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Geteilte Geschichte. Regionalgeschichte als Teil der Erinnerung (26.11.-30.11.2008)
Veranstalter: Kreisau-Initiative Berlin und die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung
Veranstaltungsort: Kreisau / Krzyzowa (Polen)

Die Kreisau-Initiative Berlin und die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung organisieren gemeinsam die Konferenz "Geteilte Geschichte- Regionalgeschichte als ein Teil der Erinnerung". Das Programm findet vom 26.-30. November in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Krzyzowa/ Kreisau statt, die sich in der Nähe von Breslau (Polen) befindet.
Die Konferenz richtet sich an Lehrer/innen, Pädagog/innen und Studierende der Geschichte und Politikwissenschaften. Bei der Tagung soll neben den historischen Vorträgen zu regionalgeschichtlichen Themen Mittel- und Osteuropas vor allem die didaktische Umsetzung dieser multikulturellen Geschichte im Mittelpunkt stehen. Das Entdecken der Gleichartigkeit und der Unterschiede in der Geschichte ausgewählter Regionen; das Ermutigen von Lehrenden Regionalgeschichte in ihre Arbeit einzubinden sowie die Förderung der Idee eines offenen und kritischen Dialoges in Kreisau, sind wichtige Elemente des Projekts.
Auf dem Konferenzprogramm stehen Vorträge und Diskussionen zur Regionalgeschichte (u.a. François Igersheim: Straßburg; Krzysztof Ruchniewicz: Breslau/ Wroclaw) ausgewählter Regionen und methodische Aspekte, die mit der Vermittlung von Regionalgeschichte in der Jugendarbeit und Schule verknüpft sind. Der theoretische Teil wird durch eine Reihe von Methodenworkshops (u.a. Urte Kocka: Binationale Schulbücher; Jonny Thimm: Kreative Stadterkundung) angereichert, in denen die Teilnehmer/innen die Gelegenheit haben neue didaktische Praktiken und Methoden kennen zu lernen. Zum Abschluss werden gemeinsame Projekte entwickelt, deren Realisierung durch die finanzielle Unterstützung der Organisatoren ermöglicht wird.
Der Teilnehmerbeitrag von 100 EUR für die Konferenz deckt sowohl Unterbringung als auch Verpflegung sowie alle Seminarmaterialien. 50% der Reisekosten (maximal 80 EUR) werden erstattet.

Programm:

Mittwoch, 26.11.2008
bis 17.30 Anreise
18.30 Abendessen
19:15 Begrüßung der Teilnehmenden durch die Projektleitung, die Leiterin der Gedenkstätte Kreisau (Annemarie Franke) und den Geschäftsführer der Kreisau-Initiative Berlin e.V. (Klaus Prestele) Plenum 19.30 Eingangsreferat mit anschließender Diskussion: Regionalgeschichte als Schnittstelle disparater nationaler, ethnischer und sozialer Geschichten (Adam Krzeminski) Plenum

Donnerstag, 27.11.2008
Historischer Input: Regionalgeschichte
7.45-8.45 Frühstück
9.00- 10.30 Nationale Aspekte und Streitpunkte der Regionalgeschichte (Prof. Dr. Heinrich Küppers) Plenum
10.30- 11.00 Kaffeepause
11.00-12.30 Kurzvorträge mit Fragerunden
Nationale Aspekte und Streitpunkte der Historiographie der Stadt-/Regionalgeschichten von...
- Lemberg/ Lwów (Jaroslaw Hrycak; Uni Lemberg)
- Königsberg/ Kaliningrad (Alena Kozlowa, Memorial, Moskau) 12.30 Mittagessen 14.00-16.30 Kurzvorträge mit Fragerunden (Fortsetzung) Nationale Aspekte und Streitpunkte der Historiographie der Stadt-/Regionalgeschichten von...
- Breslau/ Wroclaw (Andrzej Zawada; Uni Wroclaw)
- Straßburg/ Straßbourg (N.N.)
17.00-18.30 Podiumsgespräch (Teilnehmer: Vortragende vom Vor- und Nachmittag) Wie kann man die eigene Regionalgeschichte mit anderen Ethnien und Nationen teilen? Moderation: Adam Krzeminski
18.30 Abendessen
19.15 Kurze Führung durch die Gedenk- und Begegnungsstätte Kreisau und die Ausstellung „In der Wahrheit leben“, anschließend: Lesung von Ausschnitten aus Briefen und Konzepten des Kreisauer Kreises zu multinationalen Themen Schloss/ Berghaus Konferenz : Geteilte Geschichte Kreisau- Initiative Berlin e.V. Stiftung Kreisau für europäische Verständigung

Freitag, 28.11.2008
Methodischer Input: Fachdidaktik + Projektentwicklung
7.45-8.45 Frühstück
9.00-10:30 Vortrag mit anschließender Fragerunde: Regionalgeschichte als Chance und Problem im Schulunterricht (Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl; CAU Kiel) Plenum
11.00-12:45 Kreative Methoden zur Vermittlung von Regionalgeschichte (die TN wählen je nach Interesse einen Workshop aus)
- Stadterkundungen, Rallyes, Führungen... wie gestalte ich einen Städteaufenhalt spannend? (Jonny Thimm, Stattreisen Weimar)
- Zeitzeugengespräche... Chancen und Gefahren (N.N.)
2 parallele Workshops
13.00 Mittagessen
14.30-16.30 Podiumsdiskussion: Binationale Geschichtsbücher: Zwischen Ausklammerung und Kooperation
Diskutanten: Urte Kocka (FU Berlin), Heinrich Pohl, Krzysztof Ruchniewicz und Adam Krzeminski (als jahrelanger Mitglied in der Deutsch-polnischer Schulbuchkommission); Moderation: Annemarie Franke
Plenum
17.00-18.15 Ideensammlung für Projekttage zu...
(die TN wählen je nach Interesse eine Kleingruppe aus)
a) Regionalgeschichte vor Ort
b) polnischer Geschichte in Deutschland // deutscher Geschichte in Polen
c) transnationaler Geschichte
3 parallele Kleingruppen'
18.30 Abendessen
19.30-21.00 Börse der Projektideen
(Ideen werden vorgestellt, Partner finden sich) Plenum

Samstag, 29.11.2008
Projektentwicklung für die Zukunft
7.45-8.45 Frühstück
9.00 Begrüßung, Organisation
9.15-11.45 Zur Auswahl
a) Gemeinsame Antragstellung für Projekte/ Projekttage mit Projektberatung (Mitarbeiter der Kreisau-Initiative Berlin e.V. und der Stiftung Kreisau)
b) Einsatz von binationalen und europäischen Geschichtsbüchern im Unterricht (Urte Kocka)
12:00-12:45 Präsentation der Projektideen und Abschlussgespräch
13.00 Mittagessen Optional Teilnahme am Ausflug nach Breslau // Abreise
14.00 Abfahrt nach Breslau/ Wroclaw
Ab 15.30 Thematischer Stadtspaziergang, anschließend Freizeit
20.00 Rückfahrt nach Kreisau (Abfahrt in der Nähe des Marktplatzes)

Sonntag, 30.11.2008
7.45-8.45 Frühstück
9.30 Abreise

Aktuelles Programm
 www.kreisau.de/downloads/Programm%20Konferenz%20Regionalgeschichte.pdf

Anmeldeformular
 www.kreisau.de/downloads/Anmeldeformular%20Geteilte%20Geschichte%20DE.doc<//a>

Daniel Wunderer
Kreisau-Initiative Berlin e.V.,  c/o Allianz AG An den Treptowers 3, 12435 Berlin
0049 30-53836363
 wunderer@kreisau.de
Homepage
der Kreisau Initiative Berlin e.V. < www.kreisau.de>

 

 

Polen – Migrationen und Transfers. Geschichte – Kultur – Gesellschaft – Wirtschaft (26.02.-28.02.2009)

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa (Universität Gießen), dem Herder- Institut Marburg und dem Institut für Slavistik an der Universität Mainz
Veranstaltungsort: Kongresszentrum "Darmstadtium", Darmstadt

„Migrationen und Transfers“ ist ein aktuelles Thema, aber zugleich ein wichtiges historisches Phänomen, auch und vielleicht sogar in besonderem Maße bezogen auf Polen. Migrationen haben Polen im Laufe seiner gesamten Geschichte geprägt. Völkerwanderung und Landesausbau, Emigration, Vertreibungen und die jüngste Welle von Arbeitsmigration stellen jedoch nur einen Teilaspekt von Wanderungen dar, die auf der 1. Tagung „Deutsche Polenforschung“ zur Sprache kommen sollen. Wir wollen die Chance ergreifen und den Begriff der „Migration“ mit jenem des „Transfers“ verknüpfen. Denn neben großen Menschengruppen und Einzelpersonen wanderten auch Güter und Ideen. Rohstoffe und Fertigprodukte wurden ebenso transferiert wie gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorbilder, Bildung, Texte und Bücher, Stereotype, Feind- und Freundbilder, Rechtsvorstellungen und Gesetze, Kunstwerke und künstlerische Moden.
Das Rahmenthema der ersten Tagung „Deutsche Polenforschung“ Polen – Migrationen und Transfers richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen. In sechs Panels, bei Podiumsdiskussionen, Werkstattgesprächen, Einzelvorträgen und Projektvorstellungen soll nach den unterschiedlichen geschichtlichen und gegenwärtigen Aspekten von Migrationen und Transfers in Bezug auf Polen gefragt werden. Die Tagung wird durch verschiedene begleitende Veranstaltungen ergänzt.
Angesprochen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, insbesondere aus Deutschland, die sich mit Polen oder den deutsch-polnischen Beziehungen beschäftigen. Folgende Disziplinen stehen dabei im Mittelpunkt: Ethnologie, Geographie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Slavistik, Soziologie, Sprachwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft.
Die 1. Tagung „Deutsche Polenforschung“ bietet die Gelegenheit, über die Grenzen der Fachgebiete hinweg Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Projekte zu entwickeln und sich über die Situation der deutschen Polenforschung zu informieren.
Vorbereitungsteam der Tagung: Prof. Dr. Dieter Bingen (Darmstadt), Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen), Prof. Dr. Alfred Gall (Mainz), Prof. Dr. Peter Haslinger (Marburg/Gießen), Dr. Peter Oliver Loew (Darmstadt), Prof. Dr. Monika Wingender (Gießen), Prof. Dr. Klaus Ziemer (Trier).
Genauere Informationen zum  Vorbereitungsteam.

Call for Papers oder Panels
Wir laden alle Interessierten ein, Vorschläge für Referate oder ganze Panels zum Rahmenthema „Migrationen“ einzusenden. Die Vorträge sollten eine Dauer von 25 Minuten nicht überschreiten. Bitte senden Sie uns bis 15. Juni 2008: Ein Abstract für jedes Referat (nicht mehr als eine Seite) sowie Informationen zu Ihrer Person (kurzes Biogramm, Veröffentlichungsverzeichnis). Über die Auswahl der Panels und Referate wird bis Juli 2008 entschieden.

Projektvorstellungen
Zusätzlich zu den themenbezogenen Referaten bieten wir die Möglichkeit zu kurzen Projektvorstellungen im Plenum (2-3 Minuten). Hierzu melden Sie sich bitte bis 31. Dezember 2008 an. Über eine evtl. Auswahl der Vorstellungen wird im Januar 2009 entschieden.

Einladung
Alle an einer Teilnahme ohne eigenen Beitrag Interessierten laden wir ein, sich bis 30. November 2008 auf unserer Homepage www.polenforschung.de/Anmeldung online anzumelden. Für Anmeldungen ab 1. Dezember 2008 wird eine Anmeldegebühr von 30 Euro pro Teilnehmer erhoben.

Für alle Teilnehmer (Referierende, Teilnehmerinnen und Teilnehmer):
Sie reisen und übernachten auf Ihre Kosten. Das Deutsche Polen-Institut wird Ihnen ab Herbst 2008 bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten behilflich sein. Alle angemeldeten Personen erhalten rechtzeitig weitere Informationen.

Anmeldungen
Anmeldungen von Referatsthemen, Projektvorstellungen und Ansprechpartner für organisatorische Fragen:
Dr. Peter Oliver Loew
E-Mail:  loew(at)dpi-da.de
Tel. +49/6151/4202-17
Fax: +49/6151/4202-10

Weitere Informationen zum Thema der Tagung, zur Teilnahme mit und ohne Beitrag sowie zum Rahmenprogramm finden Sie auf folgender Homepage: < http://www.polenforschung.de/>

 

Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die  Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg (09.03.-11.03.2009)

Veranstalter: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg
Veranstaltungsort: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147 a, D-26127 Oldenburg

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen haben das 20. Jahrhundert in Mittel- und Osteuropa nachhaltig geprägt. Neue Staaten sind entstanden, neue Grenzen wurden gezogen. Die Pariser Vorort- und Minderheitenschutzverträge haben zahlreichen historisch gewachsenen Regionen und Siedlungsgemeinschaften eine neue politische Ordnung gegeben. Lang gehegte nationale Aspirationen wurden verwirklicht, eine Aufbruchstimmung erfasste weite Kreise der Bevölkerung. Minderheiten wurden zu Staatsvölkern, Staatsvölker zu Minderheiten. Dieser Umbruch warf neue Fragen auf, die alten nationalistischen Argumentationsmustern Vorschub leisteten. Die Zwischenkriegszeit war krisenhaft geprägt von der Auseinandersetzung um die Bewältigung der Kriegsfolgen, um Demokratie und Totalitarismus, um soziale Reformen vor dem Hintergrund sozialer Konflikte, von Tradition und Moderne sowie von wirtschaftlicher Prosperität und Instabilität. Von diesen Prozessen waren auch die Deutschen im östlichen Europa betroffen.
Die Auseinandersetzung mit dem Krieg und seinen Auswirkungen erfolgte insbesondere auch auf kulturellem Gebiet, in der Literatur, der Architektur, der bildenden Kunst, in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Tagung setzt einen Schwerpunkt auf die künstlerisch-kulturellen Entwicklungen und die strukturellen Veränderungen im wissenschaftspolitischen Bereich. Dabei sollen aktuelle Paradigmen wie transnationale Betrachtungsweisen, Gedächtnisgeschichte, die Rolle der Geschichtspolitik und der historischen Stereotypenforschung. Ein Akzent liegt auf den mittel- und langfristigen Auswirkungen der Nachkriegsordnung; es gilt, historische sowie kulturelle Kontinuitäten zu verdeutlichen, die teilweise bis in die Gegenwart fortwirken.

Folgende Sektionen sind vorgesehen:
SEKTION 1: Identität und Erinnerungspolitik (z.B.: Kriegserfahrung als literarisches Thema, Soziale Bewegungen, Kriegerdenkmale, Revisionspropaganda und Kriegsschuldfrage, Grenzlandliteratur)
SEKTION 2: Loyalität, Segregation oder Autonomie? Minderheiten in der Nachkriegsordnung (z.B.: Minderheitenschutz, Volksabstimmungen und „Abstimmungskämpfe“, Religion/ Konfession, Schule, Militär, Konstruktion neuer „Volksgruppen“, Formen des Austausches zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen)
SEKTION 3: Wissenschaft und Wissenschaftspolitik (z.B.: Grenzlandforschung, Etablierung neuer Fächer und Institutionen, Atlasforschung)
SEKTION 4: Tradition und Moderne (z.B.: Rundfunk und Film, Selbstdarstellung neuer Staaten in Architektur und Kunst,  Avantgarde, Nostalgie, Inszenierung von Genderbildern)

Die Redezeit beträgt 20 Minuten, Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
Bitte senden Sie uns bis zum 30.09.2008 ein Exposé Ihres (unveröffentlichten) Beitrags (ca. eine halbe DIN-A 4-Seite, 2.400 Zeichen) sowie kurze Angaben über Ihren beruflichen Werdegang und die derzeitige Tätigkeit.
Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant.

Vorschläge sind zu richten an:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Johann-Justus-Weg 147 a, 26127 Oldenburg,  www.bkge.de, bkge@uni-oldenburg.de

 

Schlesien als Anliegen einer deutsch-polnischen Regionalgeschichte (27.11.2009-29.11.2009)

Veranstalter: Historische Kommission für Schlesien
Veranstaltungsort: Schlesisches Museum zu Görlitz
Ansprechpartner: Prof. Dr. Joachim Bahlcke, Universität Stuttgart Prof. Dr. Thomas Wünsch, Universität Passau
Deadline: 30.12.2008

Ziel der internationalen Nachwuchstagung ist es, allen mit der deutsch-polnischen Regionalgeschichte befassten jüngeren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ein Forum der Präsentation und Diskussion zu bieten. Erwünscht sind Forschungsprojekte zur schlesischen Geschichte, aber auch zu übergreifenden Aspekten einer deutsch-polnischen Regionalgeschichte und zu vergleichenden Fragestellungen. Doktoranden sind genauso angesprochen wie Habilitanden oder mit einer sonstigen Forschungsarbeit befasste Wissenschaftler. Sie haben die Möglichkeit, ihre Forschung vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren, woran sich eine Diskussion anschließen wird. Die Sprache der Präsentation ist in der Regel deutsch.
Im Sinne einer „Jungen Akademie“ gibt es bei den Themen keine zeitlichen und methodischen Einschränkungen. Bedingung ist ein historischer Ansatz, der in wesentlichen Teilen der Arbeit gegeben sein muß. Neben den rein geschichtswissenschaftlichen Themen sind deshalb auch kunsthistorische, sprach- und dialektgeschichtliche, historisch-volkskundliche bzw. ethnologische sowie kirchen- und religionsgeschichtliche Fragestellungen willkommen. Der zeitliche Fokus der Veranstaltung reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Zur Bewerbung aufgefordert sind Wissenschaftler aus Deutschland, dazu aus Polen, Tschechien und darüber hinaus. Unter den Meldungen wird von den Organisatoren aus Gründen der Kapazität eine Auswahl der Einzuladenden getroffen. Zuschüsse für Reise- und Übernachtungskosten der Referenten können auf Antrag gewährt werden.
Um die Verständigung innerhalb der Nachwuchsgruppe und mit den Mitgliedern der Historischen Kommission zu erleichtern, ist jeder Teilnehmer aufgefordert, ein Exposé im Umfang von max. 5 Seiten Länge anzufertigen, das während der Tagung in der gehörigen Anzahl kopiert ausliegen wird. Es enthält die wesentlichen Aussagen zum Forschungsprojekt, dazu möglicherweise Quellenausschnitte, Karten, Abbildungen, Tabellen, bibliographische Angaben etc.
Bewerbungsschluß ist Ende Dezember 2008; eine definitive Zusage über die Auswahl der Referenten erfolgt bis Ende Februar 2009.

Bewerbungen ab sofort und mit Vorlage des Exposés bitte in schriftlicher Form an eine der beiden folgenden Adressen:
- Prof. Dr. Joachim Bahlcke, Universität Stuttgart, Historisches Institut, Abteilung Geschichte der Frühen Neuzeit, Keplerstr. 17, D-70174 Stuttgart, E-Mail: < joachim.bahlcke(at)po.hi.uni-stuttgart.de>
- Prof. Dr. Thomas Wünsch, Universität Passau, Philosophische Fakultät, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen, D-94030 Passau, E-Mail: < thomas.wuensch(at)uni-passau.de>

Prof. Dr. Thomas Wünsch
Universität Passau
E-Mail: < thomas.wuensch(at)uni-passau.de>
Homepage der Historischen Kommission für Schlesien < http://www.hiko-schlesien.de>

URL zur Zitation dieses Beitrages
< http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=10012>