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Ausschreibung - SAGENHAFTE SPURENSUCHE - Wir suchen literarische Beiträge zum Thema Schlesien. Machen Sie mit!

Welche Geschichte haben Sie zu erzählen? Werden Sie zum Sagenerzähler und beteiligen Sie sich am Literatur-Wettbewerb des Theaters Görlitz und des Kulturreferenten für Schlesien.

Sie haben eine schlesische Geschichte die Ihnen besonders am Herzen liegt? Vielleicht ist es eine Geschichte aus Ihrer eigenen Vergangenheit? Möchten Sie sich mit schlesischen Sagen auseinandersetzen? Dann schließen Sie sich unserer SAGENHAFTEN SPURENSUCHE an und werden Teil des künstlerischen Annäherungsprozesses von deutschem Tanztheater und polnischem Animationstheater.

Wir sind interessiert an Ihrem eigenen literarischen Beitrag zum Thema Schlesien, als Kurzgeschichte, Gedicht oder neuerfundener Sage. Schicken Sie Ihren persönlichen Text, nicht länger als eine A4-Seite, bis zum 31. Mai 2011 an das Theater Görlitz Demianiplatz 2 in 02826 Görlitz mit dem Vermerk „Sagensucher“ oder an spurensuche@theater-goerlitz.de.

Aus allen Einsendungen prämieren wir den Text mit dem größten Potential zur künstlerischen Umsetzung. Am 11. Juni von 16-18 Uhr erhalten Sie dann die Möglichkeit, in unserem Lese-Café Ihren Text vorzustellen und gemeinsam mit Bogdan Nauka, dem Intendanten des Animationstheaters Jelenia Góra, der Ballettdirektorin Gundula Peuthert und Steffi Sembdner, Tänzerin und künstlerische Projektleiterin sowie dem Kulturreferenten für Schlesien, Dr. Maximilian Eiden, darüber zu diskutieren. Als Preis warten auf Sie jeweils zwei Freikarten für alle Folgeveranstaltungen des deutsch-polnischen Kooperationsprojektes.

Die SAGENHAFTE SPURENSUCHE, eine Gemeinschaftsarbeit des Tanztheaters Görlitz und des Animationstheaters Jelenia Góra, führt die Tänzer und Puppenspieler im Sommer in einer längeren Probenphase zusammen und bildet zu den Festivalveranstaltungen von INTERFACE V eine interessante Ergänzung. Tänzer und Puppenspieler nähern sich einander künstlerisch auf der Suche nach einer gemeinsamen Formensprache und erschließen für sich und das Publikum neue ästhetische Räume.

In Kooperation mit dem Kulturreferenten für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz.

Die SAGENHAFTE SPURENSUCHE wird gefördert durch den Fonds WANDERLUST der Kulturstiftung des Bundes.

Veranstaltungen des Schlesischen Museums zu Görlitz:

Zu entdecken: Waldkulturerbe!
Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion
Dienstag, 14. Juni, 19 Uhr
Eingang Fischmarkt 5

Der Forsthistoriker Dr. habil. Albrecht Milnik und der Biologe Dr. Volker Otte zeigen zwei Zugänge zur Geschichte des Waldes in unserer Region.
Albrecht Milnik, lange am Institut für Forstwissenschaften Eberswalde tätig, präsentiert sein Buch „Ein Land wie ein Eichenblatt. Schlesische Forstgeschichte in preußischer Zeit (1741-1945)“. Diese erste Gesamtdarstellung wertet erstmals umfassend Forstakten und andere Schriftquellen aus. Ideal  werden diese durch naturkundliche Sammlungen, wie sie das Senckenberg-Museum für Naturkunde verwahrt und erforscht.  Schriftquellen und Sammlungen ermöglichen die Rekonstruktion der Geschichte unserer Landschaft – Grundlage von Leitbildern für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Einblicke von überraschender Tiefe gestatten dabei die Flechten als Bio-Indikatoren, wie Volker Otte vom Naturkundemuseum ausführt.

Eine Kooperationsveranstaltung des Kulturreferenten mit dem Senckenberg-Museum für Naturkunde.

Vortrag: Die Geschichte der evangelischen Kirche in Oberschlesien
Donnerstag, 16. Juni, 17 Uhr
Kulturreferent
Eingang Fischmarkt 5

Dr. Christian Erdmann Schott erklärt die konfessionelle Entwicklung in Oberschlesien, das heute weitgehend katholisch geprägt ist. Doch vor der hier besonders rigorosen Gegenreformation war der Protestantismus weit verbreitet. Er konnte sich in Randzonen und unter preußischer Herrschaft auch in den größeren Städten behaupten.

 

„… weine ich täglich um meinen Vater.“ In der Gewalt Stalins und der SED

Buchvorstellung
Donnerstag, 30. Juni, 19 Uhr
Kulturreferent
Eingang Fischmarkt 5

Dr. Ronny Kabus stellt sein Buch vor.
Der Historiker Ronny Kabus, geborener Görlitzer, greift ein schmerzliches Thema auf. Sein Buch handelt von den zivilen Opfern des Zusammenwirkens der sowjetischen Geheimpolizei, der KPD/SED und der SBZ/DDR-Machtorgane von 1945 bis 1955. Es zeigt am Beispiel der damaligen Großstadt Görlitz, wie die „antifaschistisch-demokratische Neuordnung“ in Wirklichkeit aussah, wie die in der Bevölkerung fest verankerte Sozialdemokratie im Zuge der Stalinisierung ausgeschaltet und die sich neu gründenden bürgerlichen Block-Parteien CDU und LDP ebenfalls gewaltsam „gesäubert“ und gleichgeschaltet wurden. „Kapitalisten“, Vertreter von Politik, Verwaltung, Kultur und Kirchen, aber auch einfache Bürgerinnen und Bürger landeten unter oft irrsinnigen Anschuldigungen in den sowjetischen Speziallagern der SBZ, in den GULags der Sowjetunion oder vor den Hinrichtungskommandos. Die Überlebenden verbrachten oft weitere Jahre in DDR-Zuchthäusern. Erinnert wird an geschätzte 1.000 Görlitzer Opfer der stalinistischen Gewaltexzesse, die mehr als ein Drittel der Betroffenen nicht überlebten.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Dresden in Kooperation mit dem Kulturreferenten.

Stellenausschreibung: Am Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen ist zum 01.01.2012 die Stelle des wissenschaftlichen Volontariats für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen
(Vollzeit: 40 Wochenstunden). Die Vergütung erfolgt in Höhe der Anwärterbezüge des höheren Dienstes des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das wissenschaftliche Volontariat beinhaltet eine Einführung in verschiedene Bereiche moderner musealer Arbeit:
* Sammlungsmanagement (Betreuung, Pflege und Entwicklung der Bestände),
* Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen im In- und Ausland,
* grenzüberschreitende Projektarbeit mit Polen und Tschechien,
* Mitwirkung in der Museumspädagogik, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Master/Magister/ Promotion) mit Bezug zu den Fachbereichen Geschichte/ Kunstgeschichte/ Literaturwissenschaften/ Kulturwissenschaften.

Kenntnisse der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa sowie polnische oder tschechische Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Erste Erfahrungen in musealen Tätigkeiten (z. B. Museumspraktika) sind erwünscht. Als selbstverständlich setzen wir den versierten Umgang mit den üblichen EDV-Anwendungen voraus. Die Bereitschaft zu gelegentlicher Reisetätigkeit, bspw. für Ausstellungstransporte, ist notwendig.

Wir bieten ein interessantes Tätigkeitsfeld in einem leistungsfähigen Team, eigenständiges Arbeiten sowie die Möglichkeit, fachspezifische Kenntnisse aktiv in die Projektentwicklung einzubringen. Wir erwarten und setzen auf Organisations- und Teamfähigkeit, flexibles Denken, soziale Kompetenz und ein überdurchschnittliches Engagement.

Die Bewerbungsfrist ist vom 01.05.2011 - 01.08.2011. Die Vorstellungstermine finden voraussichtlich im September/Oktober 2011 statt.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Heidi Vohrmann unter Tel.: 02102 / 965 356 oder per E-Mail unter  personal(at)oslm.de zur Verfügung.

Die Bewerbung mit allen üblichen aussagefähigen Unterlagen kann auch per Mail erfolgen.

Um die Durchsicht der Bewerbung zu erleichtern, bitten wir einen Bewerbungsbogen ausgefüllt Ihren Unterlagen beizufügen, den Sie auf unserer Homepage (oslm.de) als PDF-Datei finden. Hinweise zu Bezugspunkten des Arbeitsfeldes helfen bei der Auswahl.

Stiftung Haus Oberschlesien / Oberschlesisches Landesmuseum
Stichwort 'Volontariat', Bahnhofstr. 71, 40883 Ratingen

Landsmannschaft trennt sich von Schlesischer Jugend

Die Bundesgeschäftsführung der Landsmannschaft Schlesien, Ober- und Niederschlesien e.V. teilte am 18.04.2011 mit: „Der geschäftsführende Bundesvorstand der Landsmannschaft Schlesien hat die korporative Mitgliedschaft der Bundesgruppe der Schlesischen Jugend in der Landsmannschaft mit sofortiger Wirkung suspendiert. Grundlage hierfür ist ein Unvereinbarkeitsbeschluss des Verbandes, der eine Zusammenarbeit mit extremistischen Organisationen verbietet. Die Presse hatte vor etwa zwei Wochen über Versuche einer Unterwanderung der Jugendorganisation durch Extremisten berichtet. Diese Vorwürfe wurden durch das Thüringische Landesamt für Verfassungsschutz auf Anfrage in Teilen bestätigt. Mit der Suspendierung ist jegliche Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Schlesischen Jugend eingestellt. Die nächste Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien wird satzungsgemäß über den endgültigen Ausschluss entscheiden. Die Landsmannschaft Schlesien ist ein Opferverband, der sich auf demokratischer Grundlage für die Durchsetzung der Menschenrechte einsetzt. Dies schließt eine Zusammenarbeit mit extremistischen Kräften aus.“

Ausschreibung 2012: Geschichtswerkstatt Europa. Krieg, Nachkrieg, Kalter Krieg. Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg im Zeichen des Neuanfangs (1945 bis 1960)

 

Ausschreibung: Förderung internationaler Projekte zur europäischen Erinnerung

Förderzeitraum: Januar bis Oktober 2012

Einsendeschluss für Projektskizzen: 15. Mai 2011

 

Die Geschichtswerkstatt Europa ist ein Programm der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), das internationale Projekte zur Analyse europäischer Erinnerungskulturen fördert. Ziel ist ein Dialog junger Europäer über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen an die kollektiven Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts.

 

Das Programm fördert im Jahr 2012 internationale Projekte, die sich mit Krieg, Nachkrieg, Kalter Krieg – Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg im Zeichen des Neuanfangs (1945 bis 1960) auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht das Nachwirken des Zweiten Weltkrieges in den europäischen Gesellschaften in den ersten 15 Jahren nach Kriegsende. Wie wurde im Zeichen des gesellschaftlich intendierten Neubeginns mit den noch gegenwärtigen individuellen Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg umgegangen?

 

Das Institut für angewandte Geschichte ist in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina für die Förderung der Projekte verantwortlich. Das Institut begleitet Projektideen beratend von der Skizzenentwicklung über die Antragstellung bis zur Abrechnung und organisiert im Januar 2012 ein Treffen in Frankfurt an der Oder, das für die Teilnehmer der geförderten Projekte  verpflichtend ist. Das Treffen trägt zur inhaltlichen sowie methodischen Vorbereitung und zur Vernetzung der Teilnehmer bei.

 

Die Ausschreibung richtet sich an interessierte Personen zwischen 18 Jahren und 35 Jahren weiterzuleiten: Nachwuchswissenschaftler, Journalisten oder andere Akteure der Zivilgesellschaft, die gemeinsam mit einem Partner (Person oder Institution) aus Mittel- bzw. Osteuropa oder Israel ein Projekt zu unserem Ausschreibungsthema realisieren wollen. Eine Projektskizze kann vom 1. April bis zum 15. Mai 2011 über das Online-Formular unserer Webseite eingereicht werden.

 

Die Ausschreibung und alle weiteren relevanten Informationen sowie Kontaktdaten finden Sie unter:  http://www.geschichtswerkstatt-europa.org

 

„George Sand – Frédéric Chopin Programm“. Residenzprogramm auf Schloss Genshagen

04.09.2011 - 20.11.2011

Bereich: Kunst- und Kulturvermittlung in Europa

 

Auf Initiative der Kulturminister aus Deutschland und Polen hat die Stiftung Genshagen ein deutsch-französisch-polnisches Residenzprogramm für Künstlerinnen und Künstler verschiedener künstlerischer Sparten entwickelt: das „George Sand - Fréderic Chopin Programm“. In diesem Residenzprogramm werden erstmals ab Herbst 2011 jährlich für zehn Wochen drei Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Frankreich und Polen im Schloss Genshagen zusammenkommen, wohnen und arbeiten, sich austauschen und neue Wege der Kunst- und Kulturvermittlung in Europa gehen. Das Programm wird trilateral starten, und nach und nach Künstler und Künstlerinnen aus anderen europäischen Ländern mit einbeziehen.

Der Residenzaufenthalt setzt voraus, dass die Stipendiat/inn/en die Bereitschaft mitbringen, neben ihrem eigenen Schaffen im gemeinsamen Austausch ein künstlerisches Projekt umzusetzen - im weitesten Sinne sollen sie sich im künstlerischen Austausch von der Liebes- und Schaffensbeziehung zwischen Frédéric Chopin und George Sand inspirieren lassen. Ferner wird erwartet, dass sie ihr Kunstschaffen in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang stellen und Offenheit für Interaktionen mit der Bevölkerung mitbringen.
Als „Artistes associés“ werden die Stipendiat/inn/en während ihres Aufenthaltes als eine Art Beirat in die Programmgestaltung des Stiftungsbereiches „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ einbezogen.

Partner: Villa Decius (Krakow), Théâtre des Bernardines (Marseille)

Ansprechpartnerin: Christel Hartmann-Fritsch, Ausschreibungsunterlagen unter:  http://www.stiftung-genshagen.de

 

 

 

Ausstellungsvorschau:
Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte

23. September 2011 bis 9. Januar 2012

Veranstalter: Berliner Festspiele. Das Projekt wird realisiert vom Königsschloss in Warschau und dem Martin-Gropius-Bau in Berlin. Ermöglicht durch eine Förderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen.

Schirmherrschaft: Bronisław Komorowski, Staatspräsident der Republik Polen, Christian Wulff, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Gemeinsam mit dem Martin-Gropius-Bau Berlin erarbeitet das Warschauer Königsschloss die Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“, die vom 23. September 2011 bis 9. Januar 2012 in Berlin gezeigt wird. Anlass ist die polnische EU-Ratspräsidentschaft, die im Juli 2011 beginnt.

Das Ausstellungsprojekt wird von einem wissenschaftlichen Beirat unter der Leitung von Prof. Władysław Bartoszewski inhaltlich begleitet. Chefkuratorin ist die polnische Kunsthistorikerin Anda Rottenberg, die bereits als Kuratorin zahlreicher international beachteter Ausstellungen und als langjährige Leiterin der Nationalgalerie für moderne Kunst Zachęta in Warschau tätig war.

Polen und Deutschland blicken auf eine gemeinsame, mehr als 1000-jährige Geschichte zurück. Die komplexe Historie dieser Nachbarschaft ist vor allem von politischen Ereignissen geprägt, welche kulturelle Gemeinsamkeiten der beiden Länder oft zu unrecht in den Hintergrund treten ließen. Gegenseitige Einflüsse zeigen sich in Kultur, Religion, Sprache und Wirtschaft.

Das deutsche und das polnische kulturelle Gedächtnis sind bisweilen von Emotionen und Vorurteilen bestimmt. Dennoch herrscht auf beiden Seiten der Oder Einigkeit darüber, dass vor 20 Jahren ein neuer Prozess des gegenseitigen Kennenlernens begonnen hat, der die Grundlage für eine beständige Freundschaft sein wird. Die Ratspräsidentschaft Polens bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit, diesen wichtigen Dialog für Europa mit einer Ausstellung zu vertiefen. Zum ersten Mal wird die 1000-jährige Geschichte der wechselseitigen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland umfassend dargestellt.

In 19 Sälen, die das gesamte Erdgeschoss des Gebäudes einnehmen und eine Gesamtfläche von 3200 Quadratmetern umfassen, werden etwa 700 historische und zeitgenössische Exponate ausgestellt – darunter etwa 250 Gemälde, 30 Skulpturen, 60 Inkunabeln, 80 Handschriften und 60 Grafiken. Zusätzlich werden mehr als 60 Dokumente, 100 kunsthandwerkliche Objekte, 150 Fotografien, Filmmaterial und Bücher gezeigt. Auch Klangbeispiele, unter anderem von Arnold Schönberg, J.F. Telemann und J.S. Bach werden zu hören sein. Die Leihgaben sind Zeugnisse Polens und Deutschlands. Die Exponate stammen aus zahlreichen polnischen, deutschen und internationalen Museen und Sammlungen. Darunter befinden sich u. a. das National Museum in Warschau, das Kunstmuseum Łodz, das Victoria & Albert Museum in London und die Vatikanische Bibliothek.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Präsentation von Jan Matejkos Monumentalwerk „Preußische Huldigung“ aus dem Nationalmuseum in Krakau. Blicke in die Zukunft wagen auch zeitgenössische Künstler mit Auftragsarbeiten, die eigens für den Martin-Gropius-Bau kreiert werden.

Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm, das sich auch an Schüler und Studenten wendet, soll den kulturellen Austausch zwischen Polen und Deutschland fördern. Das Programm vermittelt Wissen und leistet einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas und gegenseitigen Verständnis.

Katalog
Erscheint im DuMont Verlag, Preis: € 19,–
Zur Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ erscheint ein Katalog im DuMont-Verlag in einer deutschen und polnischen Ausgabe unter der wissenschaftlichen Redaktion der polnischen Kunsthistorikerin Prof. Małgorzata Omilanowska. Der etwa 700-seitige, reich illustrierte Katalog wird Essays herausragender Fachleute aus Deutschland und Polen sowie bekannter Gastautoren aus anderen Ländern enthalten.

 

Weitere Informationen finden Sie  hier.