse betrifft insbesondere die Modernisierung und den Ausbau der derzeitigen Verkehrsinfrastruktur, damit die Verkehrsanbindung an die angrenzenden Regionen und das inländische Straßennetz modernisiert wird, was zur Entwicklung der Wirtschafts‑ und Fremdenverkehrstätigkeit in den betreffenden Gebieten beiträgt. Dies führt zur Anbindung des regionalen Straßennetzes an das nationale und internationale Verkehrswegesystem. Durch diese Maßnahmen soll das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ausgebaut und verbessert werden, um die nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern und die Transportmittel behindertengerecht zu gestalten. Fördervorhaben in ländlichen Gebieten und Kleinstädten werden wenigstens 38 % der für diese Prioritätsachse veranschlagten Mittel erhalten.

Prioritätsachse 4: Verbesserung der natürlichen Umwelt sowie Erhöhung der ökologischen Sicherheit und Hochwassersicherheit in Niederschlesien („Umwelt und ökologische Sicherheit“)
Diese Prioritätsachse zielt darauf ab, die Qualität der Umwelt zu verbessern, ihrer Verschmutzung vorzubeugen und die Artenvielfalt und die natürlichen Ressourcen in Niederschlesien zu erhalten. Gleichzeitig soll die Sicherheit in der Region erhöht werden, indem natürlichen und technologischen Risiken entgegengewirkt wird, ihre Auswirkungen beseitigt und die in diesem Bereich tätigen Rettungsdienste verstärkt werden. Fördervorhaben in ländlichen Gebieten und Kleinstädten werden wenigstens 38 % der für diese Prioritätsachse veranschlagten Mittel erhalten.

Prioritätsachse 5: Umweltfreundliche Energieinfrastruktur in der Region („Energie“)
Ziel dieser Prioritätsachse ist die Verbesserung der Energiesicherheit in der Region durch Modernisierung des Vertriebssystems, damit Übertragungsverluste vermieden werden und die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet ist. Besondere Beachtung erhält die Verringerung des Einsatzes fester Brennstoffe und die Berücksichtigung von Erfordernissen des Umweltschutzes bei der Energieerzeugung einschließlich der Nutzung erneuerbarer Energieträger. Fördervorhaben in ländlichen Gebieten und Kleinstädten werden wenigstens 38 % der für diese Prioritätsachse veranschlagten Mittel erhalten.

Prioritätsachse 6: Erschließung und Förderung des Potenzials Niederschlesiens in den Bereichen Tourismus, Kultur und Bäderwesen („Tourismus und Kultur“)
Im Rahmen dieser Prioritätsachse sollen vor allem die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus in Niederschlesien verbessert und sein kulturelles Erbe genutzt werden, um die Anziehungskraft dieser Region im In‑ und Ausland zu erhöhen. Dies wird dazu beitragen, dass Tourismus und Kultur einen stärkeren Einfluss auf die sozioökonomische Entwicklung in der Woiwodschaft ausüben.

Prioritätsachse 7: Entwicklung und Modernisierung der Bildungs­infrastruktur in Niederschlesien („Bildung“)
Wichtigstes Ziel dieser Prioritätsachse ist die Verbesserung von Qualität und Effektivität des Systems der allgemeinen und beruflichen Bildung durch Investitionen in die Bildungs‑ und Ausbildungseinrichtungen in Niederschlesien.
Dadurch wird unter anderem bewirkt, dass die höheren Bildungseinrichtungen eine größere Rolle spielen und darauf vorbereitet werden, entscheidend zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen Regionalwirtschaft beizutragen. Gefördert wird die Wettbewerbsfähigkeit auch dadurch, dass das Unterrichtsangebot in den Schulen und in den Einrichtungen verbessert wird, die in das Bildungssystem integriert sind oder lebenslanges Lernen ermöglichen; hierzu gehören auch die Aus‑ und Weiterbildungszentren für Lehrkräfte. Fördervorhaben in ländlichen Gebieten und Kleinstädten werden wenigstens 15 % der für diese Prioritätsachse veranschlagten Mittel erhalten.

Prioritätsachse 8: Ausbau der Infrastruktur im Gesundheitswesen Niederschlesiens („Gesundheit“)
Ziel dieser Prioritätsachse ist insbesondere die Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung durch Anhebung der Standards für medizinische Leistungen und durch besseren Zugang zu den Leistungen der Gesundheitseinrichtungen. Durch die Maßnahmen soll das Netz der Gesundheitseinrichtungen rationalisiert werden. Im Rahmen dieser Prioritätsachse werden die bereits angelaufenen Maßnahmen in diesem Bereich keine finanzielle Unterstützung erhalten.

Prioritätsachse 9: Sanierung heruntergekommener städtischer Gebiete in Niederschlesien („Städte“)
Hauptziel dieser Prioritätsachse ist die Vermeidung der Marginalisierung städtischer Gebiete in Niederschlesien, wo negative sozioökonomische Phänomene an Bedeutung gewinnen und die Umwelt sichtbar Schaden nimmt. Die Maßnahmen im Rahmen dieser Prioritätsachse werden zur Sanierung der am stärksten heruntergekommenen städtischen Gebiete und zum Ausbau der sozioökonomischen Strukturen führen. Vorrang haben dabei integrierte Konzepte zur umfassenden Lösung der sozialen und umweltbezogenen Probleme.

Prioritätsachse 10: Technische Hilfe
Mithilfe dieser Prioritätsachse sollen die Möglichkeiten erweitert werden, im Rahmen des regionalen operationellen Programms in Niederschlesien Strukturfondsmittel zu nutzen. Dies wird durch die Förderung einer zielgerichteten, wirkungsvollen Umsetzung des regionalen operationellen Programms geschehen. Im Rahmen dieser Prioritätsachse werden ferner die Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Programmplanungszeitraum finanziert.

6. Verwaltungsbehörde: Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien
Ansprechpartner: Ireneusz Ratuszniak
Abteilung für Regionalentwicklung
Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien
ul. Wybrzeże Słowackiego 12-14
PL-50-411 Breslau (Wrocław)
Tel. + 48 71 776 9335
Telefax ++ 48 71 776 9003
E-Mail:  ireneusz.ratuszniak(at)umwd.pl
Website:  http://www.rpo.dolnyslask.pl
 http://www.zporr.dolnyslask.pl
7. Titel: „Operationelles Regionalprogramm für die Woiwodschaft Niederschlesien“, Programm im Rahmen des Ziels „Konvergenz“
Interventionsart: Operationelles Programm

CCI-Nr.: 2007PL161PO005
Nr. der Entscheidung: C/07/4207
Datum der endgültigen Annahme: 04/09/2007

8. Aufschlüsselung der Finanzmittel nach Prioritätsachsen (in EUR)

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Prioritätsachse

Gemeinschafts­beitrag

Nationaler öffentlicher Beitrag

Öffentlicher Beitrag insgesamt

1. Unternehmen und Innovation

309 842 736

151 249 296

461 092 032

2. Informationsgesellschaft

97 051 591

22 835 668

119 887 259

3. Verkehr

227 950 624

45 512 610

273 463 234

4. Umwelt und ökologische Sicherheit

128 759 928

23 311 076

152 071 004

5. Energie

36 394 347

11 649 756

48 044 103

6. Tourismus und Kultur

108 479 487

26 540 377

135 019 864

7. Bildung

99 050 316

21 047 342

120 097 658

8. Gesundheit

52 722 970

11 888 513

64 611 483

9. Städte

106 867 090

25 800 021

132 667 111

10. Technische Hilfe

46 025 790

8 122 199

54 147 989

Insgesamt

1 213 144 879

347 956 858

1 561 101 737

MEMO/08/119
Brüssel, 26 Februar 2008

Jörn Timm
Referent für Europaangelegenheiten und Sonderaufgaben
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften
Postfach  12 00 20
D-01001 Dresden
Tel. 0049 / 351 / 488 – 2130
Fax 0049 / 351 / 488 – 2919
E-Mail:  JTimm(at)dresden.de

 

Kulturassistent/in im Twin-Programm 2008 / 2009 des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) im Oberschlesischne Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum

Die Stelle in Lubowitz wird vergeben als Stipendium des ifa für den Zeitraum vom 1.April 2008 bis 31. März 2009.
Aufgaben sind die Unterstützung des Vorstands bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von Kulturveranstaltungen und die selbstständige Durchführung eigener Projekte im Rahmen eines zu vereinbarenden Entwicklungsvorhabens. Weiterhin gehören dazu die begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie der Aufbau von Netzwerken mit anderen Organisationen im Kulturbereich.
Bei erfolgreicher Zusammenarbeit besteht für den/die Twin-Stipendiant/in die Aussicht, anschließend als Kulturreferent/in in Lubowitz übernommen zu werden.

Erwartet werden:
Abgeschlossenes Hochschulstudium
Sehr gute Deutschkenntnisse
Bereits erste praktische Erfahrungen im Kulturbereich
Angehöriger der deutschen Minderheit und / oder Interesse an Minderheitenfragen, insbesondere der deutschen Minderheit
Hohes Engagement
Interesse, sich längerfristig am Eichendorff-Zentrum zu engagieren
Gute Office-Kenntnisse, Führerschein Klasse B

Leistungen des ifa:
Monatliches Stipendium vom 1.April 2008 – 31.März 2009 in Höhe von 400 €
Fortbildungen angepasst an die Situation vor Ort nach gemeinsamer Vereinbarung
Einführungstreffen vor Ort, Zwischen- und Bilanzierungstreffen
Grenzüberschreitendes Twin-Treffen in der Mitte der Twin-Zeit
Basisfinanzierung für eigenständig organisierte Projekte in Zusammenhang mit dem Entwicklungsvorhaben auf Antrag

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Christian Herkt, Tel. + 48 / 32 / 4149208,  ifaherkt(at)web.de

Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf mit Lichtbild, Zeugnisse in Kopien) richten Sie bitte bis zum 15. März 2008 gerne auch per Email an: 
Górnośląskie Centrum Kultury i Spotkań im. Eichendorffa, ul. Zamkowa 1-3, 47-411 Łubowice (PL),  eichendorffzentrum(at)wp.pl

 

Zur Geschichte der Juden im niederschlesischen Grünberg

Seit mehreren Jahren befasst sich Andrzej Kirmiel, Geschichtslehrer aus Zielona Góra, ehemals Grünberg, mit der Geschichte der Juden in der Stadt und der Umgebung sowie mit den wenigen noch vorhandenen Spuren jüdischen Lebens. Er hat die Stiftung Lubuska Fundacja Judaica gegründet ( http://judaika-lubuskie.webpark.pl) und organisiert jährlich Jüdische Kulturtage. Wir kooperieren bereits seit längerer Zeit mit ihm. Andrzej Kirmiel nahm an unserer Konferenz „Was ist Heimat?“ im Collegium Polonicum in Słubice (November 2006) sowie am Workshop „Jüdische Spuren in der deutsch-polnischen Grenzregion“ in Groß Neuendorf (Juni 2007) teil und berichtete über seine Arbeit.
Am 9. November 1938 wurde die Grünberger Synagoge in Brand gesteckt und sie brannte vollständig ab. Zum 70. Jahrestag dieses Geschehens plant die Stiftung eine besondere Veranstaltung: ein Konzert des deutsch-polnischen Jugendorchesters in der Philharmonie, die sich heute am ehemaligen Standort der Synagoge befindet, die Enthüllung eines Gedenksteins und eine kleine Tagung zum Thema. Kirmiel fehlen aber noch ausreichende Materialien, Bilder, Erinnerungsberichte, geschichtliche Abhandlungen (auch zur jüdischen Geschichte in Niederschlesien mit Ausnahme von Breslau). Er wäre für alle Hinweise und Vorschläge dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Ruth Henning / Ewa Czerwiakowski
DPG Brandenburg / Deutsch-Polnischer Journalistenclub
Charlottenstr. 31, 14467 Potsdam
0049 (0) 331 280 45 83,
Fax: 280 45 84
 www.dpg-brandenburg.de

Jury für memoria. Freiwillige für Europas Kulturerbe. Ausschreibung 2008

Die Stiftung unterstützt mit dem Programm junge Menschen dabei, sich in Grenzregionen für den Erhalt des europäischen Kulturerbes einzusetzen. Gefördert werden Jahresprojekte und Sommerlager, die jungen Menschen praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen rund um die Pflege und Vermittlung des Kulturerbes nahe bringen.
Mit diesem Programm regt die Stiftung junge Menschen zu einer transnationalen Auseinandersetzung mit der - häufig im Zweiten Weltkrieg zerstörten - facettenreichen Kultur der Grenzregionen an. Durch die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung fördert das Programm außerdem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
memoria. ist ein Programm, das in Kooperation mit der polnischen  Stefan-Batory-Stiftung durchgeführt wird.
Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und die polnische Stefan-Batory-Stiftung schreiben zum zweiten Mal einen gemeinsamen Förderwettbewerb aus. Gefördert werden zwei vierwöchige Sommercamps, die sich der Bewahrung des europäischen Kulturerbes in Grenzregionen widmen.
Die Ausschreibungsfrist endet am 31. März 2008. Die Bewertung der eingereichten Anträge erfolgt durch eine Jury, die den Vorstand der Stiftung bei der Auswahl der Projektvorhaben berät.

Mitglieder der Jury:
Janusz Smaza, Denkmalpfleger und Konservator, Akademie der Schönen Künste Warschau
Milosz Czerniejewski, Jeden Swiat, Poznan
Darius Polok, Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa, Robert-Bosch-Stiftung, Berlin 

Ausschreibung  hier
Antragsformular deutsch  hier
Antragsformular polnisch  hier

Kontakt:
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Corinna Jentzsch
Markgrafenstraße 12 - 14
10969 Berlin
Tel. +49 (0)30 259297-86
Fax: +49 (0)30 259297-42
E-Mail:  jentzsch@stiftung-evz.de

Stefan-Batory-Stiftung
Sapieżyńska 10a
00-215 Warsaw
Tel: +48-22-5360200
Fax : +48-22-5360220
E-Mail:  batory(at)batory.org.pl 

Projektpartner:
Jugendbauhütte Niederschlesien
Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung
Magda Zietkiewicz Krzyzowa 7
PL-58-112 Grodziszcze
Tel. +48 74 8500122
E-Mail:  magdaz(at)krzyzowa.org.pl
 www.wolontariat.net.pl

Jugendbauhütte Ermland und Masuren:
Stiftung "Borussia"
Beata Samojlowicz
ul. Kopernika 45
PL-10-513 Olsztyn
Tel. +48 89 5237293
E-Mail:  ochrona_zabytkow(at)borussia.pl
 www.borussia.pl