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Dieser Teil des SILESIA-NEWSLETTERS wird in Zusammenarbeit mit der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften erstellt.

Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften
Neißstr. 30
02826 Görlitz
Bestandsübersicht:  http://webopac2.goerlitz.de/

 

Roswitha Schieb:
Literarischer Reiseführer Breslau.
Sieben Stadtspaziergänge.
2., aktualisierte Auflage.
Potsdam (Deutsches Kulturforum östliches Europa) 2009
404 S. mit vielen Abbildungen, Registern, Karten.
Preis: € 19,80
ISBN: 978-3-936168-46-4

Ein Gang durch die Literaturstadt Breslau, Zentrum des Humanismus und der deutschen Barockdichtung, Wirkungsstätte bedeutender Autoren wie Gerhart Hauptmann, in den zwanziger Jahren Keimzelle der Hörfunk-Avantgarde und seit den sechziger Jahren Anziehungspunkt für herausragende polnische Dichter und Theatermacher.

VORMERKeN! Die Autorin wird die zweite Auflage am 22. Oktober um 18 Uhr im Schlesischen Museum vorstellen.

 

SILESIA NOVA
Vierteljahresschrift für Kultur und Geschichte 
Nr. 1/2009
8,00 EUR
ISBN 978-3-940310-75-0

Aus dem Inhalt dieser Ausgabe:

- Aktuelles aus dem Germanistischen Institut der Universität Wroclaw

- Deutsche und Polen 1.9.39. Abgründe und Hoffnungen. Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin

- Dariusz Wojtaszyn: "In wessen Namen ...?" Der Briefwechsel zwischen polnischen und deutschen Bischöfen im Jahr 1965 in der ostdeutschen Presselandschaft

- Arno Herzig: Die gegenreformatorische Bildstrategie der Glatzer Jesuiten

- Gisela Burkamp: Mensch und Landschaft im Blickpunkt. Zum Werk des Malers und Grafikers Max Uhlig

- Johanna Brade: Die Künstlerfamilie Rhaue

- Dietmar Ridder: Das Grufthaus der Stiftsfräulein auf dem Kirchhof von Radmeritz (Radomierzyce)

- Manfred Raab: Pan-Europa - Traum oder Wirklichkeit?

- Edward Bialek: Vom "Promkombinat" zum Kulturzentrum. Das Gebäude der Ritterakademie in Liegnitz nach 1945

- Ludwika Gajek: Vorstadtbühne mit Ambitionen. Zur Geschichte des Breslauer Thalia-Theaters

- Louis Ferdinand Helbig: Erhart Kästner (1904-1974) in der Nachfolge von Gerhart Hauptmann (1862-1946)

- Im weitesten Sinn ist jeder Schreibvorgang autobiographisch. Anna Sawicka sprach für Silesia Nova mit dem Schriftsteller Wolfgang Bittner

- Sebastian Mrozek: Birken, Birken. Horst Bieneks und Wolfgang Bittners Reiseerinnerungen an die oberschlesische Heimat im Spannungsfeld der Regionalität und Universalität

- Die Kunst wird das Blendwerk überleben. Angelika Szorek sprach für Silesia Nova mit dem Schriftsteller Willi Fährmann

- Ausstellungskalender

- Rezensionen

 

Monatszeitschrift ODRA
Jahrgang 2009, Heft 7/8

Bemerkenswerte Dokumente deutsch-polnischen Dialogs  sind Briefe zwischen Tymoteusz Karpowicz und seinem deutschen Übersetzer Heinrich Kunstmann, den Marek Zybura in einem eigenen Beitrag als „Amicus Poloniae“ würdigt.

rozmowa PROBLEMY RODZĄ SIĘ W DOBRYCH CZASACH z Leszkiem Balcerowiczem rozmawia Stanisław Lejda
Piotr Gajdziński: ARCYKAPŁANI POWSZECHNEJ SZCZĘŚLIWOŚCI
Krzysztof Ruchniewicz: SPÓŹNIONY PLAN MARSHALLA
Agnieszka Góra: TO CYGANY SĄ
Magdalena Nowicka: ALFADZIEWCZĘTA, CZYLI FEMINIZM DLA KSIĘŻNICZEK
Magdalena Bajer: OBOJĘTNOŚĆ TRUDNIEJSZA DO WYBACZENIA NIŻ ZDRADA
Adam Chmielewski: WIARA A GRANICE FALLIBILIZMU
Agnieszka Syska: WIERSZE
Tymoteusz Karpowicz: LISTY DO HEINRICHA KUNSTMANNA
Marek Zybura: AMICUS POLONIAE – HEINRICH KUNSTMANN
Adam Poprawa: NIEOBOJĘTNOŚĆ DŁUGIEJ KRESKI
Zenon Fajfer: WIERSZE
Zbigniew Bochenek: WYSCHNIĘTY JĘZYK RETORA
Andrzej Turczyński: PISMO CIEMNOŚCI
William Shakespeare: SONETY w nowym przekładzie
Susana Fortes: QUATTROCENTO
Rafał Derda: WIERSZE
Jacek Łukasiewicz: GARSTECZKA WRÓBLA
rozmowa WOLNOŚĆ, PO PROSTU Z Jerzym Kosałką rozmawia Mirosław Ratajczak
Jan Topolski: FIZJOLOGIA SAMOTNOŚCI. KINO TSAI MING-LIANGA
Magdalena Talik: MUZYCZNA OWCZARNIA
Monika Roszak: PEWNEGO RAZU PINA ZAPYTAŁA...
Piotr Michałowski: KONTRAPUNKT 44
Krystyna Kuczyńska: W SIECI SKOJARZEŃ
Jacek Sieradzki: ZBOMBARDOWANI
Rafał Węgrzyniak: ZDRADZONA REWOLUCJA
Mariusz Urbanek: KSIĄŻKI NA PLAŻĘ
Piotr Kajewski: KOCHAĆ NATURĘ?... ZA CO...?
Marta Mizuro: W KINIE
Urszula Kozioł: Z POCZEKALNI
Marta Mizuro: LEKTURY NIEKONIECZNIE OBOWIĄZKOWE
Paweł Kaczmarski: OTWARTOŚĆ
Ilona Godlewska: DEHNELIANA
Jakub Winiarski: RIHLA? PORTOLAN? REPORTAŻ INTYMNY?
Piotr Nowak: ARCYDZIEŁO Z PROMOCJI
W OFICYNIE
CZYTANIE BEZ GRANIC
POCZTÓWKI LITERACKIE KAROLA MALISZEWSKIEGO
SYGNAŁY
WERNISAŻE
INFORMACJE, KOMENTARZE

 

Krystyna Tyszkowska (red.)
Skąd my tu? Wspomnienia repatriantów
Wrocław 2008
Oficyna Wydawnicza Atut
322 pp.
ISBN 978-83-7432-272-0

Verlagstext:

Teksty składające się na książkę są częścią plonu, jaki przyniósł konkurs na wspomnienie o repatriacji ogłoszony w 1991 roku przez Fundację „Krzyżowa” dla Porozumienia Europejskiego pod patronatem Uniwersytetu Wrocławskiego, Biblioteki Zakładu Narodowego im. Ossolińskich, Polskiego Towarzystwa Ludoznawczego i Wrocławskiego Towarzystwa Miłośników Historii. Wspomnienia repatriantów, choć obfitujące w opisy sytuacji nader dramatycznych, wolne są od agresywnych uogólnień, niewolne jednak od ocen. To cecha godna podkreślenia, gdy się zważy, że doświadczenia ludności dawnych Kresów Wschodnich z wyjątkową trafnością potwierdzały prawdę, że wojna budzi w ludziach wszelkiego rodzaju upiory: nacjonalizm, bratobójstwo, nienawiść, chciwość.

Der Titel des von Krystyna Tyszkowska herausgegebenen Bandes kann übersetzt werden mit „Woher sind wir hierhergekommen?“ Das Buch versammelt persönliche Erinnerungen von Menschen, die  nach dem Zweiten Weltkrieg das einst polnische Ostgalizien verlassen mussten und in Niederschlesien landeten. Die Texte sind ausgewählte Beiträge zu einem Wettbewerb, den die Kreisau-Stiftung für Europäische Verständigung unter der Schirmherrschaft der Universität Breslau, der Bibliothek des Ossolineums, der Polnischen Gesellschaft für Volkskunde und des Breslauer Historischen Vereins veranstaltet hat.

Aus der deutschen Zusammenfassung im Buch:

„In Ostgalizien fielen 1939 in Folge des Geheimen Zusatzprotokolls des Hitler-Stalin-Paktes sowjetische Truppen ein, 1941 wurde es von Deutschen besetzt, um 1944 wieder von der Roten Armee eingenommen zu werden. Im Ergebnis des Krieges mussten die polnischen Bewohner Ostgaliziens ihre Heimat verlassen und wurden in den neuen westpolnischen Gebieten angesiedelt, wo wiederum die deutsche Bevölkerung entweder schon geflüchtet war oder später zwangsweise ausgesiedelt wurde. Der Vertreibung der Polen aus Ostgalizien gingen der ethnisch-nationale Kampf der Ukrainischen Aufstandsarmee gegen die polnische Zivilbevölkerung sowie der politisch-ideologische Kampf der sowjetischen Besatzer gegen die polnische Intelligenz voraus. Letzterer äußerte sich in Verhaftungen und Verschleppungen nach Sibirien, ersterer in bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um jedes einzelne Dorf.

In der offiziellen polnisch-kommunistischen Sprache wurde die Zwangsaussiedlung der Polen aus den neu eingesetzten sowjetischen Republiken Ukraine, Belarus und Litauen ‚Repatriierung‘ genannt, um zu suggerieren, dass die Polen in ihre urpolnischen Siedlungsgebiete zurückkehrten. In der Konsequenz dieser ideologisch geprägten Sprache nannte man die vormals deutschen Gebiete Schlesien, Pommern und Ostpreußen ‚Wiedergewonnene Gebiete‘. In seiner historischen Einführung geht Marek Czapliński ausführlich auf diese Zusammenhänge ein.

[...] Tatsächlich liefern die [...] Beiträge interessante Einblicke in das Leben vor und während der Besatzungszeit, das Zusammenleben von Ukrainern, Juden und Polen vor und nach 1939, die Hoffnung auf Frieden bei Kriegsende, die sich verwandelt in das Trauma des Verlassens der angestammten Heimat. Es folgt die Fahrt ins Ungewisse, in Güterwaggons unter unmenschlichen Bedingungen und in existentieller Not. Schließlich die Ankunft in der Fremde, das verordnete Zusammenleben von Deutschen und Polen bis zur endgültigen Aussiedlung der deutschen Bewohner 1947.

Die Veranstalter des Wettbewerbs hatten von Beginn an die Absicht, ausgewählte Arbeiten zu publizieren. Der vorliegende Band ist die späte Umsetzung dieses Vorhabens, allerdings mit bestimmten Einschränkungen: beabsichtigt war die Gegenüberstellung deutscher und polnischer Schicksale in einem Buch sowie die Übersetzung der Erinnerungen des jeweils anderen in die Sprache des Nachbarn. In den zwei Fällen der Erinnerungen von Ruth Funk und Ingeborg Gräfin von Pfeil ist es gelungen, deutsche Erfahrungen in polnischer Übersetzung beizufügen. Die Übersetzung der polnischen Erinnerungen ins Deutsche bleibt ein Desiderat."

Alle, die dazu beitragen möchten, können eine zweckbestimmte Spende an die Kreisau-Initiative Berlin e.V. richten.  (Information:  www.kreisau.de)

 

Ewa Bagłajewska-Miglus, Renata Szpigiel:
Witaj Polsko!

Hrsg. v. Erika Worbs.
Projektleitung und landeskundliche Beiträge: Matthias Kneip.
Bd. 1 und 2, Grammatisches Beiheft und Audio-CD.
Universum Verlag Wiesbaden 2009
Einzelpreise: 24,80 €, 24,80 €, 16,80 €, 19,80 €

Das erste Lehrwerk für Polnisch als dritte Fremdsprache in Deutschland erschienen ist. Es richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen 8-12 bzw. 9-13 und enthält neben zwei Unterrichtsbänden einen Grammatikband und eine Audio-CD, dazugehörige Arbeitshefte sind in Planung.

Während beispielsweise für Spanisch, Französisch, Russisch oder auch Italienisch seit Jahren Lehrwerke für Schüler vorhanden sind, bestand für Polnisch noch ein Defizit.

Die geringe Zahl von Schülern, die derzeit Polnisch lernen, steht nach Meinung des Verlags in keinem Verhältnis zur Nützlichkeit dieser Kenntnisse: „Die wirtschaftlichen Kontakte mit Polen nehmen zu und immer mehr Firmen suchen Mitarbeiter mit entsprechenden Sprachkenntnissen. Wenn sich demnächst der Arbeitsmarkt in Deutschland für polnische Arbeitnehmer öffnet,“ würden sich deutsche Schulabgänger mit meist ausgezeichnet Deutsch und Englisch sprechenden Polen messen lassen müssen. „Das nun erschienene Lehrwerk soll einen Beitrag dazu leisten, die Ausbildungssituation im Hinblick auf die Polnischkenntnisse deutscher Schüler zu verbessern.“

Das Lehrwerk wurde von der Bundesregierung, durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Robert Bosch Stiftung gefördert.

Weitere Informationen:  http://www.polnisch.in-schulen.de/ www.polnisch.in-schulen.de

 

Handbuch "Geschichte verstehen - Zukunft gestalten" über die deutsch-polnischen Beziehungen zwischen 1933 und 1949
Kartoniert, 344 S. m. zahlr. Ill. u. Karten
EUR 24,80
ISBN 978-3-940310-44-6
 www.neisseverlag.de

Das von Kinga Hartmann herausgegebene deutsch-polnische Geschichtsbuch war im Rahmen eines Interreg-Projektes in der ersten Auflage allein für den Schulgebrauch in Sachsen erhältlich. Eine in Inhalt und Form identische Parallelausgabe erschien im Breslauer Wissenschaftsverlag GAJT in polnischer Sprache für den Schulgebrauch in Niederschlesien. Somit wurde erstmals in der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen ein gemeinsames Geschichts-Lehrbuch für Schüler in beiden Ländern publiziert. Diese Initiative erlebte sowohl in Deutschland als auch in Polen ein vielfältiges Medienecho und das Interesse eines über die Schulen weit hinausreichenden, breiten Leserkreises.

Das reich illustrierte und mit zahlreichen Quellentexten versehene Buch enthält Beiträge von Malgorzata Ruchniewicz, Krzysztof Ruchniewicz, Tobias Weger und Kazimierz Woycicki.

 

Thomas Maruck
Der Schweidnitzer Keller im Breslauer Rathaus
Bergstadtverlag, Freiburg 2009
Pappband
144 S. m. zahlr. Abb.
EUR 14,90

Thomas Maruck hat die erste umfassende Monographie über eine von Europas ältesten Gaststätten und gewiss die berühmteste Schlesiens geschrieben. Der Schweidnitzer Keller im Breslauer Rathaus hat sieben Jahrhunderte lang die durstigen und geselligen Größen europäischer Kulturgeschichte bewirtet und vielfältige Begebenheiten Breslauer und schlesischer Historie erlebt. Thomas Maruck weiß davon kenntnisreich und unterhaltsam zu erzählen. Mit zahlreichen Illustrationen versehen, ist ein handliches Buch entstanden für alle, die daheim Sehnsucht nach Breslau haben oder in der Metropole an der Oder rund um das Rathaus auf Entdeckungsreise gehen möchten.