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Wanderausstellung    

Heimat Kirche - Kaum zu glauben!

Jugendliche aus Deutschland und Polen präsentieren in einer zweisprachigen Ausstellung die Ergebnisse ihrer Spurensuche zu evangelischen Orten in Niederschlesien und im heute polnischen Teil der Oberlausitz. Auf Einladung des Kulturreferenten und der Stiftung Evangelisches Schlesien erkundeten sie im vergangenen Jahr die regionale Kirchengeschichte im Spannungsfeld des deutsch-polnischen und des protestantisch-katholischen Verhältnisses. Sie erfuhren von der Reformation und dem schwierigen Weg zur „schlesischen Toleranz“. Sie haben versucht zu verstehen, was der Zweite Weltkrieg, die nachfolgende Grenzverschiebung und die erzwungenen Migrationen für die Menschen bedeuteten und warum die Protestanten in Niederschlesien, wo sie einst die Mehrheit der Bevölkerung bildeten, heute nur eine kleine Minderheit sind. Die Schüler nahmen Fotos von intakten und verfallenen Orten evangelischen Lebens auf, sammelten historische Informationen und sprachen mit Zeitzeugen. Nun eröffnen sie ihre Ausstellung und berichten von ihren Heimatorten.

Das Projekt wurde unterstützt durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und durch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz. Es ist Teil eines Verbunds von Projekten zur Reformationsdekade unter dem Titel "Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, Böhmen und Schlesien".

 

Die Ausstellung wurde vom 31.5.-30.08.2013 in der Nikolaikirche in Görlitz (s. Fotos) gezeigt und kann als Wanderausstellung ausgeliehen werden.