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Bildungsreise des Herber-Wehner-Werks
13. Mai 2010 bis 16. Mai 2010
Grün ist die Heide - Mythos Niederschlesien

Der Filmerfolg „Grün ist die Heide“ von 1951 war bezeichnend für seine Zeit: Man hatte genug von Krieg und Verlust und war auf der Suche nach Heimat - und liegt diese auch in der Ferne. Er ist ein Dokument von vielen, die den Blick auf Niederschlesien nach 1945 verklären. Diese Bildungsreise stellt die Frage in den Mittelpunkt, welche Bedeutung Niederschlesien vor dem Zweiten Weltkrieg für die deutsche Identität hatte und wie der Nationalitätenwechsel dieser Kulturlandschaft in beiden Teilen Deutschlands sowie auf polnischer Seite bearbeitet wurde. Welche Bedeutung hatte und hat diese Region für die deutsch-polnischen Beziehungen? Mittel der Annäherung sind Film, Kunst und Literatur sowie (wenn es die Wetterlage erlaubt) eine Wanderung im Riesengebirge.

Anreise mit eigenem PKW, Mitfahrgelegenheiten werden bei Bedarf organisiert. In Zusammenarbeit mit „Politische Memoriale e.V. Mecklenburg Vorpommern“ und der „FH Mittweida/Rosswein“. Gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung.  

Informationen unter:  http://www.wehnerwerk.de/<wbr></wbr>seminare/dokumente/<wbr></wbr>einladung10033.pdf

Das Portal des Piastenschlosses in Brieg (1553-1550). Foto: Martin Kügler, 2003 

Exkursion: Auf den Spuren der schlesischen Piasten und Friedrichs II. von Preußen
Tagesexkursion nach Mollwitz/Małujowice, Brieg/Brzeg und Ohlau/Oława
Kirchliche Stiftung Evangelisches Schlesien in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferenten
25.06.2010, Freitag 8-20 Uhr

Mollwitz ist als Ort der ersten siegreichen Schlacht Friedrichs II. von Preußen 1741 im Ersten Schlesischen Krieg gegen die Österreicher bekannt. Besonders sehenswert ist die Jakobskirche mit ihren reichen Wand- und Deckenmalereien aus dem 14. bis 16. Jahrhundert – Heilsgeschichte als Cartoon! Die nächste Reisestation ist Brieg, bis 1675 Residenz von Herzögen aus dem Haus der Piasten und Zentrum einer betont evangelischen höfischen Kultur. Davon zeugt das aufwendig renovierte Renaissanceschloss, heute Piastenmuseum, mit seinem Sandsteinportal und der Schlosskirche. Wir besichtigen zudem Pfarrkirche, Rathaus und Ring. In der früheren Nebenresidenz Ohlau sind die Spuren des Wiederaufbaus nach dem Dreißigjährigen Krieg zu verfolgen. Vom einstigen Piastenschloss ist nur ein Flügel, Sitz der Stadtverwaltung, erhalten. Bemerkenswert ist das nach Schinkels Plänen erneuerte Rathaus. Von der Uhr seines prächtigen Barockturms grüßen König Salomon und der sensenschwingende Tod.
 
Kosten: ca. 50 € (je nach Teilnehmerzahl; Kosten für Bus, Mittagessen, Eintritte inklusive; Bezahlung am Reisetag)
Reiseleitung: Maximilian Eiden, Margrit Kempgen
Anmeldung bis 15. Juni: Stiftung Evangelisches Schlesien, Görlitz, Schlaurother Straße 11, Telefon +49 3581 744 205

Interdisziplinäre Sommerschule des Deutschen Polen-Instituts 2010
Polen zwischen Ost und West. Geschichte – Gesellschaft – Politik – Kultur
4. - 12. September 2010 in Darmstadt

Dozenten: Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Prof. Dr. Ireneusz Karolewski,
Prof. Dr. Claudia Kraft, Botschafter a.D. Janusz Reiter, Dr.
Hans-Christian Trepte

Polen hat sich in seiner Geschichte stets mit seiner geopolitischen Lage auseinandersetzen müssen: Gehörte es zum Westen oder zum Osten Europas oder lag es „im Westen vom Osten und im Osten vom Westen“ (Sławomir Mrożek)? Bis heute prägt diese Frage das politische Denken und die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Realität. So erfolgreich sich das Land seit 1989 in den Westen integriert hat, so stark trägt es noch am Erbe des Ostens. Oder ist dieses Erbe vielmehr eine Chance für die Zukunft?

Die dritte Interdisziplinäre Sommerschule des DPI widmet sich unterschiedlichen Aspekten dieses Themas und will sie aus der Perspektive verschiedener Disziplinen klären. 20 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Möglichkeit, gemeinsam mit ausgewiesenen Experten in einer offenen Atmosphäre voneinander zu lernen und miteinander zu diskutieren.

Eingeladen sind *Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen* (fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs) die sich vom Thema „Polen zwischen Ost und West“ angesprochen fühlen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, ein wissenschaftliches Projekt, das in einem Zusammenhang mit dem Thema der Sommerschule steht, in einem 30-minütigen Vortrag zu präsentieren. Wir erheben einen *Teilnehmerbeitrag von 150 Euro* (Teilnehmer aus Ostmitteleuropa 75 Euro). Das Deutsche Polen-Institut übernimmt die
Kosten für Übernachtung (Einzel- bzw. Doppelzimmer), An- und Abreise, Exkursionen und Abendveranstaltungen. Die Verpflegungskosten werden teilweise übernommen.

*Bewerbungsschluss ist der 11. Juni 2010*

Nähere Informationen und Bewerbungsformular unter  www.sommerschule-polen.de

Immanuel Kant-Stipendium des Beauftragten der Bundesregierung für
Kultur und Medien
Stipendienanträge sind bis 31. Juli 2010 an die Geschäftsstelle des
Immanuel Kant-Stipendiums im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa zu richten. Stipendienbeginn ist
der 01.04.2011.

Das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
dotierte Immanuel-Kant-Stipendium fördert Promotionsvorhaben, die
sich mit Aspekten der Kultur und Geschichte der Deutschen im
östlichen Europa, insbesondere den wechselseitigen Beziehungen zu den
Nachbarvölkern, befassen.
Es richtet sich an qualifizierte Nachwuchswissenschaftler der
Geschichtswissenschaften und benachbarter historisch arbeitender
Disziplinen. Anträge können von in- und ausländischen Bewerbern oder
den sie betreuenden Hochschullehrern an einer Universität in der
Bundesrepublik Deutschland gestellt werden.
Das Kant-Stipendium wird seit 1986 vergeben.

Der Auswahljury gehören an: Prof. Dr. Joachim Bahlcke (Stuttgart),
Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann (Düsseldorf), Prof. Dr. Silke
Göttsch-Elten (Kiel), Prof. Dr. Michaela Marek (Leipzig), Prof. Dr.
Thomas Wünsch (Passau).

Die Förderrichtlinien sind über die Homepage des Bundesinstituts
unter  http://www.bkge.de abrufbar.

Studien- und Archivreise nach Oberschlesien
für Ahnenforscher und Ortschronisten
4. bis 12. September 2010

Eine spezielle Reise für Ahnenforscher und angehende Ortschronisten, die sich (noch) nicht so gut in Oberschlesien und den einschlägigen Archiven Polens auskennen. Neben einem Überblick über die Geschichte, Kultur und Gegenwart Oberschlesiens erhalten die Teilnehmer auch praktische Informationen über die entsprechenden genealogisch und regionalgeschichtlich interessanten Bestände der Archive in Schlesien. Um diese Archive auch besuchen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf etwa 20 bis 25 Personen beschränkt.
Programmpunkte: Groß-Stein und Sankt Annaberg, Bürger und Bauern im historischen Oberschlesien: Museen und Stadtführung in Oppeln, Seminar mit Prof. Dr. Ralph Wrobel: "Einführung in die Kulturgeschichte Oberschlesiens", "Genealogisch und regionalgeschichtliche Quellen über Oberschlesien in polnischen Archiven - ein Überblick", Besuch im Staatsarchiv Oppeln, in der Woiwodschaftsbibliothek im Schloss Rogau, Fahrt in die Renaissance- und Barockstadt Oberglogau, Besuch des Eichendorff-Schlosses und Museums in Lubowitz, Besuch des Staatsarchivs Breslau, Besuch in Oberschlesiens Industrierevier: Silberbergwerk "unter Tage", "Mutter Eva" Gedenkstätte in Miechowitz, etc.
Gerne sind wir Reiseteilnehmern, die in der Folgewoche eigene Forschungen in den besuchten Archiven anstellen wollen, bei der Anmeldung, Bestellung und Organisation behilflich! Weitere Informationen unter  www.professor-wrobel.de