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Regine Gebhardt. Foto © Gerlind Klemens 

Wolfgang Wessig. Foto: © Christine Neudeck 

12. Dezember, Mittwoch, 19.30 Uhr
Theater Görlitz, Demianiplatz 2


Die Schauspielerin und Sängerin Regine Gebhardt (Berlin) präsentiert Vertonungen von Texten Gerhart Hauptmanns von Robert Kahn, Max Marschalk und Arnold Schering. Am Klavier wird sie von Hans-Peter Kirchberg begleitet. Der Kulturwissenschaftler und Theatermann Dr. Wolfgang Wessig zeigt die Verbindungen Gerhart Hauptmanns zu Görlitz auf: Wir hören vo nInszenierungen seiner Stücke, den Besuchen bei den Eltern, die eine Zeitlang in Görlitz lebten, und von seinen hiesigen Bekannten, darunter der Germanist Felix A. Voigt und der Fotograf Alfred Jäschke.

Eine Veranstaltung des Kulturreferenten für Schlesien und des Gerhart Hauptmann-Theaters
Eintritt: 6 €, ermäßigt 3 €
Karten: Erhältlich an der Theaterkasse (03581 474747), unter  www.g-h-t.de und den bekannten Görlitzer VVK-Stellen.
    
Die Sängerin und Schauspielerin Regine Gebhardt studierte Gesang und Musiktheater an der Universität der Künste Berlin. Sie gastierte bei den Schwetzinger Festspielen, den Berliner Festwochen, am Theater des Westens, bei den Dresdener Musikfestspielen, an der Berliner Kammeroper und an der Neuköllner Oper. Vor einigen Jahren begann ihre Arbeit für Film und Fernsehen. 2011 war sie mit dem Theater Marameo unter der Regie von Andreas Lüder als Kurfürstin in Kleists „Der Prinz von Homburg“ zu sehen. An den Kammerspielen Lübeck gastierte sie in der Oper „Das Rheingold für Kinder“ nach Richard Wagner und ist aktuell im „Siegfried für Kinder“ zu sehen. Ihr literarisch-musikalischer Abend über Mascha Kaléko „Du hörtest mein Gras wachsen“ wurde am Berliner Renaissance-Theater wegen der großen Publikumsresonanz immer wieder aufgenommen und ging in diesem Sommer erfolgreich auf Ostsee-Tournee.

Der Dirigent und Pianist Hans-Peter Kirchberg studierte nach dem Besuch der Leipziger Thomasschule in Dresden und nahm Unterricht und Meisterkurse bei bedeutenden Dirigenten wie Eugen Jochum und Kurt Masur. Er war Assistent u. a. bei Leonard Bernstein und Christoph Eschenbach. Aufgrund seiner familiären Herkunft und politischen Einstellung hatte er in der DDR lange Reiseverbot zu internationalen Wettbewerben, Kursen und Festivals. Erst nach 1989 entwickelten sich Engagements an deutschen Opernhäusern. Kirchberg unterrichtet seit 1994 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Seit 2002 ist er als Musikalischer Direktor der Neuköllner Oper tätig, deren Profil er schon vorher durch Bearbeitungen und Uraufführungen prägte. Zudem hat er sich als Lied- und Instrumentalbegleiter einen Namen gemacht.

Der Kulturwissenschaftler und Theatermann Dr. Wolfgang Wessig arbeitete zunächst als Bibliothekar und Leiter der Görlitzer Stadtbibliothek. Ein Fernstudium der Kultur- und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität führte zu seiner von Ernst Schumacher betreuten Promotion mit einer Studie zur filmischen Adaption dramatischer Stoffe. Er wechselte als Dramaturg an das Deutsche Theater in Berlin, dann an das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, wo er zuletzt als Chefdramaturg und stellvertretender Intendant wirkte. 1989 ging er nach Berlin an die Akademie der Künste. In den letzten Berufsjahre widmete sich Wessig dem Werk des Schriftstellers und bildenden Künstlers Johannes Wüsten. Er setzt auch nach der Pensionierung seine Forschungen und seine Publikations- und Vortragstätigkeit zur Literatur des 20. Jahrhunderts fort.

Die Adventszeit prägt den Monat Dezember natürlich auch im Schlesischen Museum.

Vom 7. bis 16.12.2012 - zeitgleich mit dem Schlesischen Christkindelmarkt zu Görlitz vor der Haustür auf dem Untermarkt - bieten in den Gängen des Schönhofes Künstler und Handwerker ihre Arbeiten feil. Sie sind herzlich eingeladen, bei der Entstehung von Porzellanmalereien, Holzschnitzereien, Bleiverglasungen, Hornschmuck, Textilien und vielem mehr zuzuschauen. Und bestimmt finden Sie auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk! Der Handwerkermarkt ist am Freitag von 14 bis 20, am Samstag und Sonntag von 11 bis 20 und von Montag bis Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Während die Verkäufer ihre Ware anbieten, ist auch der Eintritt ins Museum frei! Nutzen Sie auch diese Gelegenheit und die erheblich erweiterten Öffnungszeiten.

Am Samstag, den 8.12., 14 Uhr (bis 15.30 Uhr) macht das Schlesische Museum wieder ein Angebot für Kinder und Jugendliche unter dem Titel "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt". Wir nähern uns dabei ganz grundsätzlichen Fragen: Wenn die Adventszeit beginnt, geht die geschäftige Suche nach Weihnachtsgeschenken los. Doch was feiern Menschen auf der ganzen Welt „alle Jahre wieder“? Wer hat eigentlich das Weihnachtsdatum festgelegt? Wie wurde früher in Schlesien zu Weihnachten gefeiert und aufgetischt? Wir laden Kinder und Jugendliche zu einer Auffrischung der Weihnachtsgeschichte und zum Basteln von Weihnachtsschmuck, Geschenkpapier und Grußkarten ein! Beitrag: 3 Euro (Führung und Material);
Treff: Museumskasse.

Zweimal wird in unserer beliebten Reihe "Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch" ein vorweihnachtliches Programm unter dem Titel "Alles sieht so festlich aus ..." geboten. Am Mittwoch, 5. Dezember und am Sonntag, 9. Dezember jeweils um 15 Uhr lädt Thomas Maruck zu einer Vorstellung weihnachtlicher Traditionen in Schlesien früher und heute. Er erzählt von prächtigen Weihnachtskrippen und Lichtzeptern, appetitlichen Mohnklöße und Karpfen in Pfefferkuchentunke. Thomas Maruck stellt weihnachtliche Traditionen in Schlesien früher und heute vor. Bitte melden Sie sich unbedingt unter +49 3581 8791 0 an. Das Angebot kostet 8 € inklusive Kaffee und Kuchen.

In die Vorweihnachtszeit fallen auch zwei Vorträge der mit der Hochschule Zittau-Görlitz und dem Kulturhistorischen Museum Görlitz veranstalteten Reihe "Regionalgeschichtliches Kolleg", das in diesem Semester der Frage nachgeht "Was haften blieb" und Erinnerungsorte der schlesichen und oberlausitzer Geschichte vorstellt. Margrit Kempgen von der Stiftung Evangelisches Schlesien spricht am Donnerstag, 6. 12. um 16.15 über die Schweidnitzer Friedenskirche als protestantischer Erinnerungsort und Weltkulturerbe. Ines Anders vom Kulturhistorischen Museum spricht am 13.12. zur selben Uhrzeit über "Johann Gottfried Schultz – Zeichnungen für die Erinnerung" und erinnert an den Görlitzer Mathematiker und Jurist Johann Gottfried Schultz (1734 – 1819), von dem etwa 2.000 Blätter im Graphischen Kabinett des Kulturhistorischen Museums. Sie haben die Oberlausitz in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts für die Nachwelt festgehalten und stellen auf Ihre Weise einen Speicher des kulturellen Gedächtnisses der Region dar.


 

Entdeckertour auf den Spuren von Gerhart Hauptmann

Aus Anlass des 150. Geburtstags von Gerhart Hauptmann und des 100. Jahrestags der Verleihung
des Literaturnobelpreises organisiert die Deutsch-polnische Gesellschaft Niederschlesien in Zusammenarbeit mit Breslauer Stadtführern
Spaziergänge auf den Spuren des Literaten durch Breslau. Die Führung findet in Deutsch und Polnisch statt. Termine nach Vereinbarung.
Ausserdem bietet die DPG Niederschlesien kostenlose Interaktive Stadtspaziergänge auf den Spuren von Gerhart Hauptmann für Schulklassen aus Sachsen und Niederschlesien an. Zeitraum: zwischen 1. November 2012 und 31. Dezember 2012

Gefördert aus Mitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags/

„Odkrywczy Spacer śladami Gerharta Hauptmanna”.

Z okazji 150. rocznicy urodzin Gerharta Hauptmanna i 100. rocznicy otrzymania przez niego Literackiej Nagrody Nobla Polsko-Niemieckie Stowarzyszenie Dolny Śląsk organizuje we współpracy z miejskimi przewodnikami spacery po Wrocławiu śladami pisarza.
Oprowadzanie odbędzie się w języku polskim i/lub niemieckim.
Stowarzyszenie organizuje bezpłatny interaktywny wariant spacerów specjalnie dla klas szkolnych z Saksonii i z Dolnego Śląska. Oferta ta obowiązuje jeszcze do końca roku 2012.

Małgorzata Urlich-Kornacka, Tel. +48-607-239-776, E-Mail:  m.urlich(at)interia.pl Sonja Stankowski, Tel. +48-660-303-256,
E-Mail:  s.stankowski(at)dpg-niederschlesien.eu
 www.dpg-niederschlesien.eu

Breslau erinnert sich seines demokratischen Oberbürgermeisters

Otto Wagner. Demokrata. Nadburmistrz Wrocławia. Ojciec rodziny

Otto Wagner. Demokrat. Oberbürgermeister. Familienmensch

Ausstellung des Stadtmuseums Breslau | Wystawa Muzeum Miejskiego Wrocławia

od/ab 14 XII 2012 

Altes Rathaus, Breslau | Stary Ratusz, Wrocław 

Die kurze demokratische Periode Breslaus in den Jahren 1919-1933 war von vielen Kämpfen zwischen Gegnrern und Befürwortern der deomkratischen und republikanischen Entwciklung gekennzeichnet. Die Stadt hatte außerden unter den schwierigsten Lebensverhältnissen und der größten Arbeitslosigkeit aller vergleichbaren deutschen Großstädte zu leiden. Oberbürgermeister Otto Wagner (geb. am 4 X 1877) war in seiner Amtszeit um die Stärkung der Demokratie, die Modernisierung der Stadtverwaltung und die Verbesserung der Lebens- und Wohnbedingungen der Bevölkerung bemüht. Verdienste des aus Thüringen stammenden Stadtoberhauptes (Mitglied des Rotary Clubs) sind weiterhin zahlreiche Infrastrukturprojekte, wie der Bau der Stadionanlegen in Leerbeutel und die Stadterweiterung 1928.

Er war nach der Novemberrevolution am 22 XII 1918 von allen Stadtverordneten einstimmig in das Amt gewählt worden, das er am 7 I 1919 antrat und aus demihn die Nationalsozialisten am 24 III 1933 dann rechtswidrig vertrieben haben. Danach ging er zurück nach Jena. Dort wurde er Leiter der privaten Stiftungssparkasse und wegen eines Engagements, das sich gegen Maßnahmen der Wehrmacht gerichtet hatte, zwei Mal kurzzeitig in Gestapo-Haft genommen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er von den U.S. amerikanischen Truppen in Jena als kommissarischer Oberbürgermeister eingesetzt. Er starb am 1 XII 1962 in Jena. In Breslau wurden seine fünf Kinder geboren. otto Wagners Enkel Wolfram Hildebrant und Prof. Angelika Wagner haben diese Ausstellung maßgeblich gefördert. Autor der Ausstellung ist Dr. Roland Müller aus Dresden, Kuratorin von Seiten des Städtischen Museums Breslau ist Halina Okólska.

Krótki okres demokratycznych rzadów we Wrocławiu przypadł na lata 1919-1933 i charakteryzował się ostrymi walkami pomiędzy przeciwnikami i zwolennikami demokracji. Stolica Dolnego Śląska, podobnie jak inne duże miasta niemieckie, borykała się z trudnościami gospodarczymi i bezrobociem. Pochodzący z Turyngii nadburmistrz Otto Wagner (1877-1962) przyczyniał się do wprowadzenia demokratycznego ustroju władz miejskich oraz troszczył się o poprawę sytuacji mieszkaniowej wrocławian. Za ważne osiągnięcie jego polityki komunalnej uważa się rozbudowę miejskiej infrastruktury. W czasie rządów Wagnera (członka Rotary Club) w 1928 r. powiększono obszar miasta o 40 osiedli i wzniesiono stadion sportowy na Zalesiu. Odniósł zwycięstwo w wyborach przeprowadzonych w dniu 12 XII 1918 r. w Radzie Miejskiej, wkrótce po rewolucji listopadowej. Urząd objął 7 I 1919 r. Został odwołany prez władze nazistowskie 24 III 1933 r. Udał się wówczas w swoje rodzinne strony, do Jeny, gdzie pracował jako kierownik przwatnej instytucji bankowej. Pozostawał pod stałym nadzorem gestapo. Był dukrotnie na krótko aresztowany. Po II wojnie światowej Jena znalazła się na początku w amerykańskiej strefie okupacyjnej. Od 11 maja 1945 r. był komisarycznym burmistrzem Jeny. Zmarł 1 XII 1962 r. We Wrocławiu urodziło się jego pięcioro dzieci. Jego wnuki Wolfram Hildebrandt i prof. dr Angelika Wagner wspierały tę wystawę. Autorem wystawy jest dr Roland Müller z Drezna, kuratorem zaś ze strony Muzeum Miejskiego Wrocławia - Halina Okólska.

Fortschritte beim Denkmalschutz in Muhrau/ Morawa

Seit fünf Jahren bemüht sich die Fundacja sw. Jadwigi (Hedwig-Stiftung), das stiftungseigene, neoklassizistische Schloss in Muhrau/Morawa durch die Erneuerung des Daches vor dem Verfall zu retten. Dachundichtheiten führten zu gravierenden Schäden im Mauerwerk und hatten die Weiterführung des karitativen Kindergartens und der Bildungsstätte in Frage gestellt.
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ hat das Niederschlesische Marschallamt in Breslau/Wroclaw, die Gemeinde Striegau/Strzegom und die Fundacja Polska Miedż in Lüben/Lubin auf polnischer Seite, sowie die Erika-Simon-Stiftung, die Redel Stiftung, die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz, Görlitz (DPS) mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, und private Spender auf deutscher Seite, die Dacherneuerung ermöglicht. Die Arbeiten wurden denkmalgerecht nach Plänen des Büros Jacek Kramnik ausgeführt. Den Dachbelag lieferte die Firma RHEINZINK/Polen.
In einer kleinen Feierstunde wurde den Fördergebern sowie allen Beteiligten der Baumaßnahme seitens der Hedwig-Stiftung gedankt. Die polnische Seite der Sponsoren wurde vertreten durch den Bürgermeister der Gemeinde Striegau/Strzegom, Herrn Wieslaw Witkowski und den Landrat des Landkreises Swidnica/Schweidnitz, Herrn Zygmunt Worsa sowie der zuständigen Konservatorin, Frau Barbara Obelinda. Von den deutschen Förderern war Herr Dr. Peter Schabe von der Deutsch-polnischen Stiftung-Denkmalschutz anwesend.

Zu einem Schloss gehört auch ein Park. Diese kostbare historische Anlage in Morawa zu erhalten und wieder zu einem begehrten Ausflugsort zu gestalten, war das Ziel eines von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit finanzierten Projektes. Vom 12. bis zum 18. November 2012 erhielten die Schüler des allgemeinbildenden Gymnasiums "Zespół Szkół w Mokrzeszowie" im Rahmen eines Praktikums die Aufgabe, eine Parkinformationstafel zu gestalten und diese an zwei prägnanten  Plätzen aufzustellen um die Bevölkerung über die Besonderheiten der Parkanlage zu informieren. Angeleitet wurden die Schüler von Spezialisten und Enthusiasten aus Deutschland und Polen, die mit der Anlage vertraut sind.
In theoretischer und praktischer Arbeit erforschten sie die historische, biologische und ökologische Vielfalt dieses für die Region wichtigen Erholungsgebietes und leisteten praktische Arbeit bei der Wiederherstellung historischer Wege. Am Wochenende wurde die örtliche Bevölkerung und Parkidealisten aus Deutschlandeingeladen, an einem Parkseminar teilzunehmen. Die Teilnehmer durften zwei sehr interessanten Vorträgen zu den Themen Granithistorie und der Verwendung von Steinen im Landschaftspark lauschen. Gehalten wurden die Vorträge von Herrn Ekkhard Brucksch und Herrn Krzysztof Skolak, Präsident der Fundacja Basalt. Gemeinsam legten an die hundert Personen Hand an. Aus Striegau/Strzegom war das Gymnasium II einen Tag mit vielen Helfern vor Ort. Die Aufstellung der Infotafeln war der krönende Abschluss der Woche.
Auch eine zerstörte Brücke konnte unter der Anleitung von Herrn Ekkehard Brucksch, dem langjährigen Parkinspektor in Bad Muskau und Pate des Muhrauer Parks, wieder befahrbar gemacht werden. Im Beisein von Herrn Bürgermeister Zbigniew Suchyta und Herrn Landrat Zygmunt Worsa konnte die Brücke eingeweiht werden.
„Brücken zu bauen“ ist auch das Ziel der Hedwig Stiftung, die einen karitativen Kindergarten und eine deutsch-polnische Begegnungsstätte betreibt. 2002 wurde sie mit dem Deutsch-Polnischen Preis ausgezeichnet, der  von den Außenministern beider Länder für die Bemühungen um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen im Sinne guter Nachbarschaft und freundschaftlicher Zusammenarbeit vergeben wird.

Fundacja Św.Jadwigi - Hedwig-Stiftung
Morawa
PL-58-120 Jaroszów
Tel.: +48 74 854 97 34
 info@morawa.org
http://www.morawa.org/

 

 

 

Ausstellung in Zgorzelec

„Sie bewiesen Zivilcourage. Bürger aus Görlitz und Zgorzelec 1945-1989“

„Miasto i jego obywatele. Görlitz i Zgorzelec 1945-1989

Ausstellung der Sächsischen Bildungsagentur im Städtischen Kulturhaus Zgorzelec

Wystawa Saksońskiej Agencji Oświatowej w MDK w Zgorzelcu

Wystawa opisuje życie Niemców i Polaków, mieszkańców Görlitz i Zgorzelca pokazując podobieństwa i różnice ich losów w okresie komunizmu. Łatwo też dostrzec ukryte pod pozorem codzienności drugie tło wystawy, którym jest odwaga cywilna, postawa obywatelska oraz dążenie do wolności. Śledzimy w jej trakcie losy wybranych bohaterów, którzy wbrew monopolizacji życia publicznego przez ówczesne władze wykazywali się samodzielnością w myśleniu i działaniu. Zasłużyli się także dla polsko-niemieckiego dialogu obu społeczności miasta, podzielonego przez lata trudna granicą.

W przygotowaniu wystawy uczestniczyli uczniowie i nauczyciele z obu stron Nysy Łużyckiej. Wspólnie z naukowcami oraz świadkami historii pracowali w laboratoriach historycznych, poświęconych historii miasta i losom swoich rodzin. Wystawa, korzystając z archiwów polskich i niemieckich, pokazuje też liczne prywatne materiały archiwalne, dotychczas całkowicie nieznane.

Towarzyszy jej obszerna książka-kronika Zgorzelca i Görlitz pt. „Dom nad Nysą”. Kuratorem wystawy i autorem kroniki jest dr Kazimierz Wóycicki, pracownik naukowy Uniwersytetu Warszawskiego.

Wystawa powstała w ramach projektu EWT Saksońskiej Agencji Oświatowej „Działalność obywateli na rzecz wolności. Odwaga cywilna w warunkach dyktatury. Saksonia i Dolny Śląsk w latach 1945-1989”.

 

Die Ausstellung beschreibt das Leben von Deutschen und Polen, die in Görlitz und Zgorzelec lebten und leben und zeigt dabei die Ähnlichkeiten und Unterschiede ihrer Schicksale in der Zeit des Kommunismus. Deutlich erkennbar ist der Hintergrund der Ausstellung unter der Oberfläche des dargestellten Alltags - es geht um Zivilcourage, Bürgersinn und Freiheitsstreben. In der AUsstellung verfolgen wir das Leben ausgewählter Persönlichkeiten, die entgegen der Monopolisierung des öffentlichen Lebens durch die damaligen Machthaber selbstständiges Denken und Handeln zeigten. Sie haben sich auch um den deutsch-polnischen Dialog beider Stadtgesellschaften verdient gemacht, die jahrelang von einer schwierigen Grenze geteilt waren.

Bei der Vorbereitung der Ausstellung halfen Schüler und Lehrer von beiden seiten der Lausitzer Neiße. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Zeitzeugen arbeiteten sie in Geschichtswerkstätten, bei denen es um die Stadtgeschichte und die Schicksale ihrer eigenen Familien ging. Die Ausstellung nutzt deutsche und polnische Archive, zeigt aber auch zahlreiche private Archivalien, die bisher völlig unbekannt waren.

Sie wird begleitet von einer umfangreichen Chronik der beiden Städte unter dem Titel "Zuhause an der Neiße. Görlitz-Zgorzelec 1945-1989". Kuirator der Ausstellung und Autor der Chronik ist dr Kazimierz Wóycicki, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Warschau. Die Ausstellung entstand im Rahmen des Ziel-3-Programms der Sächsischen Bildungsagentur "Bürger für die Freiheit. Zivilcourage unter der Diktatur. Sachsen und Niederschlesien 1945-1989".

 http://www.mdk.zgorzelec.com

Haus Schlesien

Vom 1. Advent bis 27. Januar zeigt das Informations- und Dokumentationszentrum im Haus Schlesien "Weihnachtliches Brauchtum in Schlesien". Die traditionelle Ausstellung zeigt eine große Vielfalt von Krippen: Krippen die so klein sind, dass sie in eine Nussschale passen, und Krippenfiguren die einen guten halben Meter messen. Krippen, wo die heilige Familie alleine in einem Krug steht und Krippen, bei denen sich neben Maria, Joseph und dem Christkind zahlreiche Hirten, Schafe und weitere Figuren tummeln. Die Krippen werden in diesem Jahr an vielen Stellen des Hauses präsentiert. 

Ein kleiner „Internationaler Krippenweg“ soll die Besucher einladen, an unterschiedlichen Stellen des Hauses die Krippen zu entdecken. 

Verschiedene Angebote begleiten die Ausstellung, so die "Schlesische Dreiviertelstunde" am 20.12. um 14.30 Uhr zum Thema der Ausstellung, ein öffentliches Kinderprogramm am 21.12. ab 15 Uhr, ein Weihnachtsliedersingen im Innenhof am selben Tag um 17 Uhr und eine öffentliche Führung "internationale Krippen" um 17.45 Uhr. 

Noch bis 17.2. ist die Ausstellung Ausstellung "Dichter der Menschlichkeit. 100 Jahre Nobelpreis für Gerhart Hauptmann" zu sehen.

www.hausschlesien.info

 

 

Oberschlesisches Landesmuseum zeigt Bergbau und Architektur

Im Oberschlesischen Landesmuseum sind derzeit zwei Ausstellungen zu sehen: Noch bis zum 7.4.2013 die Schau "Von Leistung, Leid und Leidenschaft. Bergbau-Geschichten nicht nur aus Schlesien", und noch bis 24.2.2013 die Präsentation "Hans Poelzig 1869-1936. Architekt Lehrer Künstler". Letztere stellt diesen Wegbereiter der architektonischen Moderne vor. Er verwirklichte neue Ansätze schon lange vor dem Bauhaus. Walter Gropius, Mies van der Rohe oder Erich Mendelsohn haben ihn dann an internationalem Renommee überrundet. Bei vielen neuen Bauaufgaben hat Poelzig vorbildliche Beispiele geschaffen: Privathaus, Quartiersplanung, Warenhaus, Denkmal, Theater, Kino, vor allem aber Industriebau und großstädtische Verwaltungsbauten. Poelzig hat sich keiner Richtung verschrieben, er sah sich "irgendwo dazwischen". Wohl aber hat er sich der Kunst verschrieben. Im Bauen wie beim Entwurf von Möbeln, Keramik, Porzellan, Bühnenbildern für Film und Theater und nicht zuletzt in der freien Malerei trat seine Begabung hervor.

Am Dienstag, 4. Dez. 2012 lädt das OSLM zur traditionellen Barbara-Feier. Hier erwarten Sie gleich mehrere Höhepunkte: Um 16 Uhr wird auf dem Außengelände des Museums ein technisches Denkmal eingeweiht – eine drehbare Seilscheibe aus Oberschlesien. Das Bergbaudenkmal nimmt Bezug auf die Zielregion des Museums, das durch die Montanindustrie geprägte Oberschlesische Industrierevier. Hier spielt der Bergbau als leistungsfähige Industrie noch heute eine wichtige Rolle. In der aktuellen Bergbau-Ausstellung des OSLM kann man sich darüber eingehend informieren. Gleichzeitig ist das Monument ein Symbol für die Verbundenheit zwischen dem Oberschlesischen Industriegebiet und dem benachbarten Ruhrgebiet. Das Oberschlesische Landesmuseum erhält mit diesem Denkmal einen neuen optischen und wichtigen Bezugspunkt. Um 17 Uhr gibt es eine öffentliche Führung durch die aktuelle Bergbau-Ausstellung. Ausstellungskuratorin Christine Pleus vermittelt den Teilnehmern spannende Einblicke in die Welt des Bergbaus unter und über Tage.  Ab 18 Uhr wird das traditionelle Fest der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute und Geologen, mit Musik, Legendenerzählung gefeiert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landsmannschaft der Oberschlesier statt.

Am Donnerstag, 13. Dezember 2012, 15 – 17 Uhr gibt es eine museumspädagogische Sonderveranstaltung für die ganze Familie. Kurz vor Weihnachten werden in gemütlicher Atmosphäre Schmuck und Dekorationen für das Fest der Freude gebastelt. Kosten: 9 EUR pro Person. Um Anmeldung unter 02102-965-256 oder 965-233 und  schildgen(at)oslm.de wird gebeten.

Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62
40883 Ratingen
 http://www.oslm.de

Die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung präsentiert sich seit November 2012 auf einer neuen Website. Sie können sich unter  www.sfvv.de umfassend über die Arbeit der Bundesstiftung informieren. Alle Angebote sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar.
Unter den Menüpunkten „Stiftung“, „Ausstellungen“, „Forschung und Sammlung“, „Veranstaltungen“ und „Presse“ finden Sie ab sofort Informationen zur Institution und ihren verschiedenen Arbeitsbereichen. Dazu zählen z.B. Informationen über das Profil des geplanten Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrums, die Gremien und Publikationen. Außerdem stehen verschiedene Serviceangebote zur Verfügung: z.B. die Online-Anmeldung zu Veranstaltungen, eine Online-Registrierung für den Verteiler oder der Download von Grundlagenpapieren.
Die neue Website bietet ausführlichere Informationen als die bisherige Homepage, Technik und Gestaltung der neuen Internetpräsenz entsprechen den neuesten Standards. Das zentrale gestalterische Element bildet eine Galerie von Fotos, die auf den verschiedenen Unterseiten automatisch wechselnd als Hintergrundbild angezeigt werden. Die aktuelle Bildergalerie befasst sich mit den unterschiedlichen Themenfeldern von „Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert“.

Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Mauerstraße 83/84
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 206 29 98 - 0
Fax: +49 (0)30 - 206 29 98 - 99
 www.sfvv.de

Die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" veranstaltet im laufenden Semester eine Ringvorlesung "Zwangsmigration in Europa" an der Humboldt-Universität zu Berlin. In der bis zum 11. Februar laufenden Ringvorlesung stellen internationale Experten einzelne Themen zur Geschichte von Zwangsmigration im 20. Jahrhundert vor. Im Rahmen von insgesamt 14 Vorlesungen präsentieren Mitglieder des Wissenschaftlichen Beraterkreises der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung unterschiedliche Aspekte von Vertreibungen in Europa. Dabei geht es um Entstehung und Funktionsweisen von Nationalismus und ethnischen Kategorien, die Genese ethnischer Konflikte bis hin zur Entscheidung für gewaltsame Vertreibungen. Die europäische Dimension von Zwangsmigration steht im Blickpunkt. Der Eintritt ist frei, der Veranstaltungsort der Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10115 Berlin. Die Vorträge beginnen jeweils 18 Uhr c. t.

Wegen der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen bitten wir um verbindliche Anmeldung für jeden Vortrag unter 030 20629980 oder veranstaltungen@sfvv.de.

Termine im Dezember 2012:

3.12.2012 Prof. Dr. Raphael Gross (Frankfurt/London): »Novemberpogrom 1938 - Vertreibung, Attentat, Terror. Die Geschichte von Herschel Grynszpan«

10.12.2012 Prof. Dr. Matthias Stickler (Würzburg): »Vielvölkerstaat versus Nationalstaatsidee - Die Strukturprobleme der späten Habsburgermonarchie 1848-1914«

17.12.2012 Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz (Wrocław/Breslau): »Die Zwangsmigrationen als Instrument der deutschen und sowjetischen Okkupationspolitik. Das Gebiet Polens in den Jahren 1939-1941«

Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Mauerstraße 83/84
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 206 29 98 - 0
Fax: +49 (0)30 - 206 29 98 - 99
 www.sfvv.de

 

 

Die Walter-Rhaue Sammlung & Archiv Görlitz forscht seit Jahren über Leben und Wirkung dieses Malers und Keramikers und der Oberlausitzer Kunsttöpferei Görlitz-Biesnitz. Ziel ist eine erweiterte Biografie Rhaues mit Erfassung des Lebenswerks und ein Werkverzeichnis.

Aktuell ist Mattias Wehnert einem Terrakottarelief auf der Spur, das die "Schlacht bei Wahlstatt 1241" zeigte. Es entstand vermutlich im Zusammenhang mit dem 700. Jahrestag der Schlacht für ein Offizierskasino in der Garnisonsstadt Liegnitz/Legnica. Erhalten sind eine Foto und zwei Fehlbrände der Seitenfiguren [Herzog] Heinrich [II. von Schlesien] und Batu [Khan].
Wenn Sie Hinweise zum originalen Standort oder zum Verbleib des Reliefs haben, können Sie Herrn Wehnert unter  info(at)walter-rhaue.de kontaktieren.
 http://www.walter-rhaue.de

Ausschreibung des Immanuel-Kant-Stipendiums für 2013

WER FÖRDERT? Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

WAS WIRD GEFÖRDERT? Es werden Promotionsvorhaben gefördert, die sich mit der Geschichte und Kultur der Deutschen im östlіchen Europa und den damit verbundenen Themen, insbesondere den wechselseitigen Beziehungen zu den Nachbarvölkern, befassen.

WO LIEGEN DIE REGIONALEN SCHWERPUNKTE? Schlesіen, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen in den heutigen Staaten Polen und Russland; frühere und heutige Sіedlungsgebіete von Deutschen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa, vornehmlich in Estland, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldawien, Serbіen, Russland, Slowakeі, Slowenіen, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Rumänіen.

WER KANN SICH BEWERBEN? Es können Bewerber/innen gefördert werden, deren wissenschaftliche Qualifikation durch hervorragende Examensergebnisse belegt ist und deren beabsichtigte Arbeit eine wesentliche Erweiterung des Forschungsstandes erwarten lässt. Anträge können von in- und ausländischen Bewerbern oder den sie betreuenden Hochschullehrern an einer wissenschaftlichen Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werden.
Der Antrag ist formlos zu stellen.

WIE IST DAS STIPENDIUM AUSGESTATTET? Das für zwei Jahre gewährte Grundstipendium beträgt monatlich 935,- Euro. Dazu können Zuschläge für Verheiratete, für Kinder und für einen Auslandsaufenthalt kommen.

WER ENTSCHEIDET? Die Entscheidung über die Vergabe des Immanuel-Kant-Stіpendіums trifft ein von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien berufener wissenschaftlicher Auswahlausschuss.

NÄCHSTER BEWERBUNGSTERMIN UND STIPENDIENBEGINN 2013 Die Bewerbungsfrist endet am 31.12.2012 (Poststempel). Stipendienbeginn ist der 01.07.2013, die Auszahlung erfolgt jeweils zur Quartalsmitte.

BEWERBUNGSUNTERLAGEN Ihre Unterlagen können Sie per e-Mail als pdf.Dateien oder per Post einreichen. Bei Postversand bitte nur einseitiger Druck, keine Mappen, keine Heftung. Eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nicht.

 


Ausschreibung des Kardinal-Bertram-Stipendiums 2013

Die Kardinal-Bertram-Stiftung fördert in Verbindung mit dem Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte e.V. die Erforschung der schlesischen Kirchengeschichte. Es gewährt jährlich zwei Kardinal-Bertram-Stipendien in Höhe von je 2.000,- €, um Forschungsreisen in Archive innerhalb und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen.

Zur Bearbeitung werden 2013 folgende Themen ausgeschrieben:
1) Das katholische Sonntagsblatt der Erzdiözese Breslau (1933–1938) und das Bistumsblatt der Erzdiözese Breslau (1938–1941) als Spiegel der Zeitgeschichte.
Beratung: Msgr. Dr. Paul Mai, Bischöfl. Zentralbibliothek, St. Petersweg 11-13, 93047 Regensburg, Tel. 0941 / 597 2522, E-Mail:  bibliothek(at)bistum-regensburg.de Dr. Werner Chrobak, Bischöfl. Zentralbibliothek, St. Petersweg 11-13, 93047 Regensburg, Tel. 0941 / 597 2523, E-Mail:  bibliothek(at)bistum-regensburg.de


2) Ernst Laslowski (1889–1961), Schriftleiter und Herausgeber der Zeitschrift „Der Oberschlesier“ 1920–1929 und Leiter von Archiv und Bibliothek des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg/Breisgau 1946/1951–1960.
Beratung: Prof. Dr. Joachim Köhler, Käsenbachstr. 27, 72076 Tübingen, Tel. 07071 / 610162, E-Mail:  koehler.joachim(at)t-online.de, Prof. Dr. Rainer Bendel, Bangertweg 7, 72070 Tübingen, Tel. 07071 / 640890, E-Mail:  bendel.rainer(at)googlemail.com


3) Der Meister von Gießmannsdorf. Gotische Flügelaltäre in Niederschlesien.
Beratung: Dr. Marco Bogade, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg, Tel. 0441 / 96195-26, E-Mail:  marco.bogade(at)uni-oldenburg.de


Um ein Kardinal-Bertram-Stipendium können sich Studierende und Absolventen von Hochschulen, insbesondere Theologen und Historiker, bewerben. Bevorzugt werden jüngere katholische Antragsteller. Bewerbungen mit genauer Angabe der Personalien und des Studienganges sind bis spätestens 28. Februar 2013 zu richten:

An das Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte e.V.,
St. Petersweg 11-13, 93047 Regensburg.

Die Entscheidung über die Zuerkennung trifft das Kuratorium des Kardinal-Bertram-Stipendiums in einer Sitzung anfangs März 2013. Es wählt für jeden Stipendiaten einen Tutor aus. Die Bearbeitung beginnt im Jahr 2013, zunächst mit der Durchsicht der in Bibliotheken vorhandenen Quellen und Literatur, dann durch Reisen in auswärtige Archive. Jeder Stipendiat wird von einem Tutor betreut; dieser zeigt ihm die Problemstellung seines Themas auf, erteilt ihm Ratschläge für die Materialsammlung in den in Frage kommenden Bibliotheken und Archiven, die planvolle und methodische Stoffauswahl sowie die wissenschaftliche Darstellungsform. Das Manuskript ist bis zum 15. Oktober 2015 dem Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte e.V. in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Sein Umfang soll in der Regel 150 Schreibmaschinenseiten nicht über-schreiten. Die Bewertung geschieht durch den Tutor und einen zweiten Gutachter. Druckreife Manuskripte sind zur evtl. Veröffentlichung in den „Arbeiten zur schlesischen Kirchengeschichte“, im „Archiv für schlesische Kirchengeschichte“ oder in der Reihe „Forschungen und Quellen zur Kirchen- und Kulturgeschichte Ostdeutschlands“ vorgesehen. Die Stipendiatsarbeit kann auch nach ihrem Abschluss Grundlage einer theologischen bzw. philosophischen Dissertation bilden.