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Ein Informationsangebot des Kulturreferenten für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz

Foto: Zeitzeugin Irena Serafin bei dem Filminterview im Schlesischen Museum im Dezember 2010. 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

 

ein neues Jahr hat begonnen – Ihnen darf ich für 2011 noch Gesundheit, Glück und Erfolg wünschen! Das Jahr beginnt mit Plänemachen.
In Schlesien haben diese Pläne für viele mit der Bewerbung gleich zweier schlesischer Metropolen – Breslau und Kattowitz – um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2016 zu tun. Beide haben es auf die Shortlist der polnischen Kandidaten geschafft und haben damit gute Chancen, gemeinsam mit einer spanischen Stadt 2016 der kulturelle Mittelpunkt des Kontinents zu werden.
In Görlitz dreht sich 2011 alles um die 3. Sächsische Landesausstellung. Sie widmet sich der Via Regia – einer zentralen europäischen Handelsroute des Mittelalters die quer durch das heutige Land Sachsen und durch das historische Schlesien verläuft und deren Kernstück zwischen dem Rheinland und Krakau Ausläufer bis nach Santiago de Compostela und Kiew hatte. Am 21. Mai wird die Schau im historischen Kaisertrutz eröffnet.
Das Schlesische Museum zeigt dazu eine Sonderausstellung "Lebenswege ins Ungewisse". Auch sie zeigt Kommen und Gehen. In der Ausstellung trifft der Besucher auf Menschen, deren Lebenswege im 20. oder frühen 21. Jahrhundert nach Görlitz oder Zgorzelec führten oder aber sich von hier entfernten, ob erzwungen oder freiwillig. Zehn Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt der Schau. Sie berichten wie es war, als sie oder ihre Familienmitglieder das bisher Vertraute zurücklassen mussten um ein neues Leben zu beginnen.

 

Mit den besten Grüßen und Wünschen aus Görlitz

Ihr Maximilian Eiden

Kulturreferent für Schlesien