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Rezension:

1000 lat Wrocławia - 1000 Jahre Breslau
Die neue Dauerausstellung des Breslauer Stadtmuseums

Schon Name und Ort der Mitte April neu eröffneten Dauerausstellung zu tausend Jahren Breslauer Stadtgeschichte stellt eine kleine Provokation dar: 1000 Jahre Breslau, ausgestellt im so genannten Königsschloss. Für einige Kommentatoren ging dieser Verweis auf die Hohenzollernherrschaft in Schlesien zu weit, da es Königsschlösser in Polen nur in Krakau oder Warschau geben sollte; andere wiederum benutzen weiterhin den bisher gebräuchlichen Namen „Spätgenpalais“ (nach den Vorbesitzern). Die nach jahrelangen Umbauarbeiten eröffnete, erste komplette Stadtgeschichtsschau situiert sich im Kontext dieser seit einigen Jahren laufenden Debatten über eine (neue) regionale Identität in Niederschlesien und den deutschen Anteil daran.[1]
Die Ausstellung bezieht in der Art der Präsentation und im Inhalt deutlich Stellung zu dieser Debatte. Wie der Ideengeber und Museumsdirektor Maciej Łagiewski im Museumsführer schreibt: „Nahezu 3.000 Exponate (…) erzählen von Menschen, Ideen, Ereignissen und der dahin fließenden Zeit, seit der Gründung eines Bistums in Breslau bis zu unseren Zeiten“.(S. 9) Dadurch entstünde „zum ersten Mal eine Ausstellung, frei von politischen Emotionen und ohne einseitigen Kommentar“, in der „Geschichte definiert, nicht deformiert“ werde (S. 12). Insgesamt lässt sich sagen, dass das Ziel einer „brauchbaren“ Geschichtsnarration aufgegangen ist, die dabei visuell recht ansprechend ist. Einige Mängel sollen dennoch nicht unerwähnt bleiben.
Die Erzählung beginnt schon beim Eingang zum Museum – von der viel befahrenen ul. Kazimierza Wielkiego im Breslauer Stadtzentrum betritt man durch ein Säulentor den Hof des „Königsschlosses“, an dessen Seitenflügeln entlang so genannte „Meilensteine“ der Stadtgeschichte aufgestellt sind. Mit bloßen Jahreszahlen versehen, markieren sie einschneidende Ereignisse. Und hier folgt schon die erste Überraschung: Sie beziehen sich größtenteils auf klassische, politikhistorische Wendepunkte (1335, 1871, 1945 etc.), wobei von Menschen und Ideen hier lediglich die Gründung der Jesuitenakademie 1702 oder die so genannte „Jahrhundertflut“ an der Oder 1997 zeugen. Als eine Besonderheit kann man den doppelten Meilenstein „1526, 1530“ ansehen, wo neben dem Fall der Stadt an das Habsburgerreich die Verleihung des Stadtwappens (dort auch abgebildet) erwähnt wird. Dessen Würdigung erklärt sich durch den Kampf um seine Wiedereinführung 1990 als Erscheinungsform der Herausbildung der neuen Lokalidentität und durch Łagiewskis Forschungen zu dem Thema.
Die Ausstellung im Innern des Gebäudes verläuft über drei Stockwerke und durch 25 Räume; die Narration folgt recht klassisch einem chronologischen Muster, mit etablierten Epocheneinteilungen. Zu Beginn passiert man eine Vitrine mit jeweils einem ausgewählten Artefakt für jeden Zeitabschnitt, wobei die Auswahl recht plakativ ist, z.B. ein sowjetisches Maschinengewehr für 1933-1945; zum Schluss folgt ein großer Spiegel. Als Zufall, aber auch Ausdruck eines gewissen Trends im Ausstellungswesen darf gelten, dass die Berliner Polen-Ausstellung „My berlińczycy“[2] genau so endet. Den eigentlichen Auftakt der Exposition bildet aber ein Monumentalgemälde des kürzlich verstorbenen Malers Franciszek Starowieyski „Die wundersame Wiederentdeckung des Kopfes vom Heiligen Johannes nach der kommunistischen Vernichtung“ – ein Auftragswerk für die Breslauer Millenniumsfeiern 2000, das dem Ernst des Anliegens eine Prise Ironie verleiht.
Als keinesfalls selbstverständlich sollte man ansehen, dass die Beschriftung konsequent dreisprachig ist (Polnisch, Deutsch, Englisch). Selbst die vielen multimedial präsentierten Zusatzinformationen an den insgesamt zehn Computerstationen wurden, sofern ersichtlich, übersetzt. Auch die Tatsache, dass in der deutschen Version stets von „Breslau“ und „Breslauer“ die Rede ist, spricht für die Vorurteilslosigkeit der Darstellung. Was die Auswahl der Exponate angeht, so erscheint einiges diskussionswürdig. So wird im Mittelalterteil die legendäre Schlacht am Hundsfeld (polnisch Psie Pole) erwähnt, wobei dazu auch ein Panoramagemälde aus den 1950er-Jahren präsentiert wird. Das ist insofern bedenklich, als dass dieses unter Historikern umstrittene Scharmützel in der kommunistischen Propaganda zur Belegung einer ewigen deutsch-polnischen Feindschaft missbraucht wurde. Dass Piastenherzog Heinrich der Fromme (gestorben 1241) durch ein Gemälde aus dem 18. Jahrhundert dargestellt wird, fällt dem gegenüber eher harmlos aus. Ansonsten kann als Fußnote zum Streit um die Rückgabe von nach Warschau verlagerten Kunstschätzen der schlesischen Kulturgeschichte angemerkt werden, dass viele Exponate als Deposita zentraler Museen in der Breslauer Ausstellung auftauchen.
Dass die Geschichte zum großen Teil als Werk großer Männer – durch entsprechende Porträts dargestellt – präsentiert wird, und Ideengeschichte meistens in Gestalt von ausgestellten Büchern daher kommt, könnte man noch hinnehmen. Als höchst problematisch erscheint aber die Nutzung eines deutschen Dokumentarfilms von 1931 zur Illustration des städtischen Lebens zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik. Als charakteristisch kann gelten, dass die Betonung des „deutschen“ Charakters des Ortes im Original in den polnischen Untertiteln umschifft wurde. Die Aussagen der jeweiligen Exponate sollten nicht allzu sehr mit der Narration der Ausstellung konfligieren. Recht plakativ erscheint die Behandlung der problematischen Zeitabschnitte: Das Dritte Reich wird auf Konzentrationslager, Zwangsarbeiter und vor allem die Festungszeit (Februar bis Mai 1945) beschränkt, so dass der Besucher wenig über die Haltung der damaligen Breslauer zum Nationalsozialismus oder den Alltag darin erfährt; die Jahre 1945 bis 1956 sind schon rein optisch gesehen Zeiten des roten Terrors. Gegenüber der Leinwand mit dem Film von 1931 wird ein polnischer Propagandafilm zur Austreibung der Deutschen nach 1945 ausgestrahlt, wobei die Einordnung seiner Rhetorik dem Besucher dankenswerterweise selbst überlassen wird.[3]
Die barocken und klassizistischen Räume wurden insgesamt sehr passend für die Exposition arrangiert. Die Ausstellungsmacher konnten aber der Versuchung nicht widerstehen, die prachtvollen Räume des Mittelteils – die Gemächer der Hohenzollernkönige – als schöne Interieurs in Szene zu setzen. Ähnliches gilt für den „Beyersdorf-Saal“, auf den die Galerie der Breslauer Kunst 1850-1945 folgt. Dies unterbricht die Chronologie der Ausstellung und ist anscheinend dem Wunsch geschuldet, die Kunstsammlung des Museums zur Schau zu stellen. Spätestens dann, wenn man einen Raum, angefüllt mit Riesengebirgslandschaften von Dressler, Morgenstern etc., betritt, fragt man sich nach dem Bezug zur Stadtgeschichte, abgesehen vom Wirkungsort der Maler. Hat man den Zugang zu den Sälen 16-25 gefunden, und lässt die Kunstsammlungen zu 1945-2000 beiseite, folgen die Abschnitte zum 19. und 20. Jahrhundert. Die Ausstellung endet, etwas überraschend, mit einer Präsentation des Kulturlebens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit besonderer Berücksichtigung des Theaters.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass trotz aller aufgeführten Mängel, der Besuch des Museums sehr empfohlen werden kann, nicht zuletzt eben wegen des Gebäudes und des schönen barocken Gartens (mit Museumscafe). Abgesehen von allen Brüchen und gelegentlichen Verrenkungen, erzählt die Ausstellung auf eine recht kohärente Art „die komplexe und schwierige Geschichte einer Stadt im Herzen Europas“.(S. 9) Außerdem kommt hinzu, dass sowohl die besondere Lokalität mit ihrer Geschichte, wie auch die Bestände der eingegliederten Institutionen (Medaillen- und Kunstmuseum) in die Dauerausstellung eingebunden werden mussten. Dass diese Erzählung der Projektion der Eliten von der Vergangenheit – der „Geschichte nach Norman Davies“, wie ein amerikanischer Kollege es bezeichnet hat – oder gar dem Stadtmarketing entspricht, ist offensichtlich. Schließlich können historische Museen nur in sehr begrenztem Maße wissenschaftliche Debatten wiedergeben. Sie können aber zur Auseinandersetzung mit der Geschichte, ihrer Bedeutung für das Hier und Heute und somit für die eigene Identität, anregen. In diesem Sinne erfüllt das Breslauer Museum seine Rolle gut.

Autor: Mateusz Hartwich

Anmerkungen: 
[1] Vgl. Philipp Ther/ Tomasz Królik/ Lutz Henke (Hrsg.): Das polnische Breslau als europäische Metropole. Erinnerung und Geschichtspolitik aus dem Blickwinkel der Oral History, Wrocław 2005. 
[2] Siehe< www.wirberliner.de> (19.06.2009). 
[3] Vgl. dazu bei Gregor Thum, Die fremde Stadt. Breslau 1945, Berlin 2003 [polnisch als "Obce miasto. Wrocław 1945 i potem", Wrocław 2006; Ende 2008 bereits in dritter Auflage erschienen]  

Diese Rezension erschien am 20.06.2009 auf der Internetplattform H-Soz-u-Kult<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=116&type=rezausstellungen>. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Verfassers und der Redaktion.

Rollenwechsel. Künstlerinnen in Schlesien um 1880 bis 1945.
Sonderausstellung vom 5.9.2009 - 28.2.2010 im Schlesischen Museum zu Görlitz

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Kunsthistoriker, Verlage, Galerien und Museen häufig mit dem Leben und Werk von Künstlerinnen befasst. Man fragte nach spezifisch weiblichen Positionen in der bildenden Kunst und untersuchte aus sozialgeschichtlicher Sicht die gesellschaftliche Rolle der Frauen im Kunstbetrieb. Für zahlreiche Künstlerinnen verschiedener Epochen, Länder und Regionen liegen bereits Untersuchungen und Biographien vor – für Schlesien steht diese Forschung noch am Anfang.
Der 150. Geburtstag der Breslauer Malerin Gertrud Staats (1859-1938) bietet einen guten Anlass, das erstaunlich breite Leistungsspektrum der Künstlerinnen Schlesiens seit der Jahrhundertwende vorzustellen. Gertrud Staats gehörte zu den wenigen Frauen, die bereits zu Lebzeiten breite Anerkennung für ihr Werk fanden. Die meisten Künstlerinnen erlangten lediglich lokale Beachtung und gerieten schnell in Vergessenheit, trotz ihrer bedeutenden Leistungen auf den Gebieten der freien Kunst (Bildhauerei, Malerei, Graphik), des Kunsthandwerks (Textilkunst, Gebrauchsgraphik, Schriftkunst u.ä.) und der Fotografie. Die Zeit des NS-Regimes, der Krieg und die Vertreibung haben nicht unwesentlich zum Untergang vieler Werke beigetragen. Nach 1945 kannte man nur noch wenige herausragende Namen.
Neben einem Querschnitt durch das bedeutende Oeuvre von Gertrud Staats gibt die Ausstellung mit rund 100 Originalwerken, zeitgenössischen Fotos und Archivalien einen Überblick über die Entwicklung in Schlesien. Zugleich erscheint die erste umfassende Publikation zu diesem Thema – die Dissertation der polnischen Kunsthistorikerin Ksenia Stanicka-Brzezicka (Breslau) – in deutschsprachiger Übersetzung. Dieses Werk enthält nicht nur eine erste Darstellung und Einschätzung der Frauenkunst in Schlesien, sondern darüber hinaus eine Auflistung über 570 Namen von Künstlerinnen und Kunststudentinnen mit biographischen Angaben sowie eine umfangreiche Bibliographie.
Johanna Brade 

Termine:
4.9.2009, 18 Uhr, Ausstellungseröffnung
13.9.2009, 11 Uhr, Führung
20.10.2009, 9.30-12 Uhr, Ferienangebot
21.10.2009, 9.30-12 Uhr, Ferienangebot
01.11.2009, 11 Uhr, Führung

Schlesisches Museum zu Görlitz
Schönhof, Brüderstraße 8
 www.schlesisches-museum.de
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr

Gelegenheit zum Polnischlernen für deutsche Studenten

Die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS e.V.), Deutschland vergibt
ein GFPS-Stipendium für einen Semestersprachkurs in Polen
gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
für Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen im Sommersemester 2010

Geboten werden Stipendien:
- für das Sommersemester 2010: 01.02.2010 - 30.06.2010
- an den Hochschulen in Krakow, Lodz, Lublin, Poznan und Katowice,
- mit der Möglichkeit zur Teilnahme an einem Intensivsprachkurs über ein Semester.

Die Leistungen des Stipendiums umfassen die Gebühren für die Einschreibung in einen polnischsprachigen Studiengang, ein monatliches Stipendium in Höhe von ca. 1.300 Zloty (vorbehaltlich der Mittelzusage), Hilfe bei der Vermittlung von Unterkunft und persönliche Betreuung vor Ort sowie kostenlose Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS.

Erwünscht sind
- erste Grundkenntnisse der polnischen Sprache,
- Interesse an Kultur und Gesellschaft Polens,
- gesellschaftliches Engagement,
- gute bis sehr gute Hochschulleistungen,
- Immatrikulation an einer deutschen Hoch- bzw. Fachhochschule,
- deutsches Abitur bzw. Fachabitur sowie
- deutsche Staatsangehörigkeit.

Bewerbungsschluss: 30. September 2009!

Weitere Informationen:  www.gfps.org/stipendien; Email:  stipendien(at)gfps.org

Wettbewerb / Konkurs / Soutěž

Die Riesengebirgsbücherei in Jelenia Góra / Hirschberg, die Christian-Weise-Bibliothek in Zittau und die Bibliotheken in Liberec / Reichenberg und Jablonec / Gablonz laden Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 19 Jahren herzlich ein zur Teilnahme am
VI. künstlerischen Wettbewerb „Krakonoš - Rübezahl - Rzepiór - der Riesengebirgsgeist“
unter dem Patronat der Euroregion Neiße.

Die Teilnehmer reichen ein Werk in einer beliebigen Technik ein:  Zeichnung, Malerei, Collage, Graphik, Schnitzerei o.a.
Am Wettbewerb dürfen ausschließlich solche Werke teilnehmen, die bisher bei Wettbewerben oder Ausstellungen noch nicht ausgezeichnet wurden.
Das Kunstwerk wird zusammen mit einem verschlossenen Briefumschlag eingereicht. Werk und Briefumschlag bitte nicht mit Namen, sondern nur mit Titel und mit einem übereinstimmenden Kennzeichen versehen. Im Umschlag soll ein Blatt mit Angaben zum Teilnehmer liegen: Name und Vornahme, Alter, Adresse der Schule oder Einrichtung, wo das Kunstwerk gefertigt wurde, Name und Vornahme des Lehrers, Wohnungsadresse und Telefonnummer des Teilnehmers, Titel des Werks.

Die Werke sind an bis zum 30. Oktober an folgende Adresse einzusenden oder abzugeben: Jeleniogórskie Centrum Informacji i Edukacji Regionalnej „Książnica Karkonoska” (Hirschberger Zentrum für Information und Regionale Edukation „Riesengebirgsbücherei“), ul. Bankowa 27, PL 58-500 Jelenia Góra

Feierliche Bekanntgabe der Ergebnisse, Überreichung der Preise und Eröffnung der Wettbewerbsausstellung im Dezember 2009 in der Kleinen Galerie der Riesengebirgsbücherei in Jelenia Góra / Hirschberg, ul. Bankowa 27.
Für Rückfragen steht auf deutscher Seite die Christian-Weise-Bibliothek in Zittau zur Verfügung. Telefon: 03583 /51890.
Gefördert wird der Wettbewerb vom polnischen Ministerium für Kultur und nationales Erbe.

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Jeleniogórskie Centrum Informacji i Edukacji Regionalnej „Książnica Karkonoska”
we współpracy z bibliotekami partnerskimi w Libercu, Jabloncu i w Żytawie
zaprasza dzieci i młodzież w wieku od 7 do 19 lat
na VI. konkurs plastyczny "Krakonoš - Rübezahl - Rzepiór - Duch Karkonoszy"
pod patronatem Euroregionu Nysa.

Uczestnicy konkursu wykonują jedną pracę w dowolnej technice plastycznej: rysunke, malarstwo, collage, grafika, rzeźba itp.
Udział w konkursie mogą wziąć wyłącznie prace dotychczas nienagradzane na innych konkursach i wystawach.
Uczestnicy przesyłają pracę oznaczoną tytułem i opatrzona godłem autora.  Do pracy należy dołączyć zamkniętą kopertę z godłem, zawierającą karte z danymi: imię i nazwisko autora pracy, wiek, adres szkoły lub placówki w której wykonano pracę, imię i nazwisko nauczyciela, adres zamieszkania i numer telefonu autora pracy, tytuł pracy.

Prace należy przesyłać do 30-ego października 2009 roku na adres: Jeleniogórskie Centrum Informacji i Edukaci Regionalnej „Książnica Karkonoska”, ul. Bankowa 27, PL 58-500 Jelenia Góra

Uroczyste ogłoszenie wyników, wręczenie nagród oraz otwarcie wystawy pokonkursowej odbędzie się w grudniu 2009 roku w Galerii Małych Form „Książnicy Karkonoskeij” w Jeleniej Górze, ul. Bankowa 27.
Informacje udziela Książnica pod numerami (075) 7522884 albo 7522568.
Realizacja przy pomocy finansowej Ministerstwa Kultury i Dziedzictwa Narodowego.

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Centrum informací a regionalního vzdělávání v Jelení Hoře – „Krkonošská knihovna“, Krajská vědecká knihovna v Liberci, Městská knihovna Jablonec nad Nisou a Christian-Weise-Bibliothek v Žitavě zvou děti a mládež ve věku 7-19 let
na VI. výtvarnou soutěž „Krakonoš - Rübezahl - Rzepiór - Duch Krkonoš“
pod záštitou Euroregionu Nisa.

Účastníci soutěže zhotoví 1 práci libovolnou výtvarnou technikou: malba, kresba, grafika, sochařství apod.
Soutěže se mohou účastnit pouze práce, jež nebyly doposoud oceněny w jiných soutěžích a výstavách.
K práci je třeba přiložit uyavřenou obálkou se symbolem (také na práci!), v níž budou následující údaje: jméno a příjimení autora, stáří (věk), adresa školy nebu instituce, ve které práce vznikla, jméno a příjimení učitele, adresa bydliště, telefonní číslo, e-mailová adresa, název práce.

Lhůta pro příjem prací končí 15. října 2009. Do totho termínu mohou soutěžící své prací se odevzdávat v Krajské vědecké knihovně v Liberci (Rumjancevova 1362/1, CZ-460 53 Liberec) nebo v Městské knihovně v Jablonci (Dolní náměstí 600/1, CZ-46601 Jablonec nad Nisou).

Slavnostní vyhlášení výsledků, předání cen a otevření výstavy soutěžních prací s uskuteční v prosinci 2009 v „Galerii Małych Form“ v Krkonošské knihovně, ul. Bankova 27 v Jelení Hoře.
Veškeré informace o soutěži poskytují Krajská vědecká knihovna v Liberci, tel. 48 24 12 111 (132), a Městská knihovna Jablonec nad Nisou, tel. 483 710 479.
S finanční podporou Ministerství pro Kulturu a Národní Dědictví Polské Republiky.

Stipendium: "Grenzgänger"
Robert Bosch Stiftung und Literarisches Colloquium
Berlin schreiben Recherchestipendien für Autoren aus

Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2009

Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder China entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und auf Recherchereise Richtung Osten aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln, authentische Orte besuchen wollen und einen eigenen Blick wagen. Die Veröffentlichungen sollen ein breites Publikum erreichen können, zu Diskussionen anregen und zu mehr Verständnis für die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas und China beitragen.

*Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge.*

Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 bis 10.000 € beantragt werden. Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die "Grenzgänger" werden zudem darin unterstützt, ihre Werke in öffentlichen Veranstaltungen zu präsentieren.

Bewerbungen können bis zum 31. Oktober 2009 an das Literarische Colloquium Berlin e.V. gerichtet werden (Inga Niemann, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, Telefon 030/816996-64, E-Mail: niemann@lcb.de).

Weitere Informationen, Bewerbungsunterlagen sowie Veröffentlichungen der bisher geförderten "Grenzgänger" finden Sie im Internet unter
 www.lcb.de/grenzgaenger und  www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger

Stipendienprogramm "Go-East" für Praktika und Studienaufenthalte in
Mittel- und Osteuropa


Die HANIEL STIFTUNG in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien vergibt auch für das Sommersemester 2010 Stipendien für Studienaufenthalte bzw. Praktika in Mittel- und Osteuropa

Antragsfrist: 30.11.2009

Bewerbungen zu senden an:
Prof. Dr. Nikolaus Lobkowicz (ZIMOS, Ostenstr. 27, 85072 Eichstätt)

Für: Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Journalistik, und der (Zeit-)Geschichte ab dem 4. Sem.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des ZIMOS: Tel: 08421-931717, Fax: 08421-931780, E-Mail:  zimos(at)ku-eichstaett.de

 http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/stipen.htm