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Ein Informationsangebot des Kulturreferenten für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz

Beim Schlesischen Nach(t)lesen vor zwei Jahren las der MDR-Redakteur, Autor und Dramaturg Heinz Drewniok im Görlitzer Studio seines Senders – neben ihm werden auch dieses Mal wieder Prominente Literatur an ungewöhnlichen Orten präsentieren. Foto: Sebastian Müller, 2008 © SMG. 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,
 
noch ist der Frühling nur eine Hoffnung, aber schon wird Kultur in und um Schlesien vorbereitet – in der Region selbst und an vielen Orten in der Bundesrepublik Deutschland. Die Heimatsammlung Hindenburg sendet ein erfreuliches Signal: Die Stadt Essen hat Sie mitten in ihr eigenes Haus der Geschichte aufgenommen und sichert damit Fortbestand und Zugänglichkeit eines Schaufensters nach Schlesien in der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas. Viele seinerzeit aus Hindenburg/Zabrze geflohene, vertriebene oder später ausgesiedelte Menschen und deren Nachkommen wohnen heute im Ruhrgebiet. Schon seit dem 19. Jahrhundert wurde es tief von Zuwanderern aus Oberschlesiern wie auch von Polen geprägt. – In Görlitz wird derzeit das 3. Schlesische Nachtlesen vorbereitet, das auf Texte aus und über Schlesien, Görlitz und Zgorzelec neugierig machen und diese in genussfreundlichen Häppchen unter die Leute bringen soll – als Anregung zum Flanieren und späteren Selberlesen. Und drei zusammen am SMG vorgestellte Projekte geben Einblicke in das Schicksal schlesischer Juden, die nach Israel flüchten konnten und dort ein neues Leben aufbauten. – Die Schlesien gewidmeten und in Schlesien gelegenen Museen bereiten zahlreiche Ausstellungseröffnungen zum Saisonauftakt vor – überzeugen Sie sich selbst in unserer Ausstellungsübersicht!
 
Mit den besten Grüßen aus Görlitz
Ihr Maximilian Eiden
Kulturreferent für Schlesien