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Ein Informationsangebot des Kulturreferenten für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz

Foto: Bei den Dreharbeiten in der Nähe von Grüssau / Krzeszów © Ute Badura 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer hat auch in Schlesien begonnen – noch Anfang des Monats überschattet von den erneut beunruhigenden Nachrichten zum Wasserstand. Zwei Überschwemmungswellen erinnerten die Bewohner Polens an die Unberechenbarkeit der Natur. In Niederschlesien hielten, anders als 1997, fast alle Deiche an der Oder, nur im Breslauer Stadtteil Kozanów (Cosel) gab es größere Schäden. In Oberschlesien war die Situation in einigen Orten dramatisch und die Schäden gingen in die Millionen. Die Ruda und die Rudka traten im Gebiet Ratibor / Rybnik über die Ufer. Besonders betroffen waren die östlichsten Kreise des historischen Schlesien an der Weichsel. Die schwer getroffene Gemeinde Czechowice-Dziedzice wartete in großer Angst, ob der Gottschalkowitzer Stausee halten würde, der Ort Bieruń (Berun) stand unter Wasser. Wer den Überschwemmungsopfern in Polen Hilfe leisten möchte, sei auf die Seite der deutsch-polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V. verwiesen, wo entsprechende Möglichkeiten genannt sind
( www.dpg-bundesverband.de). Inzwischen ist die Gefahr gebannt, die Aufräumarbeiten laufen, begleitet von einer Mückenplage. Glücklicherweise sind weite Teile Polens und auch Schlesiens ganz von den Wassermassen verschont geblieben und Reisen möglich. Gut für die Filmemacherin Ute Badura, die letzte Hand an ihren Film "Verlorene Kirchen – vergessene Geschichte" legt, den wir am 10. September in Görlitz vorstellen wollen.

Mit besten Grüßen aus Görlitz
Ihr Maximilian Eiden
Kulturreferent für Schlesien