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Die Eisbahn auf dem Breslauer Stadtgraben bei der Liebichshöhe. Postkarte um 1920. 

Schlittschuhlaufen im Breslau der Biedermeierzeit
Ausschnitt aus "Breslau und dessen Umgebungen" (1833) von Friedrich Nösselt
 
"Das Schlittschuhlaufen war noch vor 40-50 Jahren in Breslau ungewöhnlich, ist aber jetzt ziemlich allgemein. Es sind dazu auf dem Stadtgraben die Schwimmeister zur Aufsicht bestellt. Diese sorgen dafür, daß zwischen dem Ohlauer- und Nicolaithore die Bahn, wenn Schnee gefallen ist, gekehrt sey; sie halten sich Stuhlschlitten und Schlittschuhe zum vermiethen, und erhalten einen Silbergroschen Bahngeld. Auch pflegt eine Bahn auf dem Stadtgraben links von der Ziegelbrücke zu seyn. Das Laufen auf der Oder findet nur selten statt, wenn nämlich das Eis auf diesem Flusse durch nach starkem Frost erfolgtes Thauwetter gleich geworden, und dann durch neu eingetretenen Frost wieder hart geworden ist. Die Polizeibehörde läßt dann die Festigkeit desselben untersuchen, und die Gefahrlosigkeit bekannt machen. Dann pflegen die Schlittschuhläufer theils nach Zedlitz und Grüneiche, noch häufiger aber bis Treschen zu laufen. Unter der Ziegelbastion, wo man anzuschnallen pflegt, wimmelt es dann von Menschen und Stuhlschlitten. Die umwohnenden Fischer sind mit schnell zubereiteten Stuhlschlitten bei der Hand, und fahren auf denselben die Liebhaber der Eisfahrten aufs Schnellste bis Treschen und zurück. Man pflegt dafür 15 Sgr. Cour. zu zahlen. Auch Damen nehmen an diesem Vergnügen Theil, so wie es auch nicht ungewöhnlich ist, daß sich Damen auf den auf dem Stadtgraben befindlichen Eisbahnen fahren lassen."

Stipendium: Schroubek-Fonds Östliches Europa (München) 
Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie, München
Bewerbungsschluss: 01.03.2010

Der 2007 von Dr. Georg R. Schroubek und Barbara Schroubek an der Universität München eingerichtete "Schroubek-Fonds Östliches Europa" hat das Ziel, die Beschäftigung mit den Völkern und Kulturen des östlichen Europa zu fördern und insbesondere das Wissen über die kulturellen Beziehungen zwischen dieser Region und dem deutschen Sprachraum zu erweitern. Das Ziel soll erreicht werden durch die Förderung der Vermittlung von Sprach- und Kulturkompetenzen, der Durchführung von Forschung und des wissenschaftlichen Austauschs.

Die Aktivitäten des Fonds beziehen sich auf das gesamte östliche Europa, wobei der Schwerpunkt auf den slawischen Ländern liegt. Die Förderung gilt den Themen:
- Kulturen der Minderheiten, insbesondere die jüdische und deutsche Kultur,
- Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten, Interethnik, Multiethnizität,
- interkulturelle und interreligiöse Kommunikation und Beziehungen,
- politische und Geschichtsmythen, nationale und transnationale Erinnerung,
- nationale, regionale, ethnische, religiöse Identitäten,
- gegenseitige Wahrnehmungen, Stereotypen, antisemitische Einstellungen,
- Alltagskultur und ihr Wandel, städtische und regionale Kulturen,
- (volks)künstlerische Ausdrucksformen,
- der Einfluss der Politik auf die Alltagskultur,
- historische und gegenwärtige Migrationsprozesse,
- Kulturaustausch zwischen dem deutschen Sprachraum und dem östlichen Europa.

Das Förderprogramm umfasst Stipendien, Sprachkurse, Workshops, Preise für Abschlussarbeiten, Dozentenaustausch, Gastvorträge, Tagungen, Publikationen und Ausstellungen.  

Besonders begrüßt werden Bewerbungen aus den Fächern Volkskunde/ Europäische Ethnologie, (osteuropäische) Kunstgeschichte und Jüdische Kultur und Geschichte.

Detaillierte Informationen unter  http://www.schroubek-fonds.<wbr></wbr>volkskunde.uni-muenchen.de/<wbr></wbr>index.html

GFPS-Stipendium für einen Studienaufenthalt in Tschechien

gefördert aus Mitteln des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der GFPS e.V. Für Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen im Wintersemester 2010/11.

Geboten werden Stipendien:
- für das Wintersemester 2010/11: 01.10.2010 " 28.02.2011,
- an den Universitäten in Brno, PlzeÈ, Hradec Králové und Praha sowie anderen Universitäten, sofern eine Studienplatzzusage vorliegt,
- mit der Möglichkeit zur Teilnahme am regulären Lehrbetrieb innerhalb eines Studiums in der Landessprache.

Die Leistungen des Stipendiums umfassen die Gebühren für die Einschreibung in einen tschechischsprachigen Studiengang an einer der oben genannten Universitäten, ein monatliches Stipendium in Höhe von ca. 7.000 CZK (vorbehaltlich der Mittelzusage), Hilfe bei der Vermittlung von Unterkunft und persönliche Betreuung vor Ort sowie die kostenlose Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS e.V.

Erwünscht sind:
- gesellschaftliches Engagement,
- gute bis sehr gute Studienleistungen,

Voraussetzungen sind:
- Kenntnisse der tschechischen Sprache,
- Interesse an Kultur und Gesellschaft Tschechiens,
- Immatrikulation an einer deutschen Hoch- bzw. Fachhochschule,
- deutsches Abitur bzw. Fachabitur sowie
- deutsche Staatsangehörigkeit.

Bewerbungsschluss: 31. März 2010!

Weitere Informationen zum Stipendium, den Auswahlkriterien und dem Bewerbungsverfahren unter:  www.gfps.org/stipendien. Bei Fragen wendet Euch bitte an  stipendien(at)gfps.org.

GFPS-Stipendien für Studienaufenthalte in Polen
Bewerbungsschluss: 31.03.2010

Die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS e.V.) vergibt für das Wintersemester 2010/2011 Stipendien 1.) für einen Semestersprachkurs und 2.) für ein Auslandssemester in Polen. Unter den Zielorten sind auch die Schlesische Universität in Katowice/Kattowitz und die Universität Wrocław/Breslau.

Bewerbungsschluss für beide Angebote: 31. März 2010
Weitere Informationen zu den Stipendien, den Auswahlkriterien und dem Bewerbungsverfahren unter:  www.gfps.org/stipendien.
Bei Fragen wendet Euch bitte an:  stipendien(at)gfps.org.

1.) GFPS-Stipendium für einen Semestersprachkurs in Polen
gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

für Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen im Wintersemester 2010/11

Geboten werden Stipendien:
- für das Wintersemester 2010/11: 01.10.2010 – 28.02.2011,
- an den Hochschulen in Krakow, Lodz, Lublin, Poznan und Katowice,
- mit der Möglichkeit zur Teilnahme an einem Intensivsprachkurs über ein Semester.

Die Leistungen des Stipendiums umfassen die Gebühren für die Einschreibung in einen polnischsprachigen Studiengang, ein monatliches
Stipendium in Höhe von ca. 1.300 Zloty (vorbehaltlich der Mittelzusage), Hilfe bei der Vermittlung von Unterkunft und persönliche Betreuung vor Ort sowie kostenlose Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS.

Erwünscht sind
- erste Grundkenntnisse der polnischen Sprache,
- Interesse an Kultur und Gesellschaft Polens,
- gesellschaftliches Engagement,
- gute bis sehr gute Hochschulleistungen,
- Immatrikulation an einer deutschen Hoch- bzw. Fachhochschule,
- deutsches Abitur bzw. Fachabitur sowie
- deutsche Staatsangehörigkeit.


*****

2.) GFPS-Stipendium für einen Studienaufenthalt in Polen
gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

für Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen im Wintersemester 2010/11

Geboten werden Stipendien:
- für das Wintersemester 2010/11: 01.10.2010 – 28.02.2011,
- an den Hochschulen in Warszawa, Krakow, Wroclaw, Torun, Lodz, Lublin, Gdansk, u.a.
- mit der Möglichkeit zur Teilnahme am regulären Lehrbetrieb innerhalb eines Studiums in der Landessprache.

Die Leistungen des Stipendiums umfassen die Gebühren für die Einschreibung in einen polnischsprachigen Studiengang, ein monatliches
Stipendium in Höhe von ca. 1.300 Zloty (vorbehaltlich der Mittelzusage), Hilfe bei der Vermittlung von Unterkunft und persönliche Betreuung vor Ort sowie kostenlose Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS.

Erwünscht sind:
- Kenntnisse der polnischen Sprache,
- Interesse an Kultur und Gesellschaft Polens,
- gesellschaftliches Engagement,
- gute bis sehr gute Hochschulleistungen,
- Immatrikulation an einer deutschen Hoch- bzw. Fachhochschule,
- deutsches Abitur bzw. Fachabitur sowie 2
- deutsche Staatsangehörigkeit.

n-ost Reportagepreis
gründlich recherchieren, mutig schreiben, Osteuropa sichtbar machen

Mit dem n-ost Reportagepreis zeichnet n-ost Journalisten aus, die genau beobachten, gründlich recherchieren und einfühlsam beschreiben. Prämiert werden inhaltlich und sprachlich herausragende Reportagen aus osteuropäischen Ländern, die zwischen dem 1. April 2009 und dem 31. März 2010 in deutschsprachigen Medien erschienen sind. Der Preis ist mit 2.000 Euro (1. Preis), 1.000 Euro (2. Preis) und 500 Euro (3. Preis) dotiert, die Preisträger nehmen im Oktober 2010 an der n-ost Medienkonferenz im ungarischen Pécs teil. Neben eigenen Reportagen können auch Texte anderer Journalisten vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 15. April 2010.

Details zur Ausschreibung und Anmeldeformulare unter:  www.n-ost.de/reportagepreis

KONTAKT
n-ost - Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Ulrike Gruska
Neuenburger Straße 17
D-10969 Berlin
Tel. + 49 (0)30/259 32 83 - 19
 reportagepreis(at)n-ost.de

Ausschreibung eines Stipendium "Interkultureller Dialog 2010" (Einsendeschluss ist der 30. April 2010.)

Ein erfolgreicher interkultureller Dialog ist zum großen Teil von der Kenntnis der historischen, kulturellen und politischen Zusammenhänge, innerhalb derer eine Gesellschaft funktioniert, abhängig. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) weiß um die Herausforderungen, die das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen in der Europäischen Union mit sich bringt und erkennt die Bedeutung der gesellschaftlichen Bildung in diesem Bereich an. Daher schreibt die Stiftung ein Stipendium aus, das sich an Wissenschaftler und Publizisten richtet, die ein Buch über das Nachbarland schreiben möchten. Die Publikation soll sich mit aktuellen politischen Entwicklungen oder mit Einstellungen in der Gesellschaft auseinandersetzen und ein breites und vielfältiges Publikum ansprechen.

Die Stiftung vergibt ein Stipendium für den Aufenthalt in Deutschland bzw. in Polen. Das Stipendium hat eine Dauer von bis zu 6 Monaten und beträgt maximal 2.000 EUR monatlich. Die Übernahme zusätzlicher Leistungen (Reisekosten, Versicherung, Büchergeld, Familienzulage u.ä.) ist nicht vorgesehen.
Bewerben können sich alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland bzw. Polen, die sich durch ihre bisherige wissenschaftliche oder publizistische Tätigkeit für ein solches Vorhaben qualifizieren und die ein klar strukturiertes und inhaltlich überzeugendes Konzept der geplanten Arbeit vorlegen können (deutsch und polnisch). Eine Absichtserklärung eines geeigneten Verlags, die Publikation nach Abschluss des Auslandsaufenthaltes zu veröffentlichen, ist hilfreich.
Über die Stipendienvergabe entscheidet der Vorstand der SdpZ gemäß den in der Satzung festgelegten Bestimmungen.

Bewerbungen sind zu richten an:
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37
00-108 Warszawa
Stichwort: Interkultureller Dialog 2010

Einsendeschluss ist der 30. April 2010. Es gilt das Datum des Poststempels. Elektronisch zugesandte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbung fügen Sie bitte einen aussagekräftigen Lebenslauf bei. Zugesandte Unterlagen werden nicht zurückgegeben. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Frau Dr. Grazyna Babul, E-Mail:  gbabul(at)fwpn.org.pl, Tel.: (+48 22) 338-62-65; Frau Karoline Gil, E-Mail:  karoline.gil(at)sdpz.org, Tel.: (+49 30) 279-087-75

Neu! Die interaktive Deutsch-Polnische Landkarte

Die interaktive Deutsch-Polnische Landkarte (Mapa Polsko-Niemiecka) ist das jüngste Internetprojekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Die Landkarte ging am 4. Januar 2010 online. Auf ihr findet man gegenwärtig rund 200 Institutionen in Deutschland und Polen, die sich u. a. kulturell, wissenschaftlich und gesellschaftlich herausragend für den deutsch-polnischen Dialog einsetzen. Auch große international bedeutende Mittlerorganisationen,
wie das ifa, das Goethe Institut oder das Adam Miczkiewicz-Institut sind auf der Landkarte zu finden.
Die zweisprachige interaktive Landkarte ist ein praktisches und innovatives Tool, das einen schnellen Überblick über die Akteure, Institutionen bzw. Projekte verschafft und diese kurz vorstellt. Der Nutzer kann anhand fünf Filtern bzw. sechs Kategorien ein Suchprofil erstellen. Er kann zwischen Deutschland, Polen bzw. Berlin und Warschau wählen oder sich alles anzeigen lassen.
Um die Suche zu erleichtern hat die Landkarte sechs Kategorien. Die Kategorie "herausragende SdpZ-Projekte", stellt rund 50 Projekte vor, die von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit seit 1991 gefördert worden sind. Das Gros der Projekt diente dem Erhalt des deutsch-polnischen Kulturerbes, u. a. Denkmäler, Kirchen und Schlösser und Begegnungsstätten. In der Kategorie "Wissenschaft" werden Forschungseinrichtungen aufgelistet, die zu Polen bzw. Deutschland forschen bzw. das Wissen um diese Länder verbreiten. Die Kategorie "Bildung/Begegnung" stellen vorbildliche schulische oder universitäre Einrichtungen vor. Deutsch-polnische Schulpartnerschaften können nicht berücksichtigt werden. "Kultur" präsentiert Kulturträger (Vereine, Gesellschaften, Museen oder Festivals), die deutsche oder polnische Kultur im jeweiligem Nachbarland fördern bzw. vermitteln. Die Kategorie "Medien" versammelt deutsche, polnische oder deutsch-polnische Medienprojekte (Presse, Radio, TV und Onlineportale), die den deutsch-polnischen Beziehungen oder einem Land gewidmet sind. In die sechste Kategorie "Institutionelle Zusammenarbeit/Sonstiges" fallen diplomatische Vertretungen, Wirtschaftsverbände u.ä..

Mit der Förderung von rund 600 Projekten jährlich trägt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit dazu bei, die bilaterale Zusammenarbeit beider Länder kontinuierlich auszubauen und zu festigen. Die Schwerpunkte der SdpZ sind u. a. die kulturelle Zusammenarbeit und alle Aspekte des Informationsaustausches, die den Wissensstand und die Medienberichterstattung über das jeweils andere Land und die deutsch-polnischen Beziehungen verbessern. Die interaktive Landkarte zeigt nicht nur einzelne herausragende Stiftungsprojekte, sondern auch die Fülle und Bandbreite der deutsch-polnischen Zusammenarbeit.

Die Landkarte ist unter  http://deutsch-polnische-landkarte.info abrufbar oder direkt über das Portal "Point. Der deutsch-polnische Kalender" erreichbar:  www.de-pl.info

(Karoline Gil)