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Heinrich Tischler: ohne Titel, 1935, farbige überarbeitete Lichtpause  

Heinrich Tischler: Szene aus Breslau, um 1920-26, Ölmalerei auf Leinwand 

In Kooperation mit dem Museum der Stadt Breslau 

Mit finanzieller Unterstützung von  

Verfolgte Kunst – Der jüdische Künstler Heinrich Tischler und sein Breslauer Kreis

8.4.2017 bis 9.7.2017 

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Museum der Stadt Breslau und wurde im Kulturhauptstadtjahr 2016 bereits von über 17.000 Gästen besucht. Nun wird dieses faszinierende Ausstellung zur jüdischen Geschichte Breslaus in überarbeiteter Form in Görlitz zu sehen sein.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Maler, Graphiker und Architekt Heinrich Tischler, von dessen Werk noch viel erhalten ist. Die Schau soll zur Wiederentdeckung einer bislang nur wenig bekannten Künstlergeneration beitragen, die das Breslauer Kunstleben während der 1920er Jahre auf vielfältige Weise bereicherte.

Die Ausstellung begleitet Heinrich Tischler, umrahmt von Arbeiten seiner Künstlerfreunde und Kollegen, über die Jahre hinweg bei seiner Suche nach einer eigenen Bildsprache zwischen den kontrovers diskutierten modernen Kunsttendenzen seiner Zeit, bei seiner Reflexion über die gesellschaftlichen Zustände der Nachkriegsgesellschaft sowie bei seiner Auseinandersetzung mit der jüdischen Lebens- und Vorstellungswelt. Ein Höhepunkt der Ausstellung sind die zahlreich erhaltenen Blätter aus der Zeit nach 1933, mit denen der Künstler auf die stetig wachsende Unterdrückung und Verfolgung reagierte. Er selbst starb 1938, nach einem KZ-Aufenthalt in Buchenwald.

Es erschien ein Katalog: Preis 15 € (271 Seiten, Text deutsch und polnisch, mit zahlreichen Abbildungen, Biographien und einem einleitenden Text von Ausstellungskuratorin Dr. Johanna Brade)