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Kunst und Musik in der Oberlausitz um 1600 – zur Problematik von Epochenbegriffen am Beispiel der Renaissance
Vortrag von Thomas Napp im Regionalgeschichtliches Kolleg
Mittwoch, 2.12., 16 Uhr; Schlesisches Museum zu Görlitz, Brüderstraße 8, Veranstaltungssaal

Bäuerin in Riesengebirgstracht entzündet Lichtzepter, aquarellierte Federzeichnung, erste Hälfte 20. Jhd.© Foto: SMG 

 „Alles sieht so festlich aus …“ Weihnachtliche Traditionen in Schlesien früher und heute
Sonnabend, 5.12., 15 Uhr; Schlesisches Museum zu Görlitz, Brüderstraße 8, Veranstaltungssaal

Einladung zu einem unterhaltsamen Kaffeetrinken, Eintritt: 8 € (Kaffee und Kuchen inclusive)

Vortrag: Von Leinwandhändlern, Tuchmachern und Rittergutsbesitzern. Über die Wirtschaft der Oberlausitz im Barockzeitalter.
Ines Anders im Regionalgeschichtlichen Kolleg
Mittwoch, 9.12., 16 Uhr; Schlesisches Museum zu Görlitz, Brüderstraße 8, Veranstaltungssaal

Wenn auch das goldene Zeitalter der frühkapitalistischen Entwicklung in der Oberlausitz Mitte des 16. Jahrhunderts zu Ende ging, so zeugen doch barocke Hausfassaden, Gruftanlagen auf den Friedhöfen und im Stil des Barock neu entstandene Herrensitze  vom Glanz dieser Epoche. 1635 hatte der sächsische Kurfürst zur Begleichung ausstehender Kriegskosten von Kaiser Ferdinand II. im Prager Frieden die beiden Lausitzen als Lehen erhalten. In den folgenden Jahrhunderten beeinflusste der sächsische Staat Land, Leute und die Wirtschaft in der Oberlausitz.
Anhand besonderer Produkte wie den Damaststoffen aus Großschönau sollen die Leistungsfähigkeit der Oberlausitzer Industrie und die Handelsverbindungen der örtlichen Kaufleute aufgezeigt werden. Neben der städtischen Wirtschaft wird ein Schlaglicht auch der Landwirtschaft gewidmet sein.

Lesung: Eine Görlitzer Kindheit und Jugend zwischen Stalin und Honecker
Dr. Ronny Kabus liest aus seinen Erinnerungen
Donnerstag, 10.12., 18 Uhr, Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5

Görlitz in der Nachkriegszeit, die schlesische Herkunft der Familie und die Verfolgung Andersdenkender in der DDR prägen die Erinnerungen des Historikers Dr. Ronny Kabus. Er wurde 1947 in Görlitz geboren, reiste vor der Wende in die Bundesrepublik aus und war langjähriger Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg.

„Alles sieht so festlich aus …“ Weihnachtliche Traditionen in Schlesien früher und heute
Sonnabend, 12.12.2009, 15 Uhr; Schlesisches Museum zu Görlitz, Brüderstraße 8, Veranstaltungssaal

Einladung zu einem unterhaltsamen Kaffeetrinken, Eintritt: 8 € (Kaffee und Kuchen inclusive)

Schlesische Weihnacht – Lieder aus Deutschland und Polen
mit Magdalena und Thomas Maruck, Breslau/Wrocław, Jauernick
Sonntag, 13.12., 16 Uhr; Pfarrhaus, Struvestraße 19, Görlitz

Auch in diesem Jahr sind die Bewohner von Görlitz und Zgorzelec herzlich zum deutsch-polnischen Liedersingen im Advent eingeladen. Eine gemeinsame Veranstaltung des Kulturreferenten für Schlesien und der Pfarrgemeinde Heilig-Kreuz Görlitz.

Vortrag: Geld regiert die Welt – in Schlesien und in der Oberlausitz seit dem 11. Jahrhundert
Martina Pietsch im Regionalgeschichtliches Kolleg
Mittwoch, 16.12., 16 Uhr; Schlesisches Museum zu Görlitz, Brüderstraße 8, Veranstaltungssaal

In Schlesien und in der Oberlausitz wurden seit dem 11. Jahrhundert vermehrt Münzen geprägt. Geld wurde allmählich zum Tauschmittel und widerspiegelte in den Münzbildern die religiösen und politischen Verhältnisse. Martina Pietsch stellt die Münzgeschichte Schlesiens mit Verweisen auf die Oberlausitz dar.