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Horst-Bienek-Jahr im Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz

In diesem Jahr jährt sich der 80. Geburtstag und 20. Todestag des großen Gleiwitzer Schriftstellers, Schöpfers der Gleiwitzer Tetralogie - Horst Bienek. Um den Jahrestag zu begehen, hat das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit gemeinsam mit der Stadt Gleiwitz, dem Gleiwitzer Museum sowie dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau und dem Deutschen Konsulat in Oppeln die Organisation eines Horst-Bienek-Jahrs aufgenommen, welches sich aus einer Reihe von Horst Bienek gewidmeten Veranstaltungen zusammensetzen wird. Im Programm enthalten sind u.a.:

  • II. Auflage des Literaturwettbewerbs "Oberschlesien als deutsch-polnisches Kulturerbe. Wir suchen einen neuen Horst Bienek". Aufgabe der Teilnehmer ist es eine Arbeit in literarischer Form freier Wahl zu verfassen, wobei die Arbeiten thematisch Gleiwitz bzw. die Region Oberschlesien aus einer weiten deutsch-polnischen Perspektive umfassen sollten. Die besten Arbeiten werden veröffentlicht; (Februar-Oktober)
  • Die Ergänzung des Literaturpreisausschreibens stellt ein Wettbewerb in den Bildenden Künsten dar, der darauf abzielt eine Illustration zu schaffen, die von dem Werk Bieneks inspiriert ist. Der Erstplatzierte wird mit einem Preis ausgezeichnet, die besten Arbeiten werden nach dem Wettbewerb neben den besten literarischen Texten in einer eigens dafür vorgesehenen Publikation veröffentlicht; (Februar-Oktober)
  • Austellung "Wörter, meine Fallschirme. Horst Bienek 1930-1990", zusammen mit einer von Horst Bienek geschaffenen Plastik, sind vom 31. März bis zum 13. Mai in der Buchhandlung "Trafic Club" im Einkaufszentrum FORUM in Gleiwitz zu besichtigen;
  • "Horst Bieneks Geburtstag. Bienek, der Schriftsteller, Bienek, der Filmemacher" - feierliche Präsentation der Ausstellung "Wörter, meine Fallschirme. Horst Bienek 1930-1990" sowie eine Podiumsdiskussion aus Anlass des 80. Geburtstages des bekannten Gleiwitzer Schriftstellers finden am 7. Mai um 18.00 Uhr, in der Buchhandlung "Traffic Club", Einkaufszentrum FORUM in Gleiwitz statt;
  • Szenische Lesung (in deutscher Sprache) von Auszügen aus den Werken des Schriftstellers zum Thema Gleiwitz und Oberschlesien unter dem Titel: "Bilder wachsen aus Rauch und Traum und Flamme", es spielen: Oskar Ansull (Rezitator), Theo Jörgensmann (Klarinettist), 11. Mai, 10.00 Uhr, Klub "Perełka", Gleiwitz;
  • Theaterworkshops für Jugendliche, 14.-15. Mai, Leiter: Dariusz Jezierski, Drehbuchautor und Regisseur, Schöpfer des "Theaters der neuen Kunst" (Teatr Nowej Sztuki) und des Theaterstudios Pro Forma, Journalist und Pädagoge, Veranstalter von Theaterfestivals;
  • Literaturworkshops (Kreatives Schreiben) für Jugendliche, 14.-15. Mai; Leiter: Lesław Nowara, Poet und Aphoristiker, Mitglied der "Vereinigung Polnischer Schriftsteller" (Stowarzyszenie Pisarzy Polskich), Mitbegründer des Gleiwitzer Literaturklubs;
  • Kunstworkshops (Bildende Kunst) für Jugendliche, 21.-22. Mai; Leiter: Magdalena Sontag, ausgebildete Kunsthistorikerin und Bildende Künstlerin, von Beruf Museums-mitarbeiter;
  • Fotoworkshops für Jugendliche 21.-22. Mai, Leiter: Bartłomiej Barczyk, Fotoreporteur bei der Kattowitzer Ausgabe der Gazeta Wyborcza,  Drittplatzierter im Ersten Presse-fotowettbewerb (I Konkurs Fotografii Prasowej) 2006 in Polen, ausgezeichnet in der Kategorie Kultur und Kunst für das Bild "Ein anderes Schlesien"("Inny Śląsk");
  • BienkoBUS - ein eigens zum Zwecke des Bienek-Jahrs gestalteter Stadtbus, der durch die Gleiwitzer Straßen fahren wird um Informationen über das Horst-Bienek-Jahr zu verbreiten und der die Möglichkeit bieten wird, sich in seinem Inneren mit der Lebensgeschichte Bieneks sowie Auszügen aus seinem Werk vertraut zu machen, sich der Lektüre von "Die erste Polka" hinzugeben, Informationen über die geplanten Veranstaltungen zu Ehren dieses Gleiwitzer Schriftstellers einzuholen, auf diese Weise also einen netten und aufschlussreichen Aufenthalt zwischen den Haltestellen zu verbringen; (Mai-Dezember)
  • Theaterstück auf Grundlage von Horst Bieneks Roman "Die erste Polka", inszeniert von Dariusz Jezierski, Schöpfer des Theaterstudios Pro Forma, Journalist, Pädagoge, Organisator von Theaterfestivals; (Oktober)
  • Feierliche Verleihung der Preise an die Gewinner des Literaturwettbewerbs und des Wettbewerbs in den Bildenden Künsten, Dezember d.J.

Außerdem laden wir zum Besuch unserer Website ein:  www.horstbienek.haus.pl   

Nähere Informationen: Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, ul. Bojkowska 37, 44-100 Gliwice, Tel. 32 232 49 02, Fax: 32 232 49 01, Małgorzata Prządka, Projektmanagerin, E-mail:  malgorzata.przadka(at)haus.pl, Aleksandra Bernais, Projektassistentin, E-mail:  aleksandra.bernais(at)haus.pl.

Denksalon Revitalisierender Städtebau / Salon Idei: Urbanistyka w Rewitalizacji
 
Der Denksalon 2010 findet am 11. bis 12. Juni 2010 in der Europastadt Görlitz / Zgorzelec statt. Unter dem Themenschwerpunkt VIELFALT HEIMAT STADT werden Antworten auf die Fragen gesucht, welche Bedeutung der Ort hat, in dem die Menschen leben und welche Qualitäten dieser braucht, um ein Heimatgefühl zu stiften.
Dank verschiedener Referenten aus dem Nachbarland Polen bekommt das Leitthema des Denksalons 2010 einen besonderen Schwerpunkt in Bezug auf den Umgang mit der europäischen Stadt.
In den drei Foren: Vielfalt gestalten, Heimat stiften und Stadt erinnern werden die Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Potentiale einer zukunftsgerichteten Stadtentwicklung auch mit Blick ins europäische Umfeld beleuchtet.
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Salon Idei 2010, którego tematem przewodnim jest RÓŻNORODNOŚĆ • OJCZYZNA • MIASTO, odbędzie się w dniach od 11 do 12 czerwca 2010 w Mieście Europejskim Görlitz-Zgorzelec. Podczas sympozjum poszukiwać się będzie odpowiedzi na pytania o znaczenie miejsca zamieszkania dla ludzi: jaką jakość powinno mieć to miejsce, by stać się ich ojczyzną.W Salonie Idei 2010, dzięki wielu referentom z Polski, pojawią się nowe wątki w postrzeganiu miasta europejskiego.
W trzech forach tematycznych: tworzenie różnorodności, konstrukcja ojczyzny i pamięć o mieście, poszukiwane będą powiązania, zależności i potencjały w rozwoju miast przyszłości w Niemczech i w innych krajach Europy.

 

Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz
09.05.2010 – 25.07.2010, Di – So | 10.00 – 18.00 Uhr
Schloss Caputh | Saal im Westlichen Erweiterungsflügel
(Straße der Einheit 2, 14548 Schwielowsee/Caputh)

Eine Ausstellung von Monumenta Silesiae e. V., Görlitz, dem Muzeum Ziemi Kłodzkiej, Kłodzko (Museum des Glatzer Landes, Glatz) und dem Denkmalamt der Wojwodschaft Wałbrzych (Waldenburg), präsentiert vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Ausführliche Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter:  http://www.dkf-moe.de/x/FMPro?-db=dkf01.fp5&-format=print.html&ID=1016817&-token.3=1000014&-find

Stipendien für Forschungsaufenthalte in Polen
 
Das Deutsche Historische Institut in Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der polnischen, deutsch-polnischen und polnisch-ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen erfordern. Die Stipendien, die sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler/innen richten, werden je nach Forschungsvorhaben für einen oder mehrere Monate vergeben.
Anträge auf Gewährung eines Stipendiums sind jeweils bis zum 31. März für ein Stipendium ab dem folgenden September und zum 30. September für ein Stipendium ab dem folgenden Januar an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau zu richten.
 
Nähere Informationen, auch über die Voraussetzungen für eine Bewerbung, finden sich unter:
 http://www.dhi.waw.pl/de/forschung/stipendien/dhi-stipendien.html

Herrenlos! Schlesische Klöster zwischen Aufhebung und neuer Berufung
Eine Sonderausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums
16.05.2010 – 05.09.2010, Oberschlesisches Landesmuseum (Bahnhofstraße 62, 40883 Ratingen)

Schlesien kann als eine Klosterlandschaft aufgefasst und betrachtet werden. Das christliche Leben ist dort nicht ohne Klöster und Stifte vorstellbar. Zahlreichen Ordensgemeinschaften verdankt die Region eine beachtliche mittelalterliche Entwicklung, nicht nur im religiösen Bereich. Beginnend mit der hochmittelalterlichen Landeserschließung und über die Gegenreformation hinausreichend haben die Klöster Schlesien geprägt. Mit den Aufhebungen in den habsburgischen und preußischen Landesteilen hat sich vieles verändert, wurde unterbrochen und doch wieder neu begonnen. Eine weitere Zäsur bewirkte der Zweite Weltkrieg.Diese umfangreiche Thematik greift das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen in einer großen Ausstellung auf, die vom 16. Mai bis 5. September 2010 gezeigt wird. Anlass ist der 200. Jahrestag der Klosteraufhebung in Preußisch-Schlesien, die mit dem Säkularisationsedikt vom 30. Oktober 1810 angeordnet und am 19. November 1810 offiziell verkündet wurde.Dabei wird ein großer Bogen über die Rolle der Stifte und Orden auf die kulturelle und religiöse Entwicklung Schlesiens gespannt, die Zäsuren im Verlauf der Jahrhunderte und die Wirkung bis in die Gegenwart werden würdigend behandelt.

Daneben soll durch die Präsentation ausgewählter originaler Exponate die Vielfalt und Schönheit kunsthistorischer Schaffenskunst gezeigt werden. Dazu gehören Klosterbibliotheken (mit diversen Formen des Buchdrucks), Klostermusik und –kunst sowie liturgische Gerätschaften, aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände. Die im Zuge der Gegenreformation und der Katholischen Reform im 17. Jahrhundert einsetzende Barockisierung prägte sowohl die Kunstgeschichte als auch das Glaubensleben nachhaltig. Bei der Ausstattung von Kirchen und Klöstern wurde ganz bewusst das politische Zugehörigkeitsgefühl zur Habsburgerkrone und als Abgrenzung von der Reformation die Betonung der katholischen Tradition, beispielsweise durch die Heiligenverehrung gewählt. Auch die Kunstwerke der schlesischen Klostermaler weisen nicht nur Bezüge zu Böhmen und Österreich, sondern auch zu den Niederlanden auf. Der bekannteste in Schlesien wirkende Maler war Michael Willmann, der »schlesische Rembrandt«, dessen fulminante Werke bis heute ehemalige Klosterkirchen in Schlesien schmücken.

Der Besucher wird in die Klosterwelt hineingeführt und erfährt von der Vielfalt des geweihten Lebens und den unterschiedlichen Aufgaben und Zielsetzungen der in Schlesien wirkenden Ordensgemeinschaften. Gleichzeitig soll ihm vor Augen geführt werden, in welchem direkten Zusammenhang die Aufhebung der Klöster (Säkularisation) mit der seither fortschreitenden Verweltlichung der Gesellschaft (Säkularisierung) steht und wie sich das auf unsere heutige Gesellschaft auswirkt. Somit wird die Ausstellung keine bloße historische bzw. kunsthistorische Zusammenstellung thematischer Einheiten aufzeigen, sondern soll auch auf die Bedeutung der christlichen Wurzeln für die Entwicklung Schlesiens besinnen. Die Präsentation wird daher in Zusammenarbeit mit kirchlichen Einrichtungen realisiert. Ausdruck dafür ist das Ehrenpatronat, das die Erzbischöfe der Schlesien umfassenden Metropolitanbistümer Breslau (Marian Gołębiewski), Kattowitz (Damian Zimoń) und Olmütz (Jan Graubner) sowie der heimischen rheinischen Kirchenprovinz Köln (Joachim Kardinal Meisner) über die Ausstellung übernommen haben.

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