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2. Kulturtagung Hussinetz/Strehlen (Gesiniec/Strzelin) (09.2010)

Die (viertägige) Kulturtagung wird im September 2010 in Ostböhmen, Region Königsgrätz/Hradec Kralove, stattfinden.
Geplant sind ein wissenschaftliches Seminar, Begegnungen sowie Busexkursionen zu berühmten Stätten, die hussitische Geschichte geschrieben haben.

Kontakt:
Dr. Hans-Dieter Langer
Talstr. 53
09577 Niederwiesa
Tel. 03726/721826
E-Mail:  langer(at)drhdl.de
Hinweis: In  www.drhdl.de finden sich Informationen zur 1. Kulturtagung 2008 Hussinetz/Strehlen (Gesiniec/Strzelin).

 

 

 

„Deutsch-polnische Verträge aus den Jahren 1990 und 1991 und deren Konsequenzen für Schlesien - 15. Schlesienseminar 
29.09.-03.10.2010, Kamień Śląski/Groß Stein

Das 15. Schlesienseminar, dass in diesem Jahr durch das Hauptthema: „Deutsch-polnische Verträge aus den Jahren 1990 und 1991 und deren Konsequenzen für Schlesien begleitet wird, findet in dem Zeitraum vom 29. September – 3. Oktober 2010 auf dem Schloss in Groß Stein, ul. Parkowa 1a, statt. 

Mit dem 15. Schlesienseminar soll diese Tradition fortgeführt und die Möglichkeit geben werden, wichtige Themen rund um die Problematik der deutsch-polnischen Beziehungen und deren Bedeutung für die Entwicklung Schlesiens, mit der besonderen Berücksichtigung Schlesiens, als einer Region der kulturellen Vielfalt, zu besprechen.

Den Leitgedanken des diesjährigen Schlesienseminars stellen die Überlegungen zum Thema der Ereignisse der 90er Jahren dar: der Mauerfall, die Wiedervereinigung Deutschlands, die demokratische Umwandlung Polens, sowie deren Konsequenzen, also die deutsch-polnischen Verträge: der Grenzvertrag aus dem Jahr 1990 und der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag aus dem Jahr 1991. Das Ziel des Seminars wird u.A. die Darstellung der geschichtlichen und politischen Bedeutung dieser Verträge für Polen, für die deutsche Minderheit und für Schlesien sein. Es wird außerdem auf deren Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung der Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten – Deutschland und Polen eingegangen.

Die Teilnahme am diesjährigen Schlesienseminar wurde bereits u .A. von folgenden Referenten bestätigt: Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Tomasz Siemoniak, Staatssekretär des polnischen Innenministeriums, Minister für Angelegenheiten des religiösen Bekenntnisses, sowie  nationalen und ethnischen Minderheiten, Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Jerzy Sułek, primärer Verhandlungsführer bei den deutsch-polnischen Verträgen, Pfarrer Jan Wieczorek, Bischof der Diözese Gleiwitz, Prof. Dr. Grzegorz Janusz, Dekan der Abteilung für Politologie an der Maria-Curie-Sklodowska-Universität in Lublin, Prof. Dr. Ryszard Karczmarek, Leiter der Abteilung für Geschichte Schlesiens aus der Universität Schlesien, Prof. Dr. Klaus Ziemer, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau von 1998 bis 2008, Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Direktor, des Willy Brandts Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Universität Breslau, Reinhold Vetter, Publizist, ehemaliger Korrespondent des „Handelblattes”.  

Kontakt und nähere Informationen: Patrycja Wiencek, Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, ul. 1 Maja 13/2, 45-068 Opole, Tel. 0048 77 402 51 05, Fax: 0048 77 402 51 15, E-Mail:  patrycja.wiencek(at)haus.pl,  www.haus.pl

 

Tagung zur Rolle des Zeitzeugen in der deutschen Zeitgeschichte und in den Kulturwissenschaften
Oldenburg 30.09.-01.10.2010
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) und Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg, Deadline: 20.09.2010

Jubiläen und Jahrestage, Erinnerungsdebatten und Geschichtspolitik - Zeitzeugen sind als Träger lebendiger Erinnerungen, als Garanten vermeintlich authentischer Überlieferung, als Ersatz und Ergänzung klassischer Quellen nicht mehr wegzudenken aus Fernsehproduktionen, Dokumentationen und Forschungsprojekten, die sich mit der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert befassen.
In der Bundesrepublik bediente sich bereits ab 1951 das groß angelegte und sehr kontrovers diskutierte sozial-historische Forschungsprojekt zur "Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa" der Zeitzeugenbefragung im großen Stile. Und nicht nur Flucht und Vertreibung, auch das vielfältige immaterielle Kulturerbe und die Lebenswelten der verschiedenen Gruppen aus Schlesien und Ostpreußen, Böhmen, Ungarn und dem Baltikum sollten auf diesem Weg dokumentiert und vor dem Vergessen bewahrt werden.
So haben Erinnerungsberichte und andere zeitgenössische biographische Quellen im Bereich der Kultur und Geschichte der Deutschen aus dem östlichen Europa schon relativ früh auf breiter Basis Bedeutung erlangt. Seit 1989/90 gilt dies auch für die neuen Bundesländer und die Staaten Ostmitteleuropas, in denen zahlreiche Projekte initiiert und durchgeführt wurden, die anhand mikrohistorischer und subjektzentrierter Fragestellungen die Erfahrungen der so genannten "Umsiedler", der früheren deutschen Bewohner, bzw. der gebliebenen Deutschen einbeziehen und so zuvor weitgehend ausgeblendete Aspekte der Geschichte thematisieren.
Die gemeinsame Tagung des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) und der Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats fragt nach der Rolle des Zeitzeugen in der deutschen Zeitgeschichte und in den Kulturwissenschaften, nach den Entstehungskontexten von Oral History- und Biographieforschungs-Projekten in Polen, Deutschland und Tschechien und stellt Quellenbestände und zeitgenössische Popularisierungsformen vor.
Informationen: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen, Europa Johann-Justus-Weg 147a D-26127 Oldenburg, +49(0)441/96195-0,  bkge(at)uni-oldenburg.de, Tagungsankündigung:  http://www.bkge.de/6159.html

 

Zweite Tagung Deutsche Polenforschung
Die Mitte Europas Kommunikation - Konstruktion - Kooperation
Mainz, 22. bis 24. September 2011

Veranstaltet von: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, in Zusammenarbeit mit: Gießener Zentrum Östliches Europa / Universität Gießen, Herder-Institut Marburg

*Call for Papers, Call for Panels
Einladung zur Teilnahme*


»Polen liegt in der Mitte Europas.« Es ist eine Frage der Definition, von Kommunikation und Konstruktion, ob man dieser Feststellung zustimmt oder nicht. Immerhin befindet sich einer der geographischen Mittelpunkte des Kontinents im litauischen Dorf Purnuák-s (polnisch: Purnuszki) nördlich von Wilna (polnisch: Wilno, litauisch: Vilnius) und damit im historischen Gebiet der polnisch-litauischen Adelsrepublik. Polen in der Mitte Europas: Dieses historisch-
kulturelle Konstrukt ist Rahmenthema der Zweiten Tagung Deutsche Polenforschung. Die Frage nach der Lage Polens in Europa ist oft gestellt worden: Mal schien es weit im Westen zu liegen, dann wieder wähnte man es fest im Griff des Ostens, gelegentlich empfand es sich gar als »Zwischeneuropa«. Am Anfang des 21. Jahrhunderts, nach NATO-Beitritt und EU-Osterweiterung, ist es fest in der Mitte des Kontinents verankert.

Das Rahmenthema eignet sich für viele disziplinäre Ansätze. Zu fragen ist etwa nach den Europabildern Polens seit dem Mittelalter, nach Konstruktionen wie »Antemurale« und »Intermarium«, nach der Bedeutung und Übernahme (west-/ost-) europäischer Ideen oder Moden, aber auch nach Abwehrstrategien gegen vermeintliche »Überfremdung«, »Verwestlichung« oder »Orientalisierung«. Wie fand und findet Kommunikation zwischen Polen und dem Rest Europas statt, wie wanderten Vorstellungen und Menschen, wie war und ist Polen eingebunden in die Allianzen und Netzwerke des Kontinents? Wie europäisch ist Polen eigentlich? Und wie polnisch ist Europa?

Das Rahmenthema der Zweiten Tagung Deutsche Polenforschung Die Mitte Europas richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen. In Panels, bei Podiumsdiskussionen, Werkstattgesprächen, Einzelvorträgen und Projektvorstellungen soll nach den unterschiedlichen historischen und aktuellen Aspekten des Rahmenthemas gefragt werden.

Angesprochen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fächer, die sich inhaltlich mit Polen beschäftigen, insbesondere aus Ethnologie, Geographie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Slavistik, Soziologie, Sprachwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft.

Die Zweite Tagung Deutsche Polenforschung bietet die Gelegenheit, über die Grenzen der Fachgebiete hinweg Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Projekte zu entwickeln und sich über die Situation der deutschen Polenforschung zu informieren. Sie schließt an die Erste Tagung Deutsche Polenforschung an, zu der 2009 rund 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Darmstadt gekommen waren.

Call for Papers oder Panels

Wir laden alle Interessierten ein, Vorschläge für Referate oder ganze Panels zum Rahmenthema Die Mitte Europas einzureichen. Die genaue Vortragsdauer wird von den Leiterinnen und Leitern der Panels festgelegt werden, sollte 25 Minuten jedoch nicht überschreiten. Bitte senden Sie uns bis 15. Oktober 2010: Ein Abstract für jedes Referat (nicht mehr als eine Seite) sowie Informationen zu Ihrer Person (kurzes Biogramm, Veröffentlichungsverzeichnis). Über die Auswahl der Panels und Referate wird bis Mitte Dezember 2010 entschieden.

Projektvorstellungen und Präsentationen

Zusätzlich zu den themenbezogenen Referaten bieten wir die Möglichkeit zu kurzen Projektvorstellungen im Plenum (2-3 Minuten). Hierzu melden Sie sich bitte bis 31. Juli 2011 an. Über die Auswahl der Vorstellungen wird im August 2011 entschieden. Wenn Sie Ihr Projekt oder Ihre Institution mit Plakaten, Aufstellern, einem Stand oder Ausstellungstafeln darstellen möchten, so bitten wir Sie um Ihre Nachricht bis 31. Juli 2011.

Einladung

Alle an einer Teilnahme ohne eigenen Beitrag Interessierten laden wir ein, sich auf unserer Homepage  www.polenforschung.de anzumelden. Bei einer Anmeldung bis 15. Juli 2010 entstehen keine Kosten, danach wird eine Spätanmeldegebühr von 40 Euro erhoben. Die Kosten für Pausengetränke, Abendempfang, Mittag- und Abendessen werden übernommen.

Anmeldungen

Einreichung von Vorschlägen für Vorträge und Projektvorstellungen sowie Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen: Dr. Peter Oliver Loew, E-Mail:  loew(at)dpi-da.de, Tel. +49/6151/4202-17, Fax: +49/6151/4202-10.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungshomepage  www.polenforschung.de