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Erinnerungen an das Kriegsende 1945 und die Nachkriegsjahre.
Ein öffentliches Ausstellungsprojekt des Schlesischen Museums zu Görlitz

Am 20. November 2015 eröffnet das Schlesische Museum zu Görlitz eine neue Sonderausstellung, die durch das Engagement vieler Privatpersonen sowie Görlitzer Vereine und Institutionen zustande gekommen ist. Sie haben Andenken, Alltagsgegenstände, Fotos, Dokumente und Erinnerungsberichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges und aus den Nachkriegsjahren für das Ausstellungsvorhaben zur Verfügung gestellt. Museumsmitarbeiterin Dr. Martina Pietsch hat gemeinsam mit etwa 40 Leihgebern die Geschichte der Objekte erkundet und die Erlebnisse der Menschen dokumentiert.

Im Mai hatte sich das Museum mit Aufrufen in den Medien an die Öffentlichkeit gewandt und ist auf große Resonanz gestoßen. Es zeigt sich, dass die Erinnerung an die Ereignisse in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges und an den schweren Alltag in den Nachkriegsjahren noch immer gegenwärtig ist. Vor allem in Görlitz/Zgorzelec trifft man auf Zeugen und materielle Spuren dieser Zeit. 1945 erlebte die Stadt einen existentiellen Bruch in ihrer Entwicklung. Sie wurde durch eine vorher nicht gekannte Grenzlinie zertrennt, neue politische Verhältnisse änderten das Leben in Görlitz und Zgorzelec von Grund auf. Hier und in den umliegenden Orten erlebte die Bevölkerung Not- und Leidensjahre.

Es ist eine Ausstellung der Erinnerungen entstanden, die unter dem Titel „Die große Not. Erinnerung an das Kriegsende 1945 und den Neubeginn in Görlitz und Zgorzelec“ bis zum 24. Juli 2016 im Schlesischen Museum zu sehen ist. Geplant ist weiterhin eine umfangreiche Internetpräsentation Leihgaben und ihrer Geschichten.   

Kontakt:
Schlesisches Museum zu Görlitz
Dr. Martina Pietsch
Tel. 03581 / 8791-132
 mpietsch(at)schlesisches-museum.de
Untermarkt 4, 02826 Görlitz
 www.schlesisches-museum.de

 

Zur Objektdokumentation: Hier

Mit diesem Ausstellungsvorhaben schloss sich das Museum an die Artikelserie der Sächsischen Zeitung an.