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Bilanzen der Transformation in Polen. Interdisziplinäre Sommerschule des Deutschen Polen-Instituts 2008 (05.09.-14.09.2008)

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut, Darmstadt
Tagungsorte: Darmstadt, Görlitz

Nach zwanzig Jahren Transformation in Polen, die das Land in allen Bereichen verändert hat, ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Die unterschiedlichsten Disziplinen haben sich intensiv mit dem vielfältigen Wandel beschäftigt. Welche Erklärungsmodelle können sie heute anbieten? Inwieweit können die Methoden und Ergebnisse der Einzeldisziplinen auf andere Fächer übertragen und fruchtbar gemacht werden?
Die interdisziplinäre Sommerschule des Deutschen Polen-Instituts will Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit geben, gemeinsam mit ausgewiesenen Fachleuten in einer offenen Atmosphäre voneinander zu lernen und miteinander zu diskutieren. Die Sommerschule beginnt in Darmstadt. Eine Reise nach Görlitz dient dazu, Transformationslandschaften in Deutschland physisch zu „erfahren“. In Görlitz stehen unter anderem Gespräche und Exkursionen in der Grenzregion beiderseits der Neiße auf dem Programm.
Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen (fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs), die sich vom Thema „Bilanzen der Transformation in Polen“ angesprochen fühlen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, dass sie durch Vorbereitung auf die Sommerschule und aktive Beteiligung an den Diskussionen zum Gelingen des Kurses beitragen. Die Übernahme eines Kurzreferats bzw. die Präsentation eigener Forschungsergebnisse zum Thema der Sommerschule in Absprache mit den Dozenten ist verpflichtend. Einleitende Basislektüre wird im Internet bereitgestellt. Zur Sommerschule gehören auch Exkursionen, Abendvorträge und ein Kulturprogramm. Die Seminarsprache ist deutsch (Englischkenntnisse erwünscht). Teilnehmerbeitrag: 150 € (für Teilnehmer aus Ländern Ostmitteleuropas: 75 €). Reise- und Übernachtungskosten sowie Verpflegung (teilweise) sind frei.
Bewerbung mit dem beigefügten  Formular bis zum 30.4.2008.
Thementage zu Zeitgeschichte, Politik, Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft.
Ihre Mitwirkung haben u.a. zugesagt:
Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej, Prof. Dr. Mirosława Grabowska, Prof. Dr. Wolfgang Schlott, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Jan Winiecki, Prof. Dr. Klaus Ziemer.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen.
Die Sommerschule wird gefördert von der  ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der  Deutschen Bank AG.

Weitere Informationen:
Dr. Peter Oliver Loew +49-6151-4202-17
 loew(at)dpi-da.de

Manfred Mack
+49-6151-4985-12
 mack(at)dpi-da.de

 

13. Schlesienseminar. Die Sprachen der Schlesier. Gestern, heute, Morgen (29.09.-04.10.2008)

Ort: Konferenzzentrum der Diözese Oppeln im Schloss Kamień Śląski / Groß-Stein, ul. Parkowa 1a, PL-47-325 Kamień Śląski, web:  www.kamien.biz

Das unter der Schirmherr­schaft des Oppelner Erzbischofs Prof. Dr. Alfons Nossol stehende 13. Schlesienseminar auf Schloss Kamień Śląski / Groß Stein widmet sich in diesem Jahr den Sprachen der Schlesier in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Seit dem Beitritt Polens und Tschechiens zum Schengen-Abkommen im Dezember letzten Jahres ist ganz Schlesien innerhalb der Europäischen Union ohne störende Grenzkontrollen in Freiheit vereinigt. Ein großes Hindernis beim gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen stellen jedoch noch immer die Sprachbarrieren zwischen den einzelnen Teilen Schlesiens dar. In einem zukünftigen vereinigten Europa gilt es diese zu überwinden, ohne jedoch die sprachlichen Eigenarten und Besonderheiten Schlesiens zu Gunsten der jeweiligen nationalen bzw. inter­nationalen Verkehrssprachen zu verlieren.
Die einzelnen Vorträge sollen eine Dauer von 30-45 Minuten nicht überschreiten und einen fundierten, auch Laien verständ­lichen Überblick über die jeweilige Thematik gewährleisten. Zur anschließenden Diskussion bitten wir um die Vorbereitung eines Thesenpapiers (höchstens zwei bis drei Seiten). Um eine detaillierte Aufführung der vorgesehen Themen und Termine zu erhalten, wenden sich interessierte Referenten am besten per e-mail an Herrn Dr. Gerhard Schiller.
Das 13. Schlesienseminar unter der Schirmherrschaft Erzbischofs Alfons Nossol wendet sich an einen weiten Interessentenkreis. Jeder Tag soll einer anderen Zielgruppe gewidmet werden, wobei neben Fachleuten und Multiplikatoren alle Freunde schlesischer Kultur herzlich eingeladen sind. Nach jedem fachlichen Vortrag wird anschließend ausreichend Raum zur Diskussion gegeben. Seminarsprachen werden Polnisch und Deutsch sein, wobei für die Übersetzungen der entsprechenden Beiträge Sorge getragen wird. Teilnehmer können sich einen, mehrere Tage oder die ganze Woche für das Schlesienseminar im Gästehaus der Diözese Oppeln im Schloss Kamień Śląski / Groß-Stein anmelden. Ebenso ist es möglich, auch nur einzelne Vorträge und Diskus­sionsrunden zu besuchen. Zur Anmeldung bzw. zur Beantwortung weiterer Fragen inhaltlicher oder organisatorischer Art wenden Sie sich bitte an Herrn Pfarrer Wolfgang Globisch, Seelsorger der deutschen Minderheit in der Diözese Oppeln. Er erteilt Ihnen in deutscher oder polnischer Sprache gerne Auskunft.

Anmeldung und Information (dt./pl.): Diözese Oppeln, Eichendorffbibliothek Prälat Wolfgang Globisch ul. Szpitalnia 7a PL-45-010 Opole Tel. 0048 (0) 77 / 453 9793 Tel./ Fax 0048 (0) 77 / 441 1025 e-mail:  wglobisch(at)opole.opoka.org.pl

Referentenanmeldung: Vorsitzender des wiss. Beirats des VSK, Dr. Gerhard Schiller Sieradzka 5 / 708 PL-45-304 Opole Tel. 0048 (0) 77 / 4580083 E-Mail:  gerhardschiller(at)web.de

Realisierung durch: Diecezja Opolska / Diözese Oppeln, unter der  Schirmherrschaft Erzbischofs Prof. Dr. Alfons Nossol – Uniwersytet Opolski – Prof. Dr. Michael Pietsch und Prof. Dr. Josef Joachim Menzel, Universität Mainz – Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur / Stowarzyszenie Pielęgnowania Sztuki i Kultury Śląskiej (VSK) – Wangener Kreis –  Apostolische Visitatur, Schlesisches Priesterwerk, Heimatwerk Schlesischer Katholiken, Gemeinschaft für dt.-pln. Verständigung (gdpv, Münster) – Verband der deutschen sozialkulturellen Gesellschaften in Polen (VDG, Joanna Manderla) – Dom Współpracy Polsko-Niemieckej / Haus für dt.-pln. Zusammenarbeit (Opole / Gliwice) – Hedwigswerk (Pfr. Klose) – Verein Deutscher Hochschüler (Opole), Salia Silesia (Gliwice) – Senfkorn Verlag (Görlitz, Alfred Theisen).

 

Polen – Migrationen und Transfers. Geschichte – Kultur – Gesellschaft – Wirtschaft (26.02.-28.02.2009)

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa (Universität Gießen), dem Herder- Institut Marburg und dem Institut für Slavistik an der Universität Mainz
Veranstaltungsort: Kongresszentrum "Darmstadtium", Darmstadt

„Migrationen und Transfers“ ist ein aktuelles Thema, aber zugleich ein wichtiges historisches Phänomen, auch und vielleicht sogar in besonderem Maße bezogen auf Polen. Migrationen haben Polen im Laufe seiner gesamten Geschichte geprägt. Völkerwanderung und Landesausbau, Emigration, Vertreibungen und die jüngste Welle von Arbeitsmigration stellen jedoch nur einen Teilaspekt von Wanderungen dar, die auf der 1. Tagung „Deutsche Polenforschung“ zur Sprache kommen sollen. Wir wollen die Chance ergreifen und den Begriff der „Migration“ mit jenem des „Transfers“ verknüpfen. Denn neben großen Menschengruppen und Einzelpersonen wanderten auch Güter und Ideen. Rohstoffe und Fertigprodukte wurden ebenso transferiert wie gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorbilder, Bildung, Texte und Bücher, Stereotype, Feind- und Freundbilder, Rechtsvorstellungen und Gesetze, Kunstwerke und künstlerische Moden.
Das Rahmenthema der ersten Tagung „Deutsche Polenforschung“ Polen – Migrationen und Transfers richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen. In sechs Panels, bei Podiumsdiskussionen, Werkstattgesprächen, Einzelvorträgen und Projektvorstellungen soll nach den unterschiedlichen geschichtlichen und gegenwärtigen Aspekten von Migrationen und Transfers in Bezug auf Polen gefragt werden. Die Tagung wird durch verschiedene begleitende Veranstaltungen ergänzt.
Angesprochen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, insbesondere aus Deutschland, die sich mit Polen oder den deutsch-polnischen Beziehungen beschäftigen. Folgende Disziplinen stehen dabei im Mittelpunkt: Ethnologie, Geographie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Slavistik, Soziologie, Sprachwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft.
Die 1. Tagung „Deutsche Polenforschung“ bietet die Gelegenheit, über die Grenzen der Fachgebiete hinweg Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Projekte zu entwickeln und sich über die Situation der deutschen Polenforschung zu informieren.
Vorbereitungsteam der Tagung: Prof. Dr. Dieter Bingen (Darmstadt), Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen), Prof. Dr. Alfred Gall (Mainz), Prof. Dr. Peter Haslinger (Marburg/Gießen), Dr. Peter Oliver Loew (Darmstadt), Prof. Dr. Monika Wingender (Gießen), Prof. Dr. Klaus Ziemer (Trier).
Genauere Informationen zum  Vorbereitungsteam.

Call for Papers oder Panels
Wir laden alle Interessierten ein, Vorschläge für Referate oder ganze Panels zum Rahmenthema „Migrationen“ einzusenden. Die Vorträge sollten eine Dauer von 25 Minuten nicht überschreiten. Bitte senden Sie uns bis 15. Juni 2008: Ein Abstract für jedes Referat (nicht mehr als eine Seite) sowie Informationen zu Ihrer Person (kurzes Biogramm, Veröffentlichungsverzeichnis). Über die Auswahl der Panels und Referate wird bis Juli 2008 entschieden.

Projektvorstellungen
Zusätzlich zu den themenbezogenen Referaten bieten wir die Möglichkeit zu kurzen Projektvorstellungen im Plenum (2-3 Minuten). Hierzu melden Sie sich bitte bis 31. Dezember 2008 an. Über eine evtl. Auswahl der Vorstellungen wird im Januar 2009 entschieden.

Einladung
Alle an einer Teilnahme ohne eigenen Beitrag Interessierten laden wir ein, sich bis 30. November 2008 auf unserer Homepage www.polenforschung.de/Anmeldung online anzumelden. Für Anmeldungen ab 1. Dezember 2008 wird eine Anmeldegebühr von 30 Euro pro Teilnehmer erhoben.

Für alle Teilnehmer (Referierende, Teilnehmerinnen und Teilnehmer):
Sie reisen und übernachten auf Ihre Kosten. Das Deutsche Polen-Institut wird Ihnen ab Herbst 2008 bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten behilflich sein. Alle angemeldeten Personen erhalten rechtzeitig weitere Informationen.

Anmeldungen
Anmeldungen von Referatsthemen, Projektvorstellungen und Ansprechpartner für organisatorische Fragen:
Dr. Peter Oliver Loew
E-Mail:  loew(at)dpi-da.de
Tel. +49/6151/4202-17
Fax: +49/6151/4202-10

Weitere Informationen zum Thema der Tagung, zur Teilnahme mit und ohne Beitrag sowie zum Rahmenprogramm finden Sie auf folgender Homepage: < http://www.polenforschung.de/>