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Bildungsfahrten des Herbert-Wehner-Bildungswerks Dresden nach Niederschlesien


Niederschlesien nach 1945, 14.04.2011 bis 17.04.2011, Bildungsfahrt V11058
Schlesien war immer Heimat von Deutschen und Polen. Auf dieser Bildungsreise wird die Entwicklung niederschlesischer Identität nach dem Zweiten Weltkrieg aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. In Zeitzeugengesprächen und Exkursionen, unter anderem nach Wroclaw/Breslau, wird die schwierige Auseinandersetzung mit der Region im jeweiligen politischen Kontext erkundet.

 

Eine europäische Landschaft?, 25.05.2011 bis 29.05.2011, Bildungsfahrt V11063
Das Riesengebirge als wahrhaft europäische Region, die über Grenzen hinweg eine eigene Identität herausbildet, ist nicht nur Utopie: zunehmend zieht es Menschen in diese Region, vornehmlich polnische Städter, Deutsche, Tschechen, aber auch Niederländer. Fern von Fragen der Nationalität und über Grenzen hinweg nutzen sie diese Region und ihre vielschichtige Geschichte, um hier den Traum von einem vereinten Europa wahr werden zu lassen. Das Seminar will zum einen in Form von Begegnungen und Fachvorträgen der Frage auf den Grund gehen, inwiefern diese Gedanken langfristig tragbar sind oder gar die Zukunft von teils strukturschwachen Gebieten bilden. Zum anderen sollen in einem gemeinsamen Arbeiten über Generationen und Nationalitäten hinweg die Region mittels der Fotografie, unter Anleitung eines polnischen und deutschen Fotografen, individuell angeeignet werden.

 

Mythos Riesengebirge. Niederschlesien vor und nach 1945, 22.09.2011 bis 25.09.2011, Bildungsfahrt V11059
In diesem Reiseseminar stellen wir die Frage, welche Bedeutung Niederschlesien vor dem Zweiten Weltkrieg für die deutsche Identität hatte und wie der Nationalitätenwechsel dieser Kulturlandschaft in beiden Teilen Deutschlands sowie auf polnischer Seite bearbeitet wurde. Mittel der Annäherung sind Kunst und Literatur sowie, wenn es die Wetterlage erlaubt, eine Wanderung im Riesengebirge.

 

Informationen und Anmeldung:

Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V.

Kamenzer Straße 12

D-01099 Dresden

Telefon: (03 51) 80 40 220 oder 2 16 70 91

 http://www.wehnerwerk.de

Die angeführten Fahrten werden durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Europäisches Kulturerbe in Niederschlesien
Studien- und Informationsreise des Bildungswerks Sachsen der Deutschen Gesellschaft nach Wrocław (Breslau), Świdnica (Schweidnitz), Jawor (Jauer), Jelenia Góra (Hirschberg), Cieplice Śląskie-Zdrój (Bad Warmbrunn), Mysłakowice (Erdmannsdorf), Reisezeitraum: 14. - 20. Mai 2011

Die einstige preußische Provinz Niederschlesien und das Hirschberger Tal mit seinen zahllosen Schlössern und Herrenhäusern stehen im Mittelpunkt dieser Reise. Nach dem Besuch Wrocławs (Breslau), des wirtschaftlichen und geistigen Zentrums der Region und weiterer niederschlesischer Städte besichtigen die Teilnehmer im Hirschberger Tal ausgewählte Schlösser und diskutieren mit den Besitzern über die verschiedenen Nutzungskonzepte und Möglichkeiten. Das Hirschberger Tal am Fuße des Riesengebirges – in der Mitte des 19. Jahrhunderts als das Schlesische Elysium bezeichnet – ist reich an sehenswerten Bau- und Gartenkunstdenkmälern. Erst seit der politischen Wende in Mittel- und Osteuropa rückte ihr kultureller Wert wieder in den Mittelpunkt. Seitdem bemühen sich Kulturliebhaber um den Erhalt und Wiederaufbau der einmaligen Gebäude und Anlagen.

Informationen:  www.dg-bildungswerksachsen.org/html/niederschlesien.html

Sąsiedzi – Nachbarn – 2.0. Polsko-Niemiecki-Festiwal Nowoczesnego Sąsiedztwa. Mai/Juni 2011

 

Nachbarn 2.0 ist das deutsch-polnische Festival einer Nachbarschaft für die Zukunft. Das Programm bietet über dreißig innovative Projekte. Die Deutsche Botschaft Warschau und das Goethe-Institut  bereiten die Veranstaltungsreihe anlässlich des 20. Jahrestages des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vor.

Das Festival findet polenweit statt; Schwerpunktveranstaltungen sind  in Warschau, Krakau, Posen und Danzig im Zeitraum vom 6. Mai bis 17. Juni 2011 geplant. Das Programm spiegelt die authentische, lebendige und vielseitige Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschen wieder und lädt ein - zu Dialog, Teilnahme und Mitgestalten eines zukunftsorientierten Nachbarschaftsmodells: Polen und Deutschland gemeinsam in Europa.

Den Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe Nachbarn 2.0 bilden Projekte, die technologische Entwicklungen unserer digitalisierten Welt einbeziehen und Kulturprogramme, die neue Medien verwenden. Teilweise werden dabei neue, die deutsch-polnischen Beziehungen bereichernde Kommunikationsformen etabliert.

Das deutsch-polnische Festival moderner Nachbarschaft bietet unter anderem Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Handyfilm-Workshops, Performance-Projekte, Installationen, Klub- und Jazzmusik, 3-D-Fashionfilm, design pop-up-shops, Ausstellungen über Nano-Technologie und Mathematik, Jugendprojekte, Seminare und Konferenzen.

Projektpartner u.a. sind:  das Nowy Teatr in Warschau, Stary Teatr in Krakau,  Theater Hebel  am Ufer Berlin,  das Nürnberger Haus Krakau, Nationalinstitut für Audiovisuelles, Polnisches Institut Berlin, Planete Doc Film Festival, Stiftung Monte Video Foto, Deutscher Musikrat, Zentrum für Zeitgenössische Kunst Laźnia  Gdańsk, German Fashion Film Award, Stiftung Bęc Zmiana, Heinrich-Böll-Stiftung, Wissenschaftszentrum Kopernikus, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Grenzüberschreitende Jugendbegegnung Frankfurt (Main) - Wrocław/Breslau
31. Juli - 14. August

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet im Sommer ein grenzüberschreitendes Workcamp. Junge Erwachsene zwischen 17 und 26 Jahren aus Polen und Deutschland treffen sich zunächst in Frankfurt am Main, um die Metropole und Sehenswürdigkeiten der Region im nahen Taunus zu erkunden. Nach einer Woche geht es zusammen nach Breslau.

In verschiedenen Workshops und Projekten werden sich die Teilnehmenden kennen lernen, mit der gemeinsamen Geschichte beschäftigen und Ideen der gemeinsamen Zukunft diskutieren. Gemeinsame Spurensuche der deutsch-polnischen Geschichte an historischen Erinnerungsorten und die Begegnung mit der deutschen Minderheit in Niederschlesien sowie der Polonia in Deutschland werden die beiden Wochen thematisch strukturieren. Beispielsweise wird etwa der Flughafen Frankfurt als bedeutender Wirtschaftsfaktor der Rhein- Main Region und internationales Drehkreuz als touristischer Programmpunkt besichtigt. Als historisch ergänzenden Aspekt wird es dazu eine Spurensuche auf dem Lehrpfad zum ehemaligen KZ-Außenlager Walldorf geben. Dorthin wurden 1.700 jüdische Mädchen und Frauen wurden 1944 aus Ungarn verschleppt, die am Frankfurter Flughafen Ausbau- und Reparaturarbeiten an den Rollbahnen verrichten mussten. In Polen hat der Volksbund einen Besuch im Friedenspark Nadolice Wielkie/Groß Nädlitz vorgesehen; in Kreisau soll an Widerstand und Opposition erinnert werden. Es gibt noch einige Plätze für deutsche Teilnehmende! Der Teilnahmebeitrag beträgt 205 EURO.

 

Weitere Informationen: www.volksbund.de/hessen/jugendarbeit/workcamp/sommer2011/frankfurtwroclaw.html

Studienreise nach Schlesien
27.08.-05.09.2011

 

Die "Historische Kommission für den Kreis Neustadt/Oberschlesien e. V." teilt mit, dass sie eine zehntätige Studienreise für Kulturinteressierte nach Schlesien anbietet. Termin: Samstag, 27. August bis Montag, 5. September 2011. Angefahren werden das Hirschberger Tal, das Riesengebirge, das Waldenburger Land, die Stadt Neustadt/Prudnik, Teile Oberschlesiens, das Altvatergebirge, Breslau und Leubus. In Neustadt findet als Teil der Reise ein Seminar zum Thema „Gegangen, gekommen, geblieben – Vertreibung und der Kreis Neustadt/OS“ statt, das u.a. historische Vorträge und Erfahrungsberichte deutscher und polnischer Vertriebener sowie eine Podiumsdiskussion umfassen soll.

 

Informationen und ausführliches Programm: Historische Kommission für den Kreis Neustadt/Oberschlesien e.V., p.Adr. Ralph Wrobel, Martinskloster 13, 99084 Erfurt oder ralph.wrobel@fhzwickau.de.