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Bilder wachsen aus Rauch und Traum und Flamme. Ein literarisch-musikalisches Portrait anässlich des 80. Geburtstags und 20. Todestags von Horst Bienek
24.06.2010, 19.00 Uhr, Haus des Deutschen Ostens (Am Lilienberg 5, 81669 München)

Mit Oskar Ansull, Sprecher, und Theo Jörgensmann, Klarinette

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jubiläums »Erinnern und Entdecken – zehn Jahrestage | zehn Veranstaltungen«. Unter diesem Motto begeht das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Jahr 2010 sein zehnjähriges Bestehen mit einem Veranstaltungsreigen zu zehn ganz unterschiedlichen Jahres- und Gedenktagen | in Zusammenarbeit mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek | Niedersächsische Landesbibliothek, Hannover, dem Haus des Deutschen Ostens, München, und dem Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Gleiwitz/Gliwice (Polen)

Interdisziplinäre Sommerschule des Deutschen Polen-Instituts 2010
Polen zwischen Ost und West. Geschichte – Gesellschaft – Politik – Kultur
4. - 12. September 2010 in Darmstadt
Dozenten: Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Prof. Dr. Ireneusz Karolewski,
Prof. Dr. Claudia Kraft, Botschafter a.D. Janusz Reiter, Dr.
Hans-Christian Trepte
   Polen hat sich in seiner Geschichte stets mit seiner geopolitischen Lage auseinandersetzen müssen: Gehörte es zum Westen oder zum Osten Europas oder lag es „im Westen vom Osten und im Osten vom Westen“ (Sławomir Mrożek)? Bis heute prägt diese Frage das politische Denken und die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Realität. So erfolgreich sich das Land seit 1989 in den Westen integriert hat, so stark trägt es noch am Erbe des Ostens. Oder ist dieses Erbe vielmehr eine Chance für die Zukunft?
Die dritte Interdisziplinäre Sommerschule des DPI widmet sich unterschiedlichen Aspekten dieses Themas und will sie aus der Perspektive verschiedener Disziplinen klären. 20 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Möglichkeit, gemeinsam mit ausgewiesenen Experten in einer offenen Atmosphäre voneinander zu lernen und miteinander zu diskutieren.
   Eingeladen sind *Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen* (fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs) die sich vom Thema „Polen zwischen Ost und West“ angesprochen fühlen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, ein wissenschaftliches Projekt, das in einem Zusammenhang mit dem Thema der Sommerschule steht, in einem 30-minütigen Vortrag zu präsentieren. Wir erheben einen *Teilnehmerbeitrag von 150 Euro* (Teilnehmer aus Ostmitteleuropa 75 Euro). Das Deutsche Polen-Institut übernimmt die
   Kosten für Übernachtung (Einzel- bzw. Doppelzimmer), An- und Abreise, Exkursionen und Abendveranstaltungen. Die Verpflegungskosten werden teilweise übernommen.
*Bewerbungsschluss ist der 11. Juni 2010*
   Nähere Informationen und Bewerbungsformular unter  www.sommerschule-polen.de

DEUTSCH-POLNISCHES MULTIPLIKATORENSEMINAR: Deutschland und Polen im zusammenwachsenden Europa
vom 09. bis 12. Juli 2010
Ort der Veranstaltung: Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46-48, 14193 Berlin
   Ziel unseres Seminars ist es, die Begegnung zwischen Polen und Deutschen zu ermöglichen und zu fördern sowie die MultiplikatorInnen und LehrerInnen auf die Methodenvielfalt in der Jugendarbeit aufmerksam zu machen.
Wir möchten mit den TeilnehmerInnen nicht nur die bestehenden Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten herausarbeiten und die Beziehungen anhand ausgewählter Themen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft pflegen.
   Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Europäischen Akademie Berlin statt, wo Tagungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das Seminar richtet sich an deutsche und polnische MultiplikatorInnen, LehrerInnen und junge Erwachsene, die im bi- und multinationalen Austausch aktiv sind. Die Tagungssprache wird Deutsch sein.
   Teilnehmerbeitrag: 80 Euro (umfasst 3 Übernachtungen im Doppelzimmer, Vollpension und Programmkosten). Nicht übernachtende Gäste: 50 Euro. TeilnehmerInnen aus Polen erhalten einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 30,00 Euro.
   Für die Anmeldung zum Seminar und weitere Details kontaktieren Sie bitte Ela Przeciszewska unter p1(at)eab-berlin.eu oder 030-895951-25 oder besuchen Sie unsere Website  www.eab-berlin.eu (aktuelles Programm).

Carl Gotthard Langhans-Studienreise: Der Architekt des Brandenburger Tores als Baumeister in Großpolen und Schlesien
   Studienreise der Deutsch-polnischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V. vom 24. bis 29. August 2010.
   Der Architekt des Brandenburger Tores, geboren in Landeshut/Schlesien, heute Kamienna Góra, hat in Schlesien und Großpolen zahlreiche Gebäude entworfen. Während der sechs-tägigen Bahn- und Busreise im September werden unter anderem Kirchen in Dzierzoniów/Reichenbach, Syców/Groß Wartenberg und Walbrzych/Waldenburg sowie Profanbauten in Brzeg Dolny/Dyhernfurth, Kluczbork/Kreuzburg, Pawlowice und Wroclaw/Breslau besichtigt.
   Tägliche Programmdauer ca. 8 Stunden. Halbpension (Frühstück, Mittagessen). Übernachtungen in ***Hotels in Doppelzimmern, auf Wunsch in Einzelzimmern (Zuschlag), diverse Führungen. Mit Vorbereitungsabend in Berlin. Kosten der Studienreise ca 500,00 €, abhängig von der Teilnehmerzahl. In Zusammenarbeit mit der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg und dem Verein der Freunde des Museum Europäischer Kulturen.
   Weitere Informationen und verbindliche, schriftliche Anmeldungen bis zum 15. Juli 2010, entweder per E-Mail an g.weiduschat@googlemail.com oder mit frankiertem und adressiertem Rückumschlag an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.

Immanuel Kant-Stipendium des Beauftragten der Bundesregierung für
Kultur und Medien
   Stipendienanträge sind bis 31. Juli 2010 an die Geschäftsstelle des Immanuel Kant-Stipendiums im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa zu richten. Stipendienbeginn ist der 01.04.2011.
   Das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotierte Immanuel-Kant-Stipendium fördert Promotionsvorhaben, die sich mit Aspekten der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, insbesondere den wechselseitigen Beziehungen zu den Nachbarvölkern, befassen.
   Es richtet sich an qualifizierte Nachwuchswissenschaftler der Geschichtswissenschaften und benachbarter historisch arbeitender Disziplinen. Anträge können von in- und ausländischen Bewerbern oder den sie betreuenden Hochschullehrern an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werden. Das Kant-Stipendium wird seit 1986 vergeben.
   Der Auswahljury gehören an: Prof. Dr. Joachim Bahlcke (Stuttgart), Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann (Düsseldorf), Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten (Kiel), Prof. Dr. Michaela Marek (Leipzig), Prof. Dr. Thomas Wünsch (Passau).
   Die Förderrichtlinien sind über die Homepage des Bundesinstituts
unter  http://www.bkge.de abrufbar.

Rübezahls musikalischer Garten - Muzyczny ogród Liczyrzepy. Arien und Lieder über den Berggeist aus dem Riesengebirge
Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5
Mittwoch, 4. August 2010, 19 Uhr

Rübezahl gehört zu den populärsten Sagengestalten. Der Berggeist hat nicht nur Literaten, sondern auch viele Komponisten inspiriert, darunter etwa Carl Maria von Weber. Eine Gruppe um die Sopranistin Malgorzata Mierczak, die u.a. als Solistin an der Mailänder Scala wirkte, nimmt sich seit einigen Jahren dieser vergessenen Opern und Operetten an. Junge Opernsänger aus Deutschland, Polen und Tschechien und die Künstlergesellschaft „Die Berggeistoper“ aus Krummhübel/Karpacz im Riesengebirge bringen im Schlesischen Museum schon zum vierten Mal ein Potpourri kaum bekannter Rübezahlmusik zur Aufführung.

Eintritt: 6,- € / ermäßigt 4,- €, Reservierung unter: Telefon +49 3581 8791 0

 

Der Weg der Juden in die bürgerliche Gesellschaft
Freitag, 13. August 2010, 19 Uhr (Synagoge Görlitz, Otto-Müller-Straße 3)

Beata Dudek spricht über die Verbürgerlichung der deutschen Juden am schlesischen Beispiel. Musiker der Neuen Lausitzer Philharmonie spielen eine Serenade für Streichtrio von Beethoven und einen Triosatz von Schubert – Stücke, die typisch sind für die bürgerliche Musikpflege der damaligen Zeit, Stücke, wie sie im Lauf des 19. Jahrhunderts immer öfter auch in jüdischen Häusern erklangen.

Das Portal des Piastenschlosses in Brieg (1553-1550). Foto: Martin Kügler, 2003 

Exkursion: Auf den Spuren der schlesischen Piasten und Friedrichs II. von Preußen
Tagesexkursion nach Mollwitz/Małujowice, Brieg/Brzeg und Ohlau/Oława
Kirchliche Stiftung Evangelisches Schlesien in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferenten
20.08.2010, Freitag 8-20 Uhr

Mollwitz ist als Ort der ersten siegreichen Schlacht Friedrichs II. von Preußen 1741 im Ersten Schlesischen Krieg gegen die Österreicher bekannt. Besonders sehenswert ist die Jakobskirche mit ihren reichen Wand- und Deckenmalereien aus dem 14. bis 16. Jahrhundert – Heilsgeschichte als Cartoon! Die nächste Reisestation ist Brieg, bis 1675 Residenz von Herzögen aus dem Haus der Piasten und Zentrum einer betont evangelischen höfischen Kultur. Davon zeugt das aufwendig renovierte Renaissanceschloss, heute Piastenmuseum, mit seinem Sandsteinportal und der Schlosskirche. Wir besichtigen zudem Pfarrkirche, Rathaus und Ring. In der früheren Nebenresidenz Ohlau sind die Spuren des Wiederaufbaus nach dem Dreißigjährigen Krieg zu verfolgen. Vom einstigen Piastenschloss ist nur ein Flügel, Sitz der Stadtverwaltung, erhalten. Bemerkenswert ist das nach Schinkels Plänen erneuerte Rathaus. Von der Uhr seines prächtigen Barockturms grüßen König Salomon und der sensenschwingende Tod.
 
Kosten: ca. 50 € (je nach Teilnehmerzahl; Kosten für Bus, Mittagessen, Eintritte inklusive; Bezahlung am Reisetag)
Reiseleitung: Maximilian Eiden, Margrit Kempgen
Anmeldung bis 10.08.2010: Stiftung Evangelisches Schlesien, Görlitz, Schlaurother Straße 11, Telefon +49 3581 744 205

Mittel- und Osteuropäisches Journalistenseminar 
Leipzig 20.09.-01.10.2010
   Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa haben die Möglichkeit die Strukturen und Arbeitsweisen von Hörfunk, Fernsehen, Print und Online im dualen Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland kennen zu lernen. Dabei wird ihnen die Medienlandschaft Deutschlands und im Besonderen
Mitteldeutschlands vorgestellt. Neben der fachlichen Weiterbildung ist der kulturelle Austausch untereinander besonders förderlich.
   Der Veranstalter ist die Sächsische Stiftung für Medienausbildung (SSM), die vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) getragen wird. Sämtliche Kosten für die Teilnehmer übernimmt der Veranstalter.
   Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung sowie zu den vergangenen Jahren finden Sie im Internet unter:  www.ssm-seminar.de
   Die Journalistinnen und Journalisten sollten nicht älter als 40 Jahre alt sein, bereits über berufliche journalistische Erfahrung verfügen und gute Deutschkenntnisse haben, da die Seminarsprache Deutsch ist.
Anmeldeschluss für die Bewerbungen ist der 20. August 2010.

Studien- und Archivreise nach Oberschlesien
für Ahnenforscher und Ortschronisten
4. bis 12. September 2010

Eine spezielle Reise für Ahnenforscher und angehende Ortschronisten, die sich (noch) nicht so gut in Oberschlesien und den einschlägigen Archiven Polens auskennen. Neben einem Überblick über die Geschichte, Kultur und Gegenwart Oberschlesiens erhalten die Teilnehmer auch praktische Informationen über die entsprechenden genealogisch und regionalgeschichtlich interessanten Bestände der Archive in Schlesien. Um diese Archive auch besuchen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf etwa 20 bis 25 Personen beschränkt.
Programmpunkte: Groß-Stein und Sankt Annaberg, Bürger und Bauern im historischen Oberschlesien: Museen und Stadtführung in Oppeln, Seminar mit Prof. Dr. Ralph Wrobel: „Einführung in die Kulturgeschichte Oberschlesiens", „Genealogisch und regionalgeschichtliche Quellen über Oberschlesien in polnischen Archiven - ein Überblick", Besuch im Staatsarchiv Oppeln, in der Woiwodschaftsbibliothek im Schloss Rogau, Fahrt in die Renaissance- und Barockstadt Oberglogau, Besuch des Eichendorff-Schlosses und Museums in Lubowitz, Besuch des Staatsarchivs Breslau, Besuch in Oberschlesiens Industrierevier: Silberbergwerk „unter Tage", „Mutter Eva" Gedenkstätte in Miechowitz, etc.
Gerne sind wir Reiseteilnehmern, die in der Folgewoche eigene Forschungen in den besuchten Archiven anstellen wollen, bei der Anmeldung, Bestellung und Organisation behilflich! Weitere Informationen unter  www.professor-wrobel.de