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Sąsiedzi – Nachbarn – 2.0. Polsko-Niemiecki-Festiwal Nowoczesnego Sąsiedztwa. Mai/Juni 2011

 

Nachbarn 2.0 ist das deutsch-polnische Festival einer Nachbarschaft für die Zukunft. Das Programm bietet über dreißig innovative Projekte. Die Deutsche Botschaft Warschau und das Goethe-Institut  bereiten die Veranstaltungsreihe anlässlich des 20. Jahrestages des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vor.

Das Festival findet polenweit statt; Schwerpunktveranstaltungen sind  in Warschau, Krakau, Posen und Danzig im Zeitraum vom 6. Mai bis 17. Juni 2011 geplant. Das Programm spiegelt die authentische, lebendige und vielseitige Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschen wieder und lädt ein - zu Dialog, Teilnahme und Mitgestalten eines zukunftsorientierten Nachbarschaftsmodells: Polen und Deutschland gemeinsam in Europa.

Den Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe Nachbarn 2.0 bilden Projekte, die technologische Entwicklungen unserer digitalisierten Welt einbeziehen und Kulturprogramme, die neue Medien verwenden. Teilweise werden dabei neue, die deutsch-polnischen Beziehungen bereichernde Kommunikationsformen etabliert.

Das deutsch-polnische Festival moderner Nachbarschaft bietet unter anderem Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Handyfilm-Workshops, Performance-Projekte, Installationen, Klub- und Jazzmusik, 3-D-Fashionfilm, design pop-up-shops, Ausstellungen über Nano-Technologie und Mathematik, Jugendprojekte, Seminare und Konferenzen.

Projektpartner u.a. sind:  das Nowy Teatr in Warschau, Stary Teatr in Krakau,  Theater Hebel  am Ufer Berlin,  das Nürnberger Haus Krakau, Nationalinstitut für Audiovisuelles, Polnisches Institut Berlin, Planete Doc Film Festival, Stiftung Monte Video Foto, Deutscher Musikrat, Zentrum für Zeitgenössische Kunst Laźnia  Gdańsk, German Fashion Film Award, Stiftung Bęc Zmiana, Heinrich-Böll-Stiftung, Wissenschaftszentrum Kopernikus, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Grenzen erfahren - Eine deutsch-polnische Entdeckungstour für junge Erwachsene
14.07.- 17.07.2011, Turmvilla, Bad Muskau

Grenzen sind real - vor allem in unseren Köpfen! Gemeinsam möchten wir uns in der deutsch-polnischen Grenzregion auf die Suche nach sichtbaren und unsichtbaren, existierenden und überwundenen Grenzen, ihrer Ursache und Bedeutung machen. Mit Hilfe einer Mischung aus kreativen Methoden (z.B. Fotografie), Interviews mit Einheimischen, einer Diskussion mit Zeitzeugen sowie einer halbtägigen Fahrradtour möchten wir in einer deutsch-polnischen Gruppe die Grenzregion entlang der Neiße erkunden, aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und nicht nur symbolisch überwinden. Der Teilnehmerbeitrag für Unterbringung, Verpflegung und Programm beträgt für deutsche Teilnehmer 30 EUR, für polnische Teilnehmer 15 EUR.

Infos und Anmeldeformular erhaltet Ihr bei Verena unter  grenzenerfahren(at)gmail.com. Anmeldeschluss ist der 31.05.2011. Die Anmeldung ist erst nach Eingang der Teilnahmegebühr gültig.

Grenzüberschreitende Jugendbegegnung Frankfurt (Main) - Wrocław/Breslau
31. Juli - 14. August

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet im Sommer ein grenzüberschreitendes Workcamp. Junge Erwachsene zwischen 17 und 26 Jahren aus Polen und Deutschland treffen sich zunächst in Frankfurt am Main, um die Metropole und Sehenswürdigkeiten der Region im nahen Taunus zu erkunden. Nach einer Woche geht es zusammen nach Breslau.

In verschiedenen Workshops und Projekten werden sich die Teilnehmenden kennen lernen, mit der gemeinsamen Geschichte beschäftigen und Ideen der gemeinsamen Zukunft diskutieren. Gemeinsame Spurensuche der deutsch-polnischen Geschichte an historischen Erinnerungsorten und die Begegnung mit der deutschen Minderheit in Niederschlesien sowie der Polonia in Deutschland werden die beiden Wochen thematisch strukturieren. Beispielsweise wird etwa der Flughafen Frankfurt als bedeutender Wirtschaftsfaktor der Rhein- Main Region und internationales Drehkreuz als touristischer Programmpunkt besichtigt. Als historisch ergänzenden Aspekt wird es dazu eine Spurensuche auf dem Lehrpfad zum ehemaligen KZ-Außenlager Walldorf geben. Dorthin wurden 1.700 jüdische Mädchen und Frauen wurden 1944 aus Ungarn verschleppt, die am Frankfurter Flughafen Ausbau- und Reparaturarbeiten an den Rollbahnen verrichten mussten. In Polen hat der Volksbund einen Besuch im Friedenspark Nadolice Wielkie/Groß Nädlitz vorgesehen; in Kreisau soll an Widerstand und Opposition erinnert werden. Es gibt noch einige Plätze für deutsche Teilnehmende! Der Teilnahmebeitrag beträgt 205 EURO.

 

Weitere Informationen: www.volksbund.de/hessen/jugendarbeit/workcamp/sommer2011/frankfurtwroclaw.html

Von der Schönheit einer ewigen Zweiten. Liegnitz/Legnica, Großstadt an der via regia.
Eine Ganztagsexkursion des Kulturreferenten
26.08.2011, 8.30 bis 18.30 Uhr


Liegnitz/Legnica, seit dem 13. Jahrhundert Residenz der piastischen Landesherzöge, war stets eine der wichtigsten Städte Schlesiens, die aber immer hinter der Metropole Breslau zurückstehen musste. Spuren der Rolle als herzogliche Residenz bis 1675 findet man heute in Resten der Stadtbefestigung, vor allem aber im imposanten Bau des Schlosses wieder, das unter vielen Umbauten bedeutende Zeugnisse von Gotik und Renaissance aufweist. Um 1900 stark verändert wurden die beiden alten Stadtpfarrkirchen Liebfrauen und Peter und Paul. Aus dem 18. Jahrhundert stammt das Liegnitzer Barockviertel mit der Ritterakademie und der Johanneskirche der Jesuiten, in der auf kaiserlichen Befehl das Mausoleum der evangelischen Piastenherzöge erhalten wurde.  Zahlreich sind die baulichen Zeugen der Blüte im 19. Jahrhundert als Verwaltungs-, Industrie- und „Gartenstadt“. Im Kupfer-Museum finden sich bedeutende Zeugnisse zur Stadt- und Regionalgeschichte, aber auch zu dem erst nach 1945 wichtig gewordenen Wirtschaftsfaktor von Kupferbergbau und -verhüttung. Die belebte Innenstadt mit Theater, kleinen Geschäften und großen Einkaufspassagen lädt zum Bummel ein.

Kosten: ca. 40 € pro Person. Die Exkursion wendet sich ausdrücklich an Interessierte, die gut zu Fuß sind, da Liegnitz „erlaufen“ werden soll! Nähere Informationen und Anmeldung bei Maximilian Eiden, meiden@schlesisches-museum.de, Tel. 03581 / 8791 116

Deutsch-Polnischen Sommerakademie
29. August bis 4. September 2011, Darmstadt

Die Interdisziplinäre Deutsch-Polnische Sommerakademie gibt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsprojekte in einem multidisziplinären Kreis vorzustellen und über Aspekte von Geschichte und Gegenwart Polens, Deutschlands und der deutsch-polnischen Beziehungen in einem europäischen Kontext zu diskutieren. Sie werden dabei von zwei hervorragenden Fachvertretern sowie von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Polen-Instituts betreut. Seminarblöcke, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Programm; es besteht auch die Möglichkeit zur Arbeit in Bibliothek und Archiven des Deutschen Polen-Instituts. Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern auf unkonventionelle Weise miteinander zu vernetzen und für die Komplexität des deutsch-polnischen Beziehungsgeflechts zu sensibilisieren.

Angesprochen sind Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, aber auch fortgeschrittene Studierende kurz vor dem Abschluss, vornehmlich aus Deutschland und Polen, die sich in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit mit Deutschland, Polen bzw. den deutsch-polnischen Beziehungen beschäftigen. Voraussetzung der Teilnahme ist eine halbstündige Projektvorstellung. Arbeitssprache ist Deutsch, nach Absprache auch Polnisch oder Englisch.

Dozenten: Prof. Dr. Claudia Kraft (Universität Siegen), Prof. Dr. Christian Prunitsch (Technische Universität Dresden)

Weitere Informationen, Programm, Poster und Bewerbungsunterlagen unter:  www.sommerschule-polen.de

Die Sommerakademie wird gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung.

Studienreise nach Schlesien
27.08.-05.09.2011

 

 

Die "Historische Kommission für den Kreis Neustadt/Oberschlesien e. V." teilt mit, dass sie eine zehntätige Studienreise für Kulturinteressierte nach Schlesien anbietet. Termin: Samstag, 27. August bis Montag, 5. September 2011. Angefahren werden das Hirschberger Tal, das Riesengebirge, das Waldenburger Land, die Stadt Neustadt/Prudnik, Teile Oberschlesiens, das Altvatergebirge, Breslau und Leubus. In Neustadt findet als Teil der Reise ein Seminar zum Thema „Gegangen, gekommen, geblieben – Vertreibung und der Kreis Neustadt/OS“ statt, das u.a. historische Vorträge und Erfahrungsberichte deutscher und polnischer Vertriebener sowie eine Podiumsdiskussion umfassen soll.

 

Informationen und ausführliches Programm: Historische Kommission für den Kreis Neustadt/Oberschlesien e.V., p.Adr. Ralph Wrobel, Martinskloster 13, 99084 Erfurt oder ralph.wrobel@fhzwickau.de.